Neu in Sibelius

Neu in Sibelius 8.6

Magnetische Glissandi

Wenn Sie Glissandi (Glissando gerade/gewellt oder Portamento) in die Partitur eingeben, werden Sie feststellen, dass sie sich nunmehr perfekt zwischen die Noten einfügen und magnetisch den Notenköpfen folgen, sofern sie diese verändern. Dies erspart viele bisher manuell durchzuführende Schritte beim Erstellen wie beim nachträglichen Bearbeiten von Noten.

Die Methode, um diese Glissandi und Portamenti zu erstellen hat sich also leicht verändert, wird sich aber für Sibelius-Anwender schnell vertraut anfühlen. Um ein neues Glissando, Portamento oder Wellenlinien einzugeben, wählen Sie jetzt zuerst die beginnende Note(n) aus, wechseln in das Linien-Menü wählen die gewünschte Line aus. Schon hat sich die Linie mit der nächsten Note verbunden. In früheren Versionen von Sibelius mussten Sie zuerst die Linienform auswählen und platzieren, jetzt klicken Sie zuerst auf die erste Note.

Wenn Sie die Enden der Linien bewegen wollen, können Sie dies durch Klicken und Ziehen an den Anfassern der Linienenden. So wie Sibelius schon lange mit Magnetic Layout-Funktionen glänzt, sind die neuen magnetischen Glissandi und Portamenti ebenso mit einer Kollisionsvermeidungslogik ausgestattet, die weitestgehend Rücksicht auf andere im Weg stehende Objekte nehmen kann. So lassen sich im Inspektor bei Bedarf auch die Textbezeichnungen „Gliss.“ und "Port" verstecken oder etwa der Positionsversatz der Linien zur Note beeinflussen.

Die Glissando-Linie wird zwischen die ausgewählte Note und die folgende Note gesetzt, folgt während der Bearbeitung jeder Notenkopfbewegung und macht z.B. für Vorzeichen extra Platz.

Die neuen Eigenschaften der Linien münden in einer neuen SlideStyleID, die auch eine Änderung im Dateiformat erfordert (wir wussten, dass das irgendwann unvermeidlich sein würde). Wenn Sie also eine Sibelius 8.6 Partitur in 8.5 oder früheren Versionen öffnen wollen, exportieren Sie die Datei mit "Datei > Exportieren> Vorige Version" und wählen "Sibelius 8.1 - 8.5". Dadurch werden die neuen Linien in Linien älterer Bauart umgewandelt und sie behalten Ihre genaue Position und Platzierung bei.


Wenn alte Partituren in Sibelius 8.6 geöffnet werden, bleiben die alten Glissandi und andere Linien genau dort, wo sie waren und werden nicht umgewandelt. Alle neu erstellten Linien werden dem neuen Stil entsprechen. Ein Nebeneffekt der neuen magnetischen Glissandi ist übrigens, dass jetzt auch die Bindebögen sehr viel flexibler in alle möglichen Richtungen bearbeitbar werden.

Das Aussehen verändern

Seit Sibelius 8.5 gibt es einen neuen Inspektor, der relevante Einstellungen und Funktionen auf schnelle Art bereitstellt und das Arbeiten erleichtert. In Sibelius 8.6 gibt es jetzt im Inspektor zusätzliche Features, die bestmögliche Kontrolle über Glissandi und Portamenti Linien bieten:

Im Abschnitt „Linien“ finden Sie jetzt folgende Einstellungen:

Slide ends: ermöglicht das Finetuning der Endposition einer Linie. (XY Koordinate, links, rechts)

Slide style: damit stellen Sie die Linienart ein: Glissando, Portamento, Welle oder Linie.

Slide text: ermöglicht das Umschalten zwischen „gliss.“ oder „port“ -Text entlang der Linie. Das erfolgt normalerweise automatisch, sobald der Abstand zu knapp wird, um noch Text anzuzeigen, kann aber bei Bedarf auch manuell erfolgen.

Soll eine Glissando-Linie frei und unabhängig von einem Notenkopf positioniert werden, ist dies weiterhin möglich: zuerst mit Esc abwählen was ggf. ausgewählt ist, dann die Linie aus dem Linienmenü hinzufügen. Da diese dann an keine Noten gebunden ist, entfallen natürlich auch die Inspektor-Funktionen, die für magnetische Glissandi sorgen.

Multiple Glissandi auf einen Streich

Mehrere Glissandi lassen sich in Sibelius 8.6 schnell und auch zugleich erzeugen. In früheren Versionen musste eine Linie manuell hinzugefügt und angepasst werden. Wenn sich dann die Noten noch verändert haben, mussten auch die Linien erneut positioniert werden. Das ist nun sehr viel einfacher: wählen Sie alle Noten aus, bei denen Linien hinzugefügt werden sollen, wählen im Inspektor den Linientyp und fertig.

Ebenso lässt sich im Inspektor der Text oberhalb der Linien zu- bzw. abschalten:

Linien selbst anpassen und gestalten

Die Enden der Linien lassen sich anfassen und neu positionieren – mit der Maus oder per Tastatureingabe im Inspektor. Sofern Änderungen an den Noten stattfinden, wird auch die relative Position der Linie zum zugehörigen Notenkopf beibehalten. Das macht z.B. Sinn, wenn man das Glissando zu einer anderen Note im Akkord andeuten will oder gar ein Notensystem-übergreifendes Glissando anzeigen will. Sobald das eingerichtet ist, bewegen sich die Linien in Relation zu den Noten, die gerade gesetzt werden. Um Linienenden wieder in ihre Standardeinstellung zu bringen geht man auf "Erscheinungsbild > Gestaltung und Position > Position zurücksetzen".

Selbst gestaltete Linien in Sibelius erstellen – ebenso easy: einfach zu "Notationen > Linien > Linien bearbeiten" gehen, die gewünschte Linie auswählen oder eine neue Linie, basierend auf der ausgewählten Linie erstellen. Im Fall von Glissandi- und Portamenti-Linien lässt sich auch der Text entlang der Linie nach Gusto gestalten:

Alle selbst erstellten Linien die auf Basis von Glissandi erstellt wurden, werden übrigens im Inspektor genauso behandelt wie die standardmäßig von Sibelius erstellten.

Zusätzliches Detail, wenn für Gitarre notiert wird

Slides – bis jetzt jedenfalls – waren immer nur in der Lage einen gleichmäßigen Slide (mit den Fingern über das Griffbrett einer bundlosen Gitarre gleiten) in der Wiedergabe zu erzeugen. Ab Sibelius 8.6  können Sie das im Inspektor auch anderweitig einstellen:

Alte Partituren in Sibelius 8.6 öffnen

Sibelius öffnet weiterhin alle Partituren ab Version 1 bis hin zum aktuellen Sibelius 8. Sie öffnen wie gehabt und vorhandene Glissandi Linien geändert oder konvertiert. Dies stellt sicher, dass es keine Änderungen an Ihrer oftmals aufwändigen Arbeit gibt. Jedoch werden alle neu hinzugefügten Glissandi in die Partitur von Sibelius 8.6 im neuen Linienstil erstellt.

Öffnen aktueller 8.6 Partituren in älteren Sibelius-Versionen

Wie gehabt, Sibelius kann Partituren in eine ältere Version konvertieren, so dass man mit anderen Anwendern Partituren austauschen kann, die noch nicht mit Sibelius 8.6 (ff.) arbeiten. Man geht dazu auf "Datei > Exportieren > Vorige Version" und wählt die Sibelius Version in die konvertiert werden soll.

Wird dieser Weg eingeschlagen, konvertiert Sibelius was möglich ist in ein äquivalentes Objekt der früheren Version. Im Falle der neuen Glissandi Linien werden diese in Glissandi alten Stils konvertiert. Linien und Positionen bleiben erhalten.

Manuscript-Unterstützung für magnetische Linien

In der in Sibelius integrierten Script-Sprache "ManuScript" haben Linien-Objekte jetzt eine neue <code>SlideStyleID</code> Variable, die den Linienstil-Status einer Note beschreibt. Diese Lese/Schreib-Variable läßt Sie Glissandi wie auch andere Linien an eine Note an- bzw. entbinden.

Ebenso lassen sich zusätzliche eigene Linienstile definieren und zuweisen, die nicht auf den verfügbaren Standard-Linienstilen basieren (weitere Information hierzu im ManuScript Language Guide).

Music XML Verbesserungen

Die neuen magnetischen Glissandi-Linien haben ihre Entwicklung aus der tiefgreifenden Verbesserung und Unterstützung von MusicXML genommen. Eine andauernde Projektarbeit, bei der AVID zuerst versucht hat, importierte Glissandi-Linien so zu verarbeiten, dass sie sich auf Anhieb angenehm an den Noten positionieren und bestenfalls minimale Nacharbeit erfordern.

Hier in Zusammenfassung die Änderungen für MusicXML in Sibelius 8.6:

  • Bessere Unterstützung für kleine Notensysteme (in Fortsetzung der Neuerungen in Sibelius 8.5)
  • Sibelius importiert nunmehr Werte für Seitenränder korrekt. In älteren Versionen waren gerade Werte für ungerade Seitenwerte zugewiesen.
  • Bindebögen gehen nicht länger verloren bei Akkorden, die über Taktlinien hinweggehen und die Ausrichtung von Bindebögen wird respektiert.

Verbesserungen an manch älteren Problembereichen

Um die Stabilität und Leistung von Sibelius auf weiterhin hohem Niveau zu halten, wird nicht nur an neuen Features und neuen Arbeitstechniken in Sibelius gearbeitet.  Es wird auch dafür Sorge getragen, dass ältere und manchmal schwer lösbare Probleme gelöst werden. Einige sind vielleicht kleine, selten auftretende Bugs und andere mögen manchmal größeres Ausmaß erreichen - jedenfalls wird in Sibelius permanent daran gearbeitet.

Hier eine Liste was sich unter der Haube sonst noch in 8.6 verbessert:

ALLGEMEIN

  • Sibelius bei Programmstart mind. 10% schneller
  • Auto-Save kann umfassender und zuverlässiger Daten retten
  • Beim Öffnen älterer Sibelius-Dateien: Pausen in Auszügen da wo sie sein sollten
  • Verbesserungen Lizenz-Engine
  • Bessere Darstellung beim Notenverschieben über Seiten
  • Kommentieren bei geöffnetem Inspektor verbessert
  • Leichtere Werteeingabe und Navigieren im Inspektor
  • Inspektor ändert vertikale Größe, wenn losgelöst

APPLICATION MANAGER

  • Application Manager 17.5 jetzt in Sibelius enthalten
  • Mit Öffnen-Taste, damit Sibelius auch im Apps-Tab öffnet
  • Öffnen -Taste erscheint nur bei aktivem UpgradePlan

WIN/MAC

  • Seltener Fehler in Zusammenspiel mit Pro Tools und HD Hardware behoben (WIN)
  • Sibelius initialisiert Audio-Engine, auch wenn von Audio-Geräten kleinere Fehler aus dem Treiber gemeldet werden
  • MP3 Export funktioniert erneut auch auf MAC OS 10.9
  • Diverse Zeicheneingabefehler behoben (MAC)
  • Sibelius hängt nicht mehr, wenn es versucht auf ein abgetrenntes Audiogerät zuzugreifen (MAC)

Sibelius Anwender mit aktuellem Upgradeplan erhalten das Update auf Sibelius 8.6 über den Application Manager oder über den Installer aus ihrem Avid Masterkonto. Wenn Sie ein älteres Sibelius besitzen und ein Upgrade machen möchten, wenden Sie sich bitte an den Sibelius-Vertrieb oder ihren Musikfachhändler.

Neu in Sibelius 8.5

Inspektor

Wie sich das Arbeiten in Sibelius noch einfacher gestalten läßt - dazu stellt Avid viele Überlegungen an und ein wichtiger Aspekt dabei ist - dass man versucht, Ihnen die vielen Funktionen, die sich in Menüs und Dialogen verstecken, in einer übersichtlichen Form zu präsentieren - in  einem sauberen und funktionsreichen Inspektor-Bedienfeld.

So können Sie jetzt ein Objekt oder mehrere Objekte in der Partitur auswählen und alle Eigenschaften und Möglichkeiten zur Bearbeitung dieses Objekts angezeigt bekommen. In Sibelius 8.5 hat Avid diese neue Vorgehensweise in einem ersten größeren Schritt neu verwirklicht, mit neuen Notenzeilengrößen und einem neuen Inspektor, der einen sauberen und modernen Anstrich bekommen hat.

Inspektorvergleich - Klicken Sie, um den neuen Inspektor mit dem alten zu vergleichen.

Den Hauptbereich Text hat Avid dahingehend verbessert, dass ein paar neue nützliche Grafiken die möglichen Parameter anzeigen, die Sie für einen ausgewählten Text ändern können. Die anderen Bereiche wurden etwas sinnvoller mit Klick-Boxen und Feature-Labels so gestaltet, dass der Inspekor jenes professionelle Aussehen bekommt, das Sie von Sibelius erwarten dürfen.

Der Inspektor verhält sich nun auch wie andere Bedienfelder. Sie können ihn über die Registerkarte "Start" aufrufen, wie zuvor, ebenso aber auch im Bereich „Ansicht > Leisten“ des Menübandes.

 sibelius8.5 ansicht leisten

Der Inspektor in der Menüleiste.

Der Inspektor wird angedockt auf der linken Seite des Hauptfensters in Sibelius angezeigt. Sie können ihn herausnehmen und auf der rechten Seite andocken, oder wenn Sie es vorziehen, ihn auch „schweben“ lassen: Nützlich etwa, wenn Sie einen zweiten Monitor einsetzen. Beim Abdocken können Sie die Größe des Inspektors ändern, indem Sie an einer der Kanten ziehen.

Sibelius befüllt den Inspektor immer nur mit Funktionen und Steuerelementen, die für das Element oder die Elemente relevant sind, die Sie ausgewählt haben. Beispielsweise wird die Skalierung % nur angezeigt, wenn Sie ein Akkorddiagramm ausgewählt haben. Der Inhalt des Inspektors wird manchmal für alle Steuerelemente zu groß sein. sodass Sie eine Scrollbar auf der rechten Seite angezeigt bekommen, damit Sie leicht finden können, was Sie benötigen. Jeder Abschnitt kann auch zusammengeklappt werden, so dass Sie Steuerelemente ausblenden können, die Sie zu diesem Zeitpunkt nicht benötigen.

Mehrfache Notenzeilen-Größen

Ein gut illustrierendes Beispiel für die neuen Funktionen und Arbeitstechniken im Inspektor ist das neue Mehrfache Notenzeilen-Größen-Feature. Wenn Sie eine Passage oder eine Systemauswahl in Ihrer Partitur treffen, sehen Sie nun dieses neue Dropdown-Menü im Inspektor:

sibelius8.5 inspector Multiple Staff Sizes feature

Der Takte-Bereich im Inspektor

  • Wählen Sie nur einen Takt in Ihrer Partitur, und das Ändern der Notenzeilengröße erweitert sich auf die Auswahl des gesamten Systems und ändert die Notenzeilengröße des gesamten Systems.
  • Wenn Sie zwei oder mehr Takte ausgewählt haben, setzt Sibelius an jedem Ende der Auswahl einen System Break und ändert die Größe der Takte in diesem System.
  • Das Ändern der Notenzeilengröße funktioniert sogar für einzelne Takte, sodass Sie zu Beginn Ihrer Partitur einen kleineren Takt setzen können - nützlich etwa für die Definition der verschiedenen Handbells, die in einem Musikstück benötigt werden [siehe aktualisiertes Manuskriptpapier (2 Systeme) der Handbells]. Sie können auch einen Taktausschnitt erstellen, der völlig unabhängig vom Rest der Partitur am Anfang erscheint:

 sibelius8.5 extra small staff

Das Beispiel zeigt, wie ein Ausschnitt der Musik jetzt mit einem zusätzlichen kleinen Notensystem gezeigt werden kann, das unabhängig von dem Notensystem oben ist (Quelle: www.avidblogs.com).

Die neue Behandlung von Notenzeilen-Größen erlaubt es Ihnen, einzelne Takte, ganze Systeme eines oder mehrerer Instrumente, große Passagen von Musik oder ganze Seiten zu ändern.

 

Gemeinsame Code-Basis in Sibelius - Sibelius | First und Avid Scorch für iOS

Die meisten Änderungen, die sich in Sibelius vollziehen, sind nicht immer gleich von außen sichtbar. Doch vielleicht ist es gut zu wissen, dass sich alle Anwendungen nun aus und von einer Programmcode-Basis heraus entwickeln. Der Sibelius-Basiscode erstreckt sich jetzt auf Sibelius | First, Avid Scorch, Sibelius Cloud Publishing und den Sibelius Lizenzserver. Für jede neue Sibelius-Version hat Avid jetzt die Möglichkeit, Änderungen und Lösungen zeitgleich  auch für alle anderen Anwendungen zu veröffentlichen. Mit Sibelius 8.5 erscheinen also gleichzeitig auch Updates für Sibelius | First, Avid Scorch und Sibelius Cloud Publishing.

  • Das Sibelius | First Update ist ohne zusätzliche Kosten für alle Sibelius | First 8 -Anwender mit einem gültigen Support-Plan oder Jahreslizenz verfügbar. Gehen Sie zu Ihrem Avid Masterkonto, um das Update herunterzuladen.
  • Avid Scorch iOS ist im iTunes App Store erhältlich. Dort finden Sie die neueste Version, die Sie herunterladen können.
  • Sibelius Cloud Publishing ist ein Service für Musikverlage, um Noten online zu verkaufen. Damit können Kunden Ihre Partituren online interaktiv abspielen und ggf. drucken. Sibelius Cloud Publishing, wird ebenfalls von der neuen Sibelius 8.5-Codebasis angetrieben. Wenn Sie Musik online veröffentlichen möchten, kontakten Sie Avid, um mehr zu erfahren.

 

Weitere Verbesserungen in Sibelius 8.5

Während der Entwicklung von Sibelius 8.5 sind einige weitere Verbesserungen und Korrekturen eingeflossen. Hier die Verbesserungen seit Sibelius 8.4:

Instrumentenwechsel von unpitched (Instrumente mit unbestimmter Tonhöhe) zu pitched Instrumenten erzeugen nun automatisch Tonarten.

sibelius8.5 InstrumentChange1

Wechsel von einem Unpitched Instrument auf ein Pitched Instrument in Sibelius vor Version 8.5.

sibelius8.5 InstrumentChange2

Wechsel von einem Unpitched Instrument auf ein Pitched Instrument in Sibelius 8.5. Tonartvorzeichen werden zusammen mit dem Instrumentenwechsel korrekt angezeigt.

  • Es ist jetzt möglich, die Taktgröße Normal auf einen kleineren Wert als Mittel in den Notensatzregeln zu ändern. Kleinere Taktgrößen verringern sich ebenso, sie fallen nicht mehr aus dieser Ordnung heraus.
  • Avid hat Darstellungsverbesserungen beim Dialog für Notensatzregeln > Systeme mit 200% DPI-Skalierung auf Windows Bildschirmen mit hoher Pixeldichte vorgenommen.
  • Wenn Sie Änderungen an der Größe der Notensysteme in den Notensatzregeln vornehmen und auf "OK" drücken (ohne in der Auswahlbox die Auswahl aufzuheben) wird die Änderung jetzt in der Partitur übernommen.
  • Entolen-Klammern und Zahlen arbeiten jetzt maßstabsgetreu auch bei kleineren Notenzeilengrößen.
  • Instrumentenwechsel von unpitched (Instrumente mit unbestimmter Tonhöhe) zu pitched Instrumenten erzeugen nun automatisch Tonarten.
  • Der MIDI-Eingang arbeitet wieder, nachdem von einem unpitched auf ein pitched-Instrument umgeschaltet wurde.
  • Durch den Vorgang "Abbrechen" bei der Dokumenteneinrichtung wird eine getroffene Auswahl auch tatsächlich abgebrochen.
  • Auf Retina-Bildschirmen sind einige Textfelder in mehreren Dialogen nicht mehr zu kurz, z. B. im Dialogfeld "Datei > Info".
  • In der Sibelius Manuskript-Plug-In-Sprache wählte "note.Deselect ()" den gesamten "NoteRest" des Elternelemtes ab, obwohl dies nur für die betreffende Note geschehen sollte.

Weitere allgemeine Verbesserungen

  • Die Sibelius Versionsnummer erscheint nun kurz auf dem Start-Bildschirm, wie schon zuvor in 7.5, so dass Sie schnell bei Programmstart die Version von Sibelius überprüfen können.
  • Das Dialogfeld "Speichern unter" auf macOS zeigt nun korrekt den aktuellen Dateinamen und den Dateipfad zum letzten Speicherort, sodass Sie nicht jedes Mal zum richtigen Speicherort navigieren müssen.
  • Sibelius hängt nicht mehr oder stürzt ab in den seltenen Fällen, wenn Sie in Symbole | Bearbeiten auf „Musik-Fonts“ klicken.
  • Die Größen und Positionen des Inspektors und der Zeitleiste werden nun zusammen mit den anderen Bedienfeldern gespeichert. Siehe "Datei > Voreinstellungen > Dateien" im Abschnitt "Fenstergrößen und -positionen“. Dies bedeutet, dass es jetzt möglich ist, die Zeitleiste standardmäßig so zu verbergen, wie Sie es mit anderen Bedienfeldern auch tun können. Das war eine langjährig gehegter Wunsch seit dem Erscheinen der Funktion in Sibelius 7.5.
  • Einige Tastenkürzel funktionierten nicht korrekt unter macOS Sierra. Dies wurde behoben.
  • Sibelius und Sibelius | First Sounds werden unter macOS Sierra nun korrekt installiert.
  • Der Application Manager Version 2.5.11 ist jetzt in den Sibelius und Sibelius | First First 8.5 Installern enthalten.

 

Neu in Sibelius 8.4

Einstellbare Notenzeilen-Größen

Sibelius 8.4 erweitert die bisher in früheren Versionen vorhandenen Notenzeilengrößen Normal und Klein 75%  um zwei weitere Einstellungen. Sie können nun unter vier Notenzeilengrößen wählen, die wiederum im Notenzeilentyp bearbeiten - Dialog eingestellt werden können. Dies sind die Standardeinstellungen, die Sie sehen werden:

  • Normal – 7mm
  • Medium – 6mm
  • Small – 5.3mm
  • Extra small – 4.5mm

sibelius8.4 einstellbare Notenzeilengröße

Die mittlere, kleine und extra kleine Notenzeilengröße werden proportional zur Größe Normal skaliert. Wird also die Notenzeilengröße Normal geändert, werden auch alle anderen Größen geändert (damit lässt sich das gesamte Notenbild global ändern). Werden hingegen die kleineren Notenzeilengrößen geändert, geschieht dies unabhängig von den anderen! Somit können Sie individuell, als auch global auf das Erscheinungsbild Ihrer Partitur einwirken.

Ändern können Sie die Notenzeilengrößen am schnellsten in der Dialogbox Instrumente hinzufügen oder entfernen.

sibelius8.4 Instrumente

Beispiel: Hinzufügen eines „ProbenKlaviers“ zu einem unbegleiteten Chorstück:

  1. Drücken Sie die I-Taste auf Ihrer Tastatur, um die Dialogbox Instrumente hinzufügen oder entfernen aufzurufen. Suchen Sie ein Klavier aus der linken Liste, wählen Sie es aus und klicken Sie es in die Partitur.
  2. Das Klavier wird auf der rechten Seite in die Liste aufgenommen werden, genau wie zuvor.
  3. Wählen Sie das Klavier auf der rechten Seite aus und Sie werden die Notenzeilengrößen im Dropdown-Feld sehen.
  4. Klicken Sie auf das Dropdown-Menü und Sie sehen die vier Größen aufgeführt. Die Standardgröße für dieses Instrument ist mit "Normal Instrument default" bezeichnet.
  5. Wählen Sie eine kleine Größe sowohl für die rechte Hand und linke Hand aus.
  6. Klicken Sie auf OK.

Das Klavier wird jetzt Ihrer Partitur mit kleiner Größe hinzugefügt.

Beachten Sie, dass Sibelius beim Hinzufügen von Instrumenten immer von der Normal-Einstellung ausgeht, so dass Sie im normalen Arbeitsablauf nicht jedes Mal erneut oder zusätzlich Notenzeilengrößen bestimmen müssen, im Normalfall also kein zusätzlicher Aufwand entsteht.

NotensatzRegeln

Das präzise Einstellen der Notenzeilen-Größen erfolgt in der Notensatzregeln-Dialogbox. Gehen Sie Sie über  Erscheinungsbild | Notensatzregeln | Notenzeilen  auf die Größen-Tabelle, so dass Sie dort jede einzelne Größe bearbeiten können.

Sibelius zeigt Ihnen Notenzeilen in der gleichen Maßeinheit, die Sie im Dokumenten-Einrichtungs-Dialog ausgewählt haben. Nach wie vor haben Sie die Wahl zwischen Millimeter, Zoll oder Punkt.

sibelius8.4 einstellbare Notensatzregeln

Stilvorlagen und Instrumentendefinitionen

Es ist auch möglich, eine Standardgröße für Ihr Instrument als Teil der Instrumenten-Definition selbst festzulegen. Dies - zusammen mit den Einstellungen, die Sie in den Notensatzregeln wählen - ist als Stilvorlage gespeichert. Das heißt, Sie können leicht einen Standardsatz von Notenzeilen-Größeneinstellungen exportieren und für eine einheitliche Optik auf all Ihre Publikationen anwenden.

Notenabstand

Wie bereits erwähnt, die mittlere, kleine und extra kleine Notenzeilen-Größen werden proportional zu der normalen Größe skaliert. Das gleiche gilt für den Notenabstand, wo die Normal-Größe ebenso als Master-Größe angesehen werden kann.

Music XML Unterstützung

Die Unterstützung für benutzerdefinierte Notenzeilengrößen erstreckt sich auch auf den MusicXML Import und Export. Das bedeutet, dass Sie mit anderen Notationsprogrammen noch mehr konsistente Ergebnisse erwarten können, so dass es noch weniger manuelle Nachbearbeitung geben sollte.

Weitere Hinweise zu benutzerdefinierten Notenzeilen-Größen

Die Zahl von bis zu vier Notenzeilengrößen ist in der Tat gezielt eingeschränkt. Die Codeänderungen, die AVID innerhalb der Sibelius Notations-Engine gemacht hat, erlauben eine beliebige Anzahl von Größen. Avid hat die Zahl absichtlich begrenzt, damit die Funktion auch zu vernünftigen Entscheidungen und gleichmäßigen Ergebnissen führen kann.

Die benutzerdefinierten Größen sind in der Tat nur der erste Schritt zu einem größeren Feature an dem wir für ein zukünftiges Sibelius-Release arbeiten. Wir werden in den nächsten Wochen mehr darüber berichten können!

Hier ist ein Beispiel für eine Partitur, die vier unabhängige Größen zeigt:

sibelius8.4 Notenzeilengröße

Weitere Korrekturen und Verbesserungen in Sibelius 8.4

Die folgenden Fehler wurden in Sibelius 8.4 behoben:

  • Sibelius konnte abstürzen, wenn der Name Ihrer Partitur auf einem Mac OS X bestimmte Wörter enthielt, wie auf Twitter von Anwender Ivan Boothe berichtet.
  • Sibelius konnte abstürzen, wenn versucht wurde Noten einzugeben, nachdem die Checkbox Einsatz virtueller Instrumente und Effekte abgewählt wurde (Play> Einstellungen> Wiedergabe-Geräte> Audio Engine Optionen); von mehreren Benutzern im Sibelius-Forum berichtet.
  • Tonartvorzeichen konnten mit einem beginnenden Wiederholungszeichen kollidieren, wie im Sibelius-Forum berichtet.

Update von Avid Scorch für iOS

sibelius8.4 Avid Scorch

Die iOS-App für die Anzeige und Wiedergabe von Sibelius-Partituren hat kürzlich zwei Updates erhalten. Zusammenfassend:

  • 64-Bit: Avid Scorch wurde als native 64-Bit-iOS-App neu entwickelt, um die Vorteile der neuesten iPad-Generation auszuschöpfen. Als solches wurde auch die Playback-Engine aufgerüstet.
  • MIDI-Out: Sie können jetzt Ihre Ergebnisse an ein externes MIDI-Gerät ausgeben, ob über das USB-Kamera-Anschluss-Set, ein Netzwerk oder über Bluetooth-Adapter.
  • Unterstützung für in Sibelius 8.4 gespeicherte Dateien – diese können Sie jetzt direkt öffnen.
  • Das Browsen und die Partituren-Vorschau sind jetzt wesentlich robuster.
  • Zahlreiche Verbesserungen in der Stabilität und Fehlerbehebungen.

Mehr über die Avid Scorch App und die neueste Version zum Download finden Sie im Apple App Store:

Avid Scorch im Apple App Store

 

Neu in Sibelius 8.3

Farbige Noten

In Sibelius 8.3 ist es nun möglich die Noten eines Akkordes unabhängig voneinader mit unterschiedlichen Farben zu versehen. Nützlich, nicht nur für Pädagogen um ihren Studenten Musik in lebendiger und ansprechende Art und Weise nahezubringen, sondern auch in zeitgenössischen Partituren oder zur Markierung einer Partitur für die Bearbeitung.

Avid hat die ManuScript Plug-in-Sprache in Sibelius (die eingebaute Skriptsprache für Aufgaben in der Sibelius-Automatisierung) ebenfalls aktualisiert, um die Vorteile der neuen Farbgebungsfunktionen nutzen zu können. Als Teil davon wurden die "Color Pitches" und "BoomWhacker" Plug-Ins, die mit Sibelius geliefert werden, um die neuen Methoden aktualisiert.

Diese Änderungen wurden ohne Veränderung der Dateiformatversion realisiert, so können Sie Dateien, die in Sibelius 8.3, 8.2 und 8.1 gespeichert wurden öffnen. Wenn Sie jedoch Partituren in Sibelius 8.2 und früher öffnen, werden die Farbattribute, die Sie Noten zugewiesen haben, entfernt.

sibelius8.3 farbige Noten

Verbessung bei der Funktion "Noten verschieben"

In Sibelius 8.2 hat Avid ein innovatives Feature veröffentlicht, um mit zwei einfachen Tastenkombinationen (Strg + Alt + links und rechts, und Cmd + Alt + links und rechts) Noten nach links und rechts in der Partitur zu bewegen. Dieses handliche kleine Funktion beschleunigt die Bearbeitung und Noteneingabe und spart wertvolle Zeit bei der Erstellung einer Partitur. Mit Sibelius 8.3, werden jetzt Pausen, die beim verschieben der Noten automatisch erstellt werden, schön aufgeräumt, so dass nicht mit eine Spur von Pausen zurückgelassen werden.

sibelius8.3 Noten verschieben überarbeitet

Verschiedene weitere Verbesserungen

  • Um die Probleme, von denen einige Benutzer beim Scrollen und Zoomen auf Macs berichtet , wenn eine Magic Mouse, das Magic Trackpad oder ein Trackpad auf einem MacBook oder MacBook Pro verwendet wurde, aufzupüren, haben wir die gesamte Funktion überarbeitet um diese Probleme zu lösen. Als Ergebnis davon sollte das Scrollen und Zoomen auf dem Mac glatter und im allgemeinen reaktionsschneller stattfinden. Gesten mit drei Fingern werden nun besser unterstützt, so dass sich z.B. Fenster leichter wechselnlassen.
  • Ein Problem, bei dem Sibelius 8.2.0 beim Beenden nach dem ersten Start auf einem sauberen System abstürzen konnte wurde behoben.
  • Beginn- und Ende-Wiederholungstaktlinie erschienen manchmal zu dick, sobald sie zusammen geschrieben wurden. Dies wurde jetzt korrigiert.
  • Einige Benutzer berichteten von einem Problem, bei dem die Noteneingabe nach dem Wechseln zwischen Partituren nicht mehr funktionierte. Dies wurde behoben.
  • Der Sibelius Lizenz-Server unterstützt nun auch Mac OS 10.11 El Capitan.
  • Bei Nutzung der Funktion "Gestaltung zurücksetzen" in der Partitur, beeinflusst dies nicht länger die Gestaltung in den Einzelstimmen. Bei Sibelius 8.2 konnte es vorkommen, dass beim Zurücksetzen der Gestaltung einer Note oder einer Passage diese auch in den Einzelstimmen zurückgesetzt wurde.

Neu in Sibelius 8.2

Die weltweit beliebteste Notationssoftware - Avid Sibelius - erhält mit dem Sibelius 8.2-Update wichtige zeitsparende Notations- und Workflow-Verbesserungen.

Umschreiben von Vorzeichen in Auszügen

Jetzt wird es möglich, Noten mit Vorzeichen in Partitur und Auszügen unterschiedlich zu handhaben:

sibelius8.2 accidentals score

sibelius8.2 accidentals part

Um die Note in einem Stimmenauszug neu zu interpretieren, wählen Sie einfach die Note aus und drücken die Eingabetaste. Note und Vorzeichen ändert ihre Farbe in Orange, und machen so die Änderung im Auszug kenntlich. Jede Änderung, die Sie in einem Auszug machen, wirkt sich nur auf diesen Auszug aus. Dies ermöglicht Ihnen unterschiedliche Vorzeichen-Schreibweisen in unterschiedlichen Auszügen die das gleiche Instrument beinhalten.

Alle Änderungen an der Note in der Partitur setzen alle Änderung, die Sie in den Auszügen an der Note gemacht haben, ausser Kraft, so dass Sie schnell alle Umschreibungen zurücksetzen können.

Taktangaben vor Wiederholungslinien

Dort, wo Anfangs-Wiederholungs-Taktstrich und Taktartbezeichnung zusammenfallen, platziert Sibelius nun korrekterweise die Taktartbezeichnung vor dem Wiederholungs-Taktstrich.

  • Wiederholungs-Taktstriche werden jetzt nach Taktartbezeichnungen platziert.
  • Sibelius fügt für ein besseres Layout zusätzlich einen kleinen Zwischenraum zwischen Wiederholungs-Taktstrich und Taktartbezeichnung ein.
  • Wenn Taktartbezeichnung und Wiederholungs-Taktstrich in der Mitte der Notenlinie auftreten, wird die der Taktartbezeichnung vorstehende Taktlinie beibehalten, ebenso wie die Wiederholungs-Taktlinie selber.

Vorher

sibelius8.2 Repeat barlines old

Neu in Sibelius 8.2:

sibelius8.2 Repeat barlines old

Wenn Sie mit einer älteren Sibelius Version arbeiten

Import aus älteren Versionen:

  • Das existierende Layout Ihrer Wiederholungs-Taktlinien und Taktartbezeichnung wird beibehalten. Ihre Partitur wird im neuen Sibelius genauso aussehen wie in älteren SIbelius Versionen.
  • Sie können Ihre Partitur durch das Löschen und Wiedereinsetzen des Wiederholungs-Taktstrichs aktualisieren.

Export zu älteren Sibelius Versionen:

  • Beim Export wird die neue Position von Wiederholungs-Taktlinien und Taktartbezeichnung beibehalten.
  • Dies bedeutet, Ihre Partitur wird auch in älteren Sibelius Versionen, die das neue Taktlinien-Feature nicht unterstützen, identisch aussehen.
  • Es ist erwähnenswert , dass Avid diese neue Verbesserung implementiert hat, ohne das Dateiformat zu ändern. Wenn Sie mit einem Sibelius 8.1 Anwender zusammenarbeiten, kann dieser also Ihre Partitur öffnen und sieht die neue und verbesserte Positionierung.

Schieben und Bewegen von Noten und Pausen

Sie können jetzt Noten und Pausen horizontal in der Partitur bewegen. Neue Tastenkombinationen machen dies sehr viel einfacher, als mit Cut & Paste manuell über Systeme hinweg zu arbeiten. (Cmd+Alt+Pfeil-Tasten auf Mac, und Ctrl+Alt+Pfeil-Tasten auf Windows.)

Sibelius 8 2 Note Slide Example

 

Neu in Sibelius 8.1

Sibelius 8.1 erfüllt einige der wichtigsten Anwenderwünsche, die auf Sibelius Ideascale geäußert wurden. Avid zeigt Engagement und hört auf die Bedürfnisse der Kunden. Das Upgrade will dazu beitragen, dass Musiker, Komponisten, Arrangeure und Notensetzer schöne, präzise und einfach zu lesende Partituren müheloser als je zuvor erstellen können. Und natürlich hat man für Sibelius 8.1 auch an mehreren Stabilitätsverbesserungen und aktuellen Betriebssystemanpassungen gearbeitet. Offiziell wird neben Windows 10 jetzt auch Mac OS X El Capitan 10.11.2 und höher unterstützt.

Intelligente Pausen – nochmals verbessertes Magnetische Layout

Das Einfügen von Pausen in Ihre Noten ist noch sehr viel besser geworden. Jedes Mal, wenn eine Pause erstellt wird, sorgt das erweiterte Magnetische Layout Werkzeug automatisch dafür, dass Pausenzeichen optimal mit der Phrasierung aller umgebenden Noten harmonieren. Pausen in mehrstimmigen Notenzeilen werden jetzt ebenfalls automatisch neu positioniert, um Kollisionen zu vermeiden.

Damit erspart man sich das vormals öfter notwendige manuelle Beseitigen von Noten & Pausen-Konglomeraten und jede Partitur wird sehr viel besser lesbar. Betrachten Sie die nachstehenden Vorher/Nachher-Beispiele! Es ist übrigens das erste Mal, dass eine Notationssoftware eingebaute Algorithmen besitzt, die Pausen-Kollisionen vermeiden hilft und die intelligente Positionierung von Pausenzeichen unterstützt.

Sibelius 8 1 intelligente Pausen Beispiele1 2

Sibelius 8 1 intelligente Pausen Beispiele3 4

Wiederholungstakte perfektioniert

Wenn Sie bisher Noten mit ersten, zweiten und dritten Wiederholungstakten geschrieben haben, werden Sie immer mal auch die etwas zu lang geratenen Linien korrigiert haben. Das ist nun nicht mehr nötig. Mit den Layout-Verbesserungen können Sie nunmehr beliebige Endungen erstellen und korrekt wiedergeben – so wie sie Sie erwarten würden.

Sibelius 8 1 Wiederholungen

Musik weitergeben - noch einfacher mit MP3-Export

Wenn Sie Ihre Musik mit Kollegen, Kunden oder Freunden teilen wollen, dann können Sie jetzt noch schneller und einfacher Ihre Kompositionen zu Gehör bringen: Sie haben nun die Möglichkeit, Ihre Partitur als MP3-Audiodatei zu exportieren, um sie etwa als E-Mail-Anhang oder über Skype zu verschicken, oder in Ihre sozialen Netzwerkkanäle zu posten. Sie haben Kontrolle über die Sample-Rate und die Bitrate. Sibelius wird sogar automatisch ID3-Tags erzeugen, die Informationen dazu zieht es sich aus dem Score Info-Dialog.

Wird Enable MP3 Surround Encoding gewählt, bekommt man ein 6-kanaliges 5.1 Format anstelle des normalen Sibelius Stereo-Formats. Die vier extra Kanäle werden über ein geringfügiges Delay auf das Stereosignal realisiert.

Sibelius 8 1 MP3 Export

Neu in Sibelius 8

Die weltweit beliebteste Notationssoftware - Avid Sibelius - erhält mit dem Sibelius 8.2-Update wichtige zeitsparende Notations- und Workflow-Verbesserungen.

Bessere Pausen

Pausen können Sie jetzt noch einfacher und intuitiver in Ihre Partitur einfügen. Sobald Sie eine Pause hinzufügen, werden die übrigen Noten von Magnetic Layout automatisch so positioniert, dass sie optimal an den vorhergehenden Phrasen ausgerichtet sind – manuelle Anpassungen sind nicht erforderlich. Erstellen Sie einfach zu lesende Partituren schneller als je zuvor.

Wiederholen leicht gemacht

Erstellen Sie präzise erste, zweite und dritte Zeitleisten, um die Genauigkeit der Wiedergabe zu gewährleisten, und ersparen Sie sich so die manuelle Korrektur. Außerdem können Sie jetzt mehrere Leisten für die Endzeit hinzufügen, die so angezeigt werden und Inhalte wiedergeben, wie Sie es möchten.

Veröffentlichen Sie Ihre Partitur

Sie möchten Ihre Komposition mit Kollegen, Kunden oder Freunden teilen? Exportieren Sie Ihre Komposition jetzt als MP3-Audiodatei. Diese liegt innerhalb der Größenbeschränkungen von E-Mail-Anhängen und kann so schnell übertragen werden.

Notenschreiben mit einem Stift auf einem Surface Pro

Wenn Sie ein Microsoft Surface Pro 3-Tablet besitzen, können Sie Noten jetzt im Handumdrehen durch Tippen mit einem Stift hinzufügen und bearbeiten. Es war noch nie so einfach, Ihre Kompositionen unterwegs zu bearbeiten. Zudem können Sie Ihre Stücke im Keyboard- und Griffbrett-Fenster auf dem Tablet spielen.

Hinzufügen von Anmerkungen und Kommentaren

Manchmal haben Sie eine tolle Idee, vergessen jedoch, sie aufzuschreiben. Später können Sie sich nicht mehr erinnern, was es war. Die neue Anmerkungsfunktion ermöglicht es Ihnen, Anmerkungen direkt in die Partitur einzutragen. Erstellen Sie beim Komponieren Erinnerungen für sich selbst, oder teilen Sie anderen Änderungen und Feedback mit.

Verwenden von Mehrfingergesten

Mit Sibelius können Sie Partituren dank einer fortschrittlichen Benutzeroberfläche schneller als je zuvor erstellen. Mit Mehrfingergesten auf Ihrem Laptop-Trackpad oder Surface Pro 3 können Sie selbst in komplexesten Partituren schnell navigieren und diese bearbeiten.

Einfacher Zugang zum weltweit meistgekauften Notations-Tool

Sibelius kann man wie bisher über eine Dauerlizenz erwerben, die nie abläuft. Zusätzlich sind jetzt auch kostengünstige Jahresabonnements verfügbar. Bei allen Abonnements, neu gekauften Software-Produkten, Upgrades und Crossgrades ist ein Avid-Upgrade-Vertrag inklusive, so dass Sie für dessen Laufzeit Zugriff auf sämtliche zukünftigen Upgrades haben.

Die neue Version stellt einen Wendepunkt in der Art und Weise dar, wie neue Features und Funktionen zur Verfügung gestellt werden. Statt wie bisher regelmäßig zu bezahlende Upgrades für jede Hauptversion anzubieten, geht Avid zu einem Modell über, bei dem alle Anwender die nun viel häufiger veröffentlichten neuen Funktionen als Teil des Avid-Upgrade-Vertrags erhalten. Dadurch können Sie mit den neuesten Tools arbeiten, sobald diese verfügbar sind, statt auf eine neue Hauptversion warten zu müssen. Mehr...

Schnelleres Einrichten als je zuvor

Der gesamte Sibelius-Aktivierungsvorgang wurde umgestaltet und vereinfacht, damit Sie die Software gleich verwenden und problemlos auf einen anderen Computer übertragen können. Sie benötigen keine Seriennummer, System-ID oder Aktivierungs-ID mehr, um Sibelius zu aktivieren, zu deaktivieren oder zu reaktivieren, wenn Sie den Computer wechseln möchten. Stattdessen melden Sie sich einfach bei Ihrem Avid-Masterkonto an. Außerdem erhalten Sie dadurch Zugang zu Support, Downloads und Ihrem Avid Marketplace-Konto.