Spezielle Notation in Sibelius

Mit Sibelius werden Ihre Partituren zu Kunstwerken. Die Bindebögen in Sibelius sind die schönsten und am besten regulierbaren aller Programme. Halsstummel und verbalkte Pausen können sofort hinzugefügt und positioniert werden, ebenso wie Arpeggio-Linien. Sibelius fügt sogar automatisch Erinnerungsvorzeichen (bzw. Sicherheitsvorzeichen) hinzu, damit Sie jedes Mal spielfertige Partituren produzieren.

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Bindebögen

Sibelius besitzt die schönsten und am besten regulierbaren Bindebögen aller Programme. Ihre Standardgestaltung und -position ist in allen möglichen Situationen ausgezeichnet. Sie können auch die Bogenform mit Hilfe von sechs Anfassern anpassen und die Bogenstärke individuell ändern. Mit verschiedenen Optionen in den Notensatzregeln können Sie auch die Standardhöhe und Schulterbreite für unterschiedliche Bogenlängen einstellen.

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Erinnerungsvorzeichen

Sibelius fügt bei Bedarf automatisch Erinnerungsvorzeichen (bzw. Sicherheitsvorzeichen) hinzu, sodass bei Proben und Aufführungen weniger falsche Noten zu beklagen sind. Meist wird die Voreinstellung genau das machen, was Sie möchten. Wie üblich gibt es aber eine Reihe von Optionen zum Setzen der Erinnerungsvorzeichen: an welcher Stelle (z.B. bis zum Ende des nächsten Takts, in allen Oktaven oder Stimmen oder bei über Umbrüche gehaltenen Noten) und ob in Klammern oder nicht.

p15 cmyk Erinnerungsvorzeichen

 

Faulenzer

Sie können über das Keypad Ein-, Zwei- oder Vier-Takt-Faulenzer eingeben, die auch entsprechend abgespielt werden. Längere Faulenzer-Passagen können automatisch nummeriert werden (ohne ein Plug-in), sodass der Spieler den Überblick nicht verliert.

 p15 cmyk Faulenzer

Jazz-Artikulationen und Schrägstrich-Notenköpfe

Scoops, Falls, Doits und Plops können schnell über das Keypad Noten hinzugefügt werden, es besteht kein Bedarf für die Verwendung von Symbolen. Wie andere Artikulationen werden auch sie automatisch positioniert und passen sich an veränderte Tonhöhen an, sie lassen sich aber auch einzeln verschieben. Auf geeigneten MIDI-Geräten (wie Garritan Jazz und Big Band) werden Jazz-Artikulationen sogar automatisch abgespielt. Schrägstrich-Notenköpfe (Slashes) bleiben beim Transponieren unverändert, sodass sich Rhythmusdiagramme schneller erzeugen lassen. Ein weiterer Fortschritt bei Jazzmusik sind auch die verbesserten Akkordsymbole, die Sie schneller als bisher über die Tastatur oder ein MIDI-Keyboard eingeben können.

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Moderne Notationen

In Sibelius gibt es optional Halsstummel (halbe Notenhälse) bei verbalkten Pausen. Sie können Halsstummel entweder in der ganzen Partitur verwenden oder einzeln über das Keypad bestimmten Pausen hinzufügen. Darüber hinaus gibt es verschiedene weitere Optionen für Balken über Pausen, auch ohne Halsstummel.

Mit Sibelius können Sie auch automatische „gefiederte“ Balken schreiben, um kurze Accelerandi oder Ritardandi anzugeben. Gewählt werden diese wiederum vom Keypad und funktionieren sogar bei ZweiNoten-Tremoli.

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