Neu in Sibelius

Sibelius 2020.6

Von Sam Butler | Senior Product Manager bei AVID

Übersetzung des Artikels in Music Creation (avidblogs.com) vom 2.6.2020

 

Wir freuen uns, Ihnen die neueste Version von Sibelius im Juni 2020 vorstellen zu können. Wir haben uns von unseren Homeoffices heraus zusammengetan, um Ihnen Verbesserungen zu bringen, die sich auf verschiedene Bereiche des Programms konzentrieren: neue Farboptionen, mit denen Sie die Musik beim Schreiben und Bearbeiten von Partituren leichter und differenzierter betrachten können; neue MusicXML-Import-Workflows, mit denen Sie Musik in Ihre eigene Vorlage importieren und im laufenden Betrieb anordnen können. Hinzu kommen einige weitere Verbesserungen bezüglich Barrierefreiheit sowie eine Reihe neuer Funktionen und Verbesserungen, die diverse Bereiche von Sibelius abdecken.

Sie können sich das Update über Avid Link oder von Ihrem Avid-Konto unter my.avid.com/products herunterladen. Wollen Sie ein Upgrade oder ein Crossgrade auf die neueste Version durchführen, finden Sie Hilfestellung beim deutschen Vertrieb auf m3c.de bzw. unter avid.com/sibelius/upgrades-and-renewals.

Wenn Sie neu in Sibelius sind und die neue Version ausprobieren möchten, können Sie mit unserer kostenlosen 30-Tage-Testversion beginnen.


Neue Farboptionen

Passen Sie die Farbe an, um den gesamten Bereich des Sehverlusts zu verbessern

Wir freuen uns, Ihnen eine Reihe weiterer Verbesserungen der Barrierefreiheit vorstellen zu können. Dieses Mal adressieren wir den gesamten Bereich des Sehverlusts, indem wir Funktionen einführen, mit denen Sie die Farbe der vier Stimmfarben, Notenaußerhalb des spielbaren Bereichs und die Farbe von Notenzeilen- und Notensystem-Auswahlbereichen anpassen können.

Die Farben werden in den Einstellungen verwaltet und können in neuen Farbvoreinstellungen gespeichert werden. Um diese einzurichten, gehen Sie zu Datei> Einstellungen> Barrierefreiheit und betrachten Sie den neu eingerichteten Bereich auf der rechten Seite.


Sibelius enthält bereits 5 Voreinstellungen, mit denen Sie arbeiten können, und Sie können Ihre eigenen erstellen. Die Voreinstellungen sind:

  •     Standard - wie immer
  •     Lebendig - sehr kontrastreiche Farben
  •     Einfarbig - meist blau mit einem Hauch von Pink
  •     Graustufen - meist grau mit einem Hauch von Rosa
  •     Spät arbeiten - speziell ausgewählt, um die Belastung der Augen bei schlechten Lichtverhältnissen zu verringern

Die Optionen zum Einrichten eigener Farben finden Sie im Bereich Eingabehilfen unter Datei > Einstellungen. Klicken Sie ähnlich wie bei den Timeline-Voreinstellungen auf „Neu…“, um eine neue Voreinstellung zu erstellen und einen Voreinstellungsnamen auszuwählen. Anschließend können Sie für jedes Element auf jede Farbe klicken, um sie aus dem Standardfarbwähler auszuwählen, sogar die Steuerung des Alphakanals / der Deckkraft ist dabei möglich. Kombinieren Sie dies mit dem Ändern der Farbe des Notenpapioers, und Sie können Ihre Partituren beliebig gestalten:

  • VIDEO https://youtu.be/2xwkqt0_slw

    Stellen Sie sicher, dass in der Multifunktionsleiste > Ansicht > Notizfarben die Option „Voice ColorsSprachfarben“ aktiviert ist.

    Änderungen werden in der Farbvoreinstellung gespeichert, wenn Sie auf OK klicken, und die Einstellungen können oben aus der Dropdown-Liste abgerufen werden. Diese Voreinstellungen werden gespeichert:

       
  • Mac: / Users / YourUserName / Library / Anwendungsunterstützung / Avid / Sibelius / Music Color Presets
  • Win: C:\Users\IhrAnwendername\AppData\Roaming\Avid\Sibelius\Music-Farbvoreinstellungen


Verbesserungen der Barrierefreiheit für Bildschirmleser

In Fortsetzung des Projekts zur Barrierefreiheit mit dem Berklee College of Music finden Sie hier die neuesten Verbesserungen für diese Version:

  • Bildschirmleser geben jetzt die Namen bereichsausgewählter Notenzeilen bekannt. Wenn eine Bereichsauswahl auf eine Notenzeile darüber oder darunter erweitert wird, hören Sie den Namen des Instruments auf dieser Notenzeile, um genau zu wissen, was der Auswahl hinzugefügt wurde.
  • Die Informationen von einem Bildschirmleser sind viel vollständiger, wenn Sie durch die Menüs unter Datei > Plug-Ins, Datei > Avid Link und Home > Zwischenablage > Einfügen navigieren.
  • Bildschirmleser kündigen jetzt das vollständige Akkordsymbol an, z. B. „Akkordsymbol D7sus4 (Text) Takt 2, Takt 1“ und nicht nur als „Gitarrenakkordrahmen“.
  • Bildschirmleser kündigen Wiederholungstakt-Symbole nicht mehr als Taktpausen an
  • Die Multifunktionsleistenelemente wurden gruppiert, sodass die Navigation mit einem Bildschirmleser viel einfacher (und weniger überladen) ist.
  • Wenn Sie zum ersten Mal eine Galerie oder ein Textmenü aufrufen, wird der Fokus nicht mehr auf das erste Element gesetzt
  • Multi-Pausen sind jetzt für den Screenreader zugänglich
  • Verschiedene Elemente der Dialogfelder zum Bearbeiten von Text, Zeilen und Symbolen werden jetzt von Bildschirmleseprogrammen gelesen
  • Sie können jetzt mit den Numpad-Tasten 4 und 6 durch den Inspektor navigieren
  • Der Inspektor ist jetzt für den Bildschirmleser zugänglich
  • Der Inspektor erhält jetzt beim Öffnen den Fokus, sodass Sie ihn sofort umkreisen können. Durch Schließen des Inspektors wird der Fokus wieder auf die Partitur gelegt.

MusicXML-Import

Das Importieren von MusicXML-Dateien war in der Vergangenheit qualitativ stark von den Daten in der XML-Datei abhängig und diese Daten sind nur so gut wie die Exportfunktionalität der Anwendung, die sie generiert hat. Der frühere Importprozess von Sibelius hatte auch einige Einschränkungen, insbesondere beim Versuch, das Layout und die Instrumentierung des Quellmaterials zu berücksichtigen. In Sibelius geht es dann normalerweise darum, diese Musik in Ihre eigene Vorlage zu kopieren und dann mit den Systemobjekten und dem Gesamtlayout in Übereinstimmung zu bringen.

Jetzt können Sie eine MusicXML-Datei direkt in Ihre Vorlage oder vorhandene Partitur importieren und die Musikstruktur beibehalten. Sie können sogar auswählen, welche Instrumente importiert werden sollen, und sie dann anordnen und auf andere Instrumente übertragen lassen.

Diejenigen, die die seit September letzten Jahres veröffentlichten Intelligent MIDI Import-Workflows bereits kennengelernt haben, werden mit den neuen MusicXML-Importfunktionen schnell vertraut werden. Die Seite Datei > Importieren ändert sich jetzt abhängig von der Datei, die Sie importieren, z. MIDI oder MusicXML.

 



Die Optionen am unteren Rand sind im Vergleich zum Importieren einer MIDI-Datei weitaus geringer und ermöglichen eine gute Kontrolle darüber, was importiert wird:


Diese sollten ziemlich selbsterklärend sein und sind in verschiedenen Situationen nützlich, z. B. wenn Sie lieber Ihre eigene Stilvorlage beibehalten möchten, z.B. Notenhalsausrichtung, die Standardposition von Objekten und mehr.  Deaktivieren Sie dann die Option „Layout und Formatierung aus MusicXML-Datei verwenden“.

Die Routing-Tabelle in der Mitte der Seite ermöglicht es Ihnen, wie bei den vorhandenen MIDI-Importfunktionen, die eingehenden Notenzeilen den Instru­menten in der Partitur zuzuweisen, d. H. Eins-zu-eins, eins-zu-viele, viele-zu-viele. Sehr nützlich, um Instrumentalparts automatisch auf mehrere Instrumente aufzuteilen oder SATB-Arrangements in nur wenigen Schritten von einem Klavier aus zu erstellen.

Wie beim intelligenten MIDI-Import (eingeführt im September 2019) kann Sibelius diese komplexe Zuordnung mit einem einzigen Klick auf die Schaltfläche „Auto Assign“ für Sie bearbeiten, wenn die Quelldatei und die Zieldatei Sibelius denselben (oder einen ähnlichen) Namen haben oder Sie verwenden Mapping-Hashtags. Alle Details zu dieser Zuordnungssyntax finden Sie im engl. Referenzhandbuch auf S. 54 (im Abschnitt Importieren von MIDI). Zur schnellen Erinnerung: Wenn beim Importieren einer XML- oder Midi-Datei die Instrumentennamen in der Quelldatei ein Hashtag gefolgt von einem Bezeichner (dh #SATB) enthalten, versucht die Schaltfläche „Auto Assign“, diese eingehenden Quellenspuren abzugleichen zu den Zielinstrumenten-Notenzeilen, indem nach einer passenden Hashtag-Kennung gesucht wird. Das folgende Beispiel zeigt ein Beispiel für eine Eins-zu-Viele-Zuordnung, und natürlich ist auch das Gegenteil möglich (Hinweis: Obwohl nicht erforderlich, wurden die folgenden Hashtags mit dem Tilde ~ -Zeichen als „versteckter Text“ hinzugefügt, damit sie leicht aus der aktuellen Partituransicht entfernt werden können.):


Wir sind uns bewusst, dass die Hashtag-Zuordnungen möglicherweise nicht für jeden als augenscheinlich nützlich erkennbar werden. Wenn Sie jedoch zufällig mit mehreren anderen Personen an einer Partitur arbeiten, die Ihnen Musik aus anderen Musikanwendungen geben, die alle unterschiedliche Abschnitte beisteuern, kann sich dies wirklich auszahlen. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten dieser Zuordnungen! Es soll nicht nur Stunden, sondern auch Tage bei einem Projekt einsparen helfen...

Sibelius | First und der Score Starter

Der Score Starter wurde ursprünglich in Sibelius | First eingeführt als es vor Jahren noch ein kostenpflichtiges Produkt war. Jetzt wird er sowohl für das heutige Sibelius als auch für Sibelius | First wieder eingerichtet  (nicht jedoch für Sibelius | Ultimate). Wir haben den Kategorien ein neues Gesicht mit neuen Bildern für die Registerkarte im Schnellstart gegeben. Jede der neuen Score-Starter-Vorlagen wurde verkleinert oder von Grund auf neu erstellt, um Sibelius | Firsts 4-Zeilen-Beschränkung zu respektieren und ein dazugehöriges Audiobeispiel dazu zu liefern. Dies ist ein gutes Sprungbrett für angehende Musiker, die sehen möchten, was in Sibelius möglich ist, und es gibt sicherlich Inspiration zum Erstellen eigener Noten.


Sibelius | First ist eine kostenlose Version von Sibelius und für alle verfügbar. Melden Sie sich hier kostenlos an: my.avid.com/get/sibelius-first

 
LV und Tie-in Haltebögen


Wir haben auch einige Zeit damit verbracht, unsere (relativ) neuen L.V. Haltebögen zu verbessern. Insbesondere L.V. Bindungen auf Ziernoten werden jetzt richtig gezeichnet, und L.V. Haltebögen reagieren jetzt angemessen, wenn Noten (chromatisch oder diatonisch) innerhalb einer Kette von Haltebögen bewegt werden (d. h. L.V.-Haltebögen brechen jetzt eine Haltebogen-Kette).

Das Ändern der Tonhöhe einer L.V.-Haltebogen-Note bewegt die folgende Note nicht mehr mit derselben Tonhöhe, und L.V. Haltebögen haben keinen Wiedergabeeffekt mehr auf die folgende Note derselben Tonhöhe.

Darüber hinaus ist es jetzt auch möglich, einer Ziernote einen Haltebogen hinzuzufügen. Diese Details wurden zuvor bei der ersten Veröffentlichung von Haltebogen-Objekten übersehen. Sie funktionieren genau wie Nicht-Ziernoten-Einbindungsobjekte und haben keinen speziellen Wiedergabeauswirkungen.

Manuskript


Wir haben Aufrufe implementiert, damit es einem Plugin ermöglicht, dass bei einer neueren Version als frühere Version gespeichert werden kann. Wir haben einfach unser bisheriges Vorgehen fortgesetzt, die Abwärtskompatibilität in ManuScript verfügbar zu halten. Insbesondere haben wir die folgenden ManuScript-Aufrufe hinzugefügt.

  •     SaveAsSibelius7_5
  •     SaveAsSibelius8
  •     SaveAsSibelius8_1
  •     SaveAsSibelius8_6
  •     SaveAsSibelius2020_1


Aus diesem Grund haben wir auch das Plug-In „Ordner in frühere Sibelius-Version konvertieren“ aktualisiert. Wir haben auch das ManuScript-Sprachhandbuch herausgeputzt, um das Layout und die Formatierung zu verbessern und das Lesen zu erleichtern.


Schriften-Behandlung unter Windows und Mac


Das Öffnen von Partituren zwischen Windows und Mac wurde verbessert. Wenn Sie auf beiden Computern dieselbe Schriftart verwenden, wird häufig das Fenster „Fehlende Schriftarten“ angezeigt, auch wenn die Schriftarten denselben Namen zu haben scheinen. Unter Mac ist es üblicher, eine Schriftfamilie zu haben, die die Stile enthält. Unter Windows scheinen die Schriftarten und Stile in einzelne Schriftarten unterteilt zu sein. Früher stimmte Sibelius nur mit genauen Namen überein, aber jetzt werden der Schriftname und der Stil überprüft und geprüft, ob er mit einer eingehenden Schriftart und einem eingehenden Stil übereinstimmen kann. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, wird das Dialogfeld „Fehlende Schriftarten“ nicht mehr angezeigt.

Allgemeine Verbesserungen und Fehlerbehebungen


Wie immer bieten wir eine größere Ansammlung von kleineren Verbesserungen bei jeder neuen Version an, und diesmal ist nicht anders.

Um die Benutzererfahrung für Abonnenten zu verbessern, empfiehlt Sibelius jetzt, dass Benutzer bei Avid Link angemeldet sind. Dies gibt Ihnen die beste Chance, dass Ihr Konto synchronisiert wird, wenn die Zeit für die Verlängerung des Abonnements gekommen ist.



Beim Exportieren einer MusicXML-Datei wurde die Dateierweiterung von .xml in .musicxml geändert

Gravurregeln, Hausstile und Manuskriptpapiere

  •     Die spanischen Manuskriptpapiere wurden aktualisiert, um mit den anderen Sprachen übereinzustimmen.
  •     Der Stil der Taktarten (Filmmusik) wird in den Gravurregeln in Französisch und Spanisch nicht mehr verdoppelt
  •     Die automatische Optimierung ist jetzt für neue Partituren aktiviert (wie es schon immer hätte sein sollen).
  •     Platzhalter für Seitenzahlen werden jetzt konsistent in einer Partitur gerendert, wenn Sie versuchen, die normalen Seitenzahlen auszublenden
  •     Das Öffnen von Gravurregeln nach dem Importieren einer Stilvorlage führte zum Ändern der Seitenränder. Das passiert zum Glück nicht mehr!

Stabilität

  •     Sibelius stürzt nicht mehr ab, nachdem er die Symbolgalerie geöffnet war und dann das Programm beendet wurde.
  •     In sehr seltenen Fällen stürzten aus Sibelius 2020.3 exportierte Partituren als 8.6-2019.12-Partituren beim Öffnen in Sibelius 2019.12 oder früher ab
  •     Wir haben die alten Spotlight- und QuickLook-Ordner aus dem Mac-App-Bundle entfernt, da sie mehrere mdworker-Abstürze verursachten. Diese alten Komponenten sind veraltet und wurden durch neuere Methoden ersetzt. Wir werden diese zu gegebener Zeit umschreiben.
  •     Der Hintergrund der Partiturvorschau unter Schnellstart> Neue Partitur ist auf dem Mac nicht mehr verstümmelt oder transparent

     

Dateien importieren

    Durch das Öffnen einer MIDI-Datei werden keine doppelten dynamischen Stimmen mehr erstellt (eingeführt in 2019.9).
    Beim Öffnen einer MusicXML-Datei, die ein nicht erkanntes Element enthält, wird das Warnfenster jetzt auf dem Mac angezeigt.

Allgemeines

 

  •     Das deutsche Referenzhandbuch wurde wieder in das Installationsprogramm aufgenommen, sodass eine lokale Kopie vorhanden ist, anstatt online darauf zu verlinken.
  •     Die Verknüpfung „Einbinden in“ wurde in den richtigen Tastaturbereich innerhalb der Tastaturkürzel verschoben
  •     Die Bildlaufleiste wird jetzt unter macOS im Ideenfenster korrekt angezeigt

  •     Etwas, das wir in unserer März-Veröffentlichung behoben haben, aber ich hatte es vergessen zu erwähnen ...    Wenn Sie Änderungen an den Partitur-Informationen in einem Auszug vornehmen, wurde die Verbindung zu den Partitur-Informationen in der vollständigen Partitur unterbrochen, auch wenn Sie anschließend die Daten aus dem Auszug löschen.
     

    …and that´s it! Wir hoffen, dass Ihnen diese neuen Verbesserungen gefallen. Geben Sie uns Ihr Feedback über das Sibelius.com-Supportforum oder über unsere offiziellen Facebook- und Twitter-Seiten.

    Im Übrigen hoffen wir, dass auch Sie gesund bleiben.


 

Sibelius 2020.3

Von Sam Butler | Senior Product Manager bei AVID

Übersetzung des Artikels in Music Creation (avidblogs.com) vom 26.3.2020

 

 


Wir freuen uns, die Verfügbarkeit von Sibelius 2020.3 im März 2020 bekannt zu geben. Nach unserer Veröffentlichung im Januar, die eine Vielzahl von Verbesserungen und neuen Funktionen mit sich brachte, bauen wir jetzt auf diesen neuen Funktionen bei den Haltebögen auf mit erweiterter Unterstützung auch für Laissez Vibrer (L.V.) Haltebögen. Wir haben auch eine größere Anzahl an Fehlerkorrekturen und diverse Verbesserungen an den Stilvorlagen vorgenommen, ebenso an den Manuskriptpapieren, dem magnetischen Layout, den Plug-Ins und noch mehr für das Thema Barrierefreiheit getan.

Sie können sich das Update über Avid Link oder von Ihrem Avid-Konto unter my.avid.com/products herunterladen. Wollen Sie ein Upgrade oder ein Crossgrade auf die neueste Version durchführen, finden Sie Hilfestellung beim deutschen Vertrieb auf m3c.de bzw. unter avid.com/sibelius/upgrades-and-renewals.

Wenn Sie neu in Sibelius sind und die neue Version ausprobieren möchten, können Sie mit unserer kostenlosen 30-Tage-Testversion beginnen.

 
Laissez Vibrer Haltebögen - (in Sibelius | Ultimate)

Eine lang erwartete Ergänzung zu Sibelius, L.V. Haltebögen werden jetzt von Haus aus unterstützt und verfügen über eine Reihe an Optionen im Inspektor, in den Notensatzregeln und im ManuScript, so dass Sie die vollständige Kontrolle darüber haben, wie sie in Ihren Partituren angezeigt werden.

Um einen L.V. Haltebogen einzugeben, fügen Sie einfach einen normale Haltebogen zu einer Note hinzu und wählen dann L.V. im Inspektor an:






Wir haben einen Eintrag bei den Tastaturkürzeln hinzugefügt mit dem Namen „Toggle L.V. tie “, das Sie in der Kategorie „Andere“ auf der Seite „Tastaturkürzel “ bei den Einstellungen finden.

Um Ihnen die volle Kontrolle zu geben, gibt es im Inspektor einen neuen RX-Wert, mit dem Sie den vertikalen Versatz angeben können. Geben Sie den  „L.V. tie endpoint is n spaces after notes“ Wert in den Notensatzregeln unter „Haltebögen 1“ an.



Sibelius berücksichtigt Noten in den Akkorden, die Notenhals-Ausrichtung und die Einstellungen im Inspektor - und in den Notensatzregeln. Hier ist eine Zusammenfassung dessen, was Sie erwartet:



Sie werden auch feststellen, dass L.V. Haltebögen, die mit einem Systemwechsel zusammenfallen, kein fehlerhaftes zweites Haltebogen-Segment zu Beginn des nächsten Systems mehr zeichnen (ein langjähriger Fehler, der zuvor nur sehr schwer zu umgehen war). Mit der Einführung der neuen L.V. Haltebögen haben wir die Versionsnummer des Dateiformats noch einmal aktualisiert und erhöht, sodass Sie in eine frühere Version exportieren müssen, um sie in diesen älteren Versionen zu öffnen. Das Exportieren von Dateien in eine frühere Version ersetzt L.V. Haltebögen mit kleinen nichtmagnetischen Bögen, die annähernd genau zum neuen Erscheinungsbild passen.

Wie bei jeder Einführung einer neuen Funktion in Sibelius müssen wir sorgfältig prüfen, wie sie in das Programm um andere Funktionen herum hineinpasst und welche Auswirkungen sie auf die alten grundlegenden Methoden haben. Jetzt sind korrekte L.V. Haltebögen in Sibelius möglich, doch es hat Einschränkungen bei der Wiedergabe beim Setzen von LV oder L.V. in der Partitur zur Folge. Aus diesem Grund haben wir beide Einträge aus dem Wiedergabewörterbuch entfernt, da es einfach nicht sinnvoll ist, eine Note dauerhaft zu halten.

L.V. Haltebögen sind nur bei Verwendung von optischen Haltebögen verfügbar. Wenn das Erstellungsdatum Ihrer Partitur besonders alt ist, verwenden Sie möglicherweise noch weiterhin die Regeln für die Haltebögen „Version 1“ oder „Version 2“. Um die Vorteile der neuen L.V. Haltebögen zu nutzen, gehen Sie zu Notensatzregeln und wählen Sie auf der Seite Haltebögen 1 die Option „Optische Haltebögen“.
 

Haltebögen - Nur in Sibelius | Ultimate


Unsere Veröffentlichung im Januar enthielt zwei neue Arten von Haltebögen (gestrichelt und gepunktet). In unserer März-Version haben wir eine neue Verknüpfung eingeführt, um zwischen den drei Stilen umzuschalten. Um es zu verwenden, wählen Sie eine Note mit einem Haltebogen oder den Haltebogen selbst aus und geben Sie Alt + Enter ein (das ist Enter auf dem Zahlenblock, nicht die Eingabetaste - Laptop-Anwender verwenden Fn + Alt + Enter).
 

Stilvorlagen


Die neuen Stilvorlagen Podium, Moderna und Handwritten, die im Januar eingeführt wurden, sind jetzt in allen neun von Sibelius unterstützten Sprachen übersetzt worden. Dies schließt das Hinzufügen über die Rechtsklick-Platzhalter-Menüs für die meisten Systemtextstile ein. Wir haben auch einige Probleme in den englischen Dateien behoben (z. B. Metric Modulation in Moderna), die jedoch weitgehend unverändert bleiben.

In Sibelius | Ultimate wurde eine neue Option auf der Seite „Vorzeichen und Punkte“ in den Notensatzregeln hinzugefügt, mit der Sie festlegen können, ob die Partitur nach dem Umschalten von „Erinnerungs-Vorzeichen“ neu ausgerichtet wird. Dies wurde eingeführt, um zu verhindern, dass Sie nicht irgendwelche manuelle Korrekturen am Notenabstand verlieren, die in der Partitur vorgenommen haben.



Die neuen Taktarten (Filmmusik) sind jetzt in allen Sprachen verfügbar

Um eine Funktion zu vervollständigen, die wir im Januar veröffentlicht haben: Wird  eine Stilvorlage  importiert, bei der nur die Option „Dokument einrichten“ aktiviert ist, werden die Dokumentenparameter jetzt ordnungsgemäß in die Partitur importiert (dh Notensatzregeln und Dokumenteinstellung-Importe sind jetzt beim Importieren einer Stilvorlage in Partitur und Stimmenauszug wirklich unabhängig).

 

 

Manuskriptpapiere und magnetisches Layout


In Version 2020.1 hatten Partituren mit neuen Manuskriptpapieren erstellt ein nicht ganz korrektes  Verhalten des magnetischen Layouts bei horizontalen Linien zur Folge. Jetzt aber lösen Oktavlinien beispielsweise die automatische Optimierung korrekt aus und vermeiden auch Kollisionen mit Objekten in anderen Notenzeilen. Wir haben dies alles behoben sowie einen alten Fehler, bei dem das Klicken auf „Standardeinstellungen wiederherstellen“ dazu führte, dass viele Linien nicht mehr magnetisch waren.

 

Barrierefreiheit


Wir verbessern weiterhin die Barrierefreiheit. Diese Version konzentriert sich auf die Registerkarte „Datei“ (Backstage) und die Multifunktionsleistenbeschreibungen. Es gibt zwar noch Unterschiede zwischen Windows und Mac. Sie sollten jedoch feststellen, dass sich die Situation auf beiden Betriebssystemen mit allen Bildschirmleseprogrammen verbessert hat.

Da einige dieser Steuerelemente mit dem QuickStart (sowohl Windows als auch Mac) und der Statusleiste (nur Mac) gemeinsam genutzt werden, sollten auch dort einige Verbesserungen wahrgenommen werden. Wir sind gespannt, wie es Ihnen damit geht!

 
Auto-Optimierung

Diese Funktion hat das Notenschreiben vieler Menschen revolutioniert und spart Stunden an manueller Bearbeitungszeit, da automatisch gutaussehende und sauber ausgerichtete Partituren erstellt werden. In unserer März-Version haben wir die Funktion auf verschiedene nützliche Arten nochmals verbessert:

  • Das Zurücksetzen der Position für Systemtext löst jetzt die automatische Optimierung aus
  • „Alle Artikulationen entfernen“ löst jetzt die automatische Optimierung aus (nur Sibelius | Ultimate).
  • Die automatische Optimierung wird jetzt korrekt ausgelöst, wenn eine Note zwischen einem System auf ein anderes verschoben wird
  • Das Hinzufügen von Markierungen löst keine automatische Optimierung mehr aus
  • Der Abstand zwischen den Systemen wird jetzt nach dem Löschen eines Notenschlüssels ordnungsgemäß automatisch optimiert
  • Die linken und rechten „Zeilen-Lineale“ zeigen jetzt wieder einen korrekten Wert an (nur Sibelius | Ultimate).

Die Logik für den Umgang mit Änderungen an Notenschlüsseln wurde verbessert. Wenn Sie einen Notenschlüssel bewegen, werden nur die Takte, über die sich der Notenschlüssel bewegt hat, automatisch optimiert. Wenn Sie einen Notenschlüssel hinzufügen, ohne eine Auswahl getroffen zu haben, optimiert Sibelius die Takte nur automatisch bis zum nächsten Notenschlüsselwechsel (oder bis zum Ende der Partitur, wenn kein anderer Notenschlüsselwechsel erfolgt).
 

ManuScript - Nur in Sibelius | Ultimate


Wir bieten die Möglichkeit, die neue Funktion zur automatischen Optimierung über ManuScript ein- und auszuschalten. Die Syntax entspricht dem Umschalten des magnetischen Layouts.

Um den aktuellen Status zu erhalten - Score.AutoOptimizeEnabled

So legen Sie den aktuellen Status fest: Score.AutoOptimizeEnabled = True;

Wir fügen auch Unterstützung für L.V. Haltebögen hinzu. Sie können sie jetzt abfragen mit:

if (note.LvTie = True)

… Und setzen Sie es mit:

note.LvTie = True

 

MusicXML


Wir haben das in Sibelius verwendete MusicXML-Schema auf Version 3.1 aktualisiert. Dadurch werden zwar keine neuen Funktionen hinzugefügt, es wird jedoch kein Fehler ausgegeben, wenn ein neueres 3.1-Element in der eingehenden MusicXML-Datei enthalten ist.

Sibelius stürzt auch nicht mehr ab, wenn eine MusicXML-Datei importiert wird, wenn Instrumente manuell ausgewählt und der Vorgang vor seinem Abschluss abgebrochen wird.


 

Neue Optionen im Add Brass Fingering Plug-In für Waldhorn - Sibelius und Sibelius | Ultimate


Der Fingersatz, der für das Waldhorn über das Plugin „Brass Fingering hinzufügen“ verfügbar ist, war bisher auf die Anzeige nur einiger Optionen beschränkt. Ab dieser Version haben Sie beim Hinzufügen von Fingersätzen für Horn in F jetzt einige weitere Optionen, um ein F-Präfix, B-Fingersatz, B-Fingersatz mit T für Daumen und B-Fingersatz mit einer 4 für Daumenventil zuzulassen.

Der neue Dialog sieht folgendermaßen aus:



… Und erzeugt die Fingersätze wie folgt:



Ein großes Dankeschön an die freundlichen und sachkundigen Leute in der Horn People Facebook-Gruppe für ihre Anleitung.

 


Beglaubigungen und Sicherheitsverbesserungen (code-hardening) unter macOS


Wir haben intensiv daran gearbeitet, Sibelius mit den neuesten Sicherheitsanforderungen von Apple in Einklang zu bringen, indem wir unsere Builds jetzt im laufenden Betrieb beglaubigen können. Dies sollte keine Auswirkungen auf diejenigen haben, die Sibelius unter macOS Catalina ausführen. Darüber hinaus haben wir Sibelius auf dem Mac Berechtigungen hinzugefügt, damit es Audio-Plugins von Drittanbietern ausführen kann, einschließlich solcher, die durch Steinbergs eLicenser geschützt sind.


Allgemeine Verbesserungen und Fehlerbehebungen

Wie immer behebt auch diese Version eine Reihe von Fehlern und enthält einige kleinere Verbesserungen. Diese sind:

  • Die Taktart (Filmmusik) wurde zu den Einstellungen -> Musikschriftarten hinzugefügt
  • Wenn Sie das linke Ende einer Wiederholungslinie im Auszug verschieben, bewegt sich die rechte Seite nicht mehr langsam nach rechts
  • Sie erhalten keinen schwarzen Bildschirm mehr, nachdem Sie eine Partitur geschlossen haben, wenn Sibelius im Vollbildmodus (Mac) ist.
  • Römische Ziffern und figurierte Bass-Textstile sind jetzt in der Textgalerie von Sibelius | First enthalten
  • Einige Arbeitsblätter hatten ein Problem, bei dem Notenzeilen fehlten. Wir haben einige davon gefunden, doch es gibt andere, die größere Änderungen in der Art und Weise erfordern, wie diese Dateien generiert werden. Mehr dazu in Zukunft.
  • Auf dem Mac kann der Taste F19 ein Befehl zugewiesen werden
  • Die Plugins Divide Durations und Nashville Chord Numbers haben keinen Text mehr in chinesischen und japanischen Sprachversionen abgeschnitten
  • Texturen (in den Einstellungen) werden jetzt korrekt ins Russische übersetzt
  • In seltenen Fällen hatte Sibelius beim Start jedes Mal unter macOS eine Meldung zum Thema Schlüsselbund angezeigt. Dies tritt jetzt nicht mehr auf
  • In ManuScript importiert das Schlüsselwort DOCSETUP in der ApplyStyle ManuScript-Funktion jetzt ausschließlich Dokumenteinstellungen korrekt (wie im Referenzhandbuch angegeben).

Stabilität

Sibelius stürzt nicht mehr ab ...

  • beim Ziehen eines Haltebogens in einen Haltebogen, der mit einem L.V. Haltebogen verbunden ist.
  • im Dialogfeld „Linien bearbeiten“, wenn Sie die Strichlänge eines Bogens auf 0 ändern
  • auf dem Mac, wenn Sie versuchen, eine Notiz einzugeben, wenn Sie eine Klammer, Klammer oder Unterklammer ausgewählt haben (vielen Dank an meine Tochter, die diese gefunden hat!)
  • beim Erweitern einer Textzeile

     

    … und das ist es! Wir hoffen, dass Ihnen die Verbesserungen in dieser Version gefallen, die als kleine Big-Fix-Version begann und sich dann in etwas mehr verwandelte (sorry, wir wurden mitgerissen!).

    Bleiben Sie gesund, wo auch immer Sie sind.

 

 

 

Sibelius 2020.1

Von Sam Butler | Senior Product Manager bei AVID

Übersetzung des Artikels in Music Creation (avidblogs.com) vom 16.1.2020

 

 

 

Was ist neu in Sibelius 2020.1

Es ist uns eine große Freude, Ihnen die neueste Version von Sibelius First, Sibelius und Sibelius Ultimate im Januar 2020 vorzustellen. Diese Version steckt voller neuer Funktionen und Verbesserungen, von denen alle Benutzer profitieren werden. Egal, ob Sie ein angehender Komponist oder ein erfahrener Notensetzer sind, auch für Sie ist etwas dabei!

Wenn Sie im aktuellen UpgradePlan sind, können Sie das Update über Avid Link oder von Ihrem Konto unter my.avid.com/products herunterladen.

Wenn Sie ein Update oder ein Crossgrade auf die neueste Version durchführen müssen, finden Sie unsere neuen vereinfachten Optionen hier: avid.com/sibelius/upgrades-and-renewals

Wenn Sie neu bei Sibelius sind und die neue Version ausprobieren möchten, können Sie mit einer kostenlosen 30-Tage-Testversion beginnen.

Wir stellen diese neue Version auf der NAMM Show in Anaheim am Stand 15502 vor. Wenn Sie also in der Stadt sind, schauen Sie unbedingt vorbei und überzeugen Sie sich selbst.

 

Notenzeilen-Abstand automatisch optimieren

Optimierte Notenzeilenabstände sind bereits seit einigen Jahren in Sibelius verfügbar und vor über einem Jahrzehnt war es eine großartige Errungenschaft zum schnellen Erstellen einer ansehnlichen Partitur. Doch mussten Sie es immer noch manuell auslösen.

Jetzt optimiert Sibelius den Abstand automatisch zwischen den Notenzeilen in Ihrer Partitur, und passt  ihn an die Musik die Sie gerade schreiben an. In Kombination mit dem Magnetischen Layout vermeidet Sibelius also automatisch Kollisionen, wenn Sie etwas in Ihre Partitur eingeben oder bearbeiten.

Hier ist ein schneller Vergleich:

Bisher:                                                                           Jetzt:
 

       

Dies funktioniert mit Texten, Dynamikzeichen, Cresc./Decresc. Linien, Pedallinien, Symbolen und Artikulationen usw. und erspart Ihnen viel Zeit beim Aufräumen der Partitur.


Die automatische Optimierung ist in neu erstellten Partituren standardmäßig aktiviert und muss beim Öffnen einer alten Partitur erst aktiviert werden. Klicken Sie dazu auf der Registerkarte Layout des Menü­bands auf die neue Schaltfläche Auto:


 
Die alte Schaltfläche „Optimieren“ wurde in „Optimieren> Auswahl“ geändert, sodass Sie bei Bedarf immer noch eine einmalige Optimierung durchführen können. Sibelius gibt Ihnen auch die vollständige Kontrolle über die Optimierung Ihrer Partitur. Wenn Sie diese also nicht benötigen (aus welchem ​​Grund auch immer), tippen Sie einfach auf die Schaltfläche „Auto“.

Sie können die Optimierung auch übergehen, indem Sie eine Notenzeile ziehen, wenn Sie beispielsweise einen bestimmten Bereich verdichten möchten. Dann wird Sibelius Ihre Änderung respektieren und das System erst wieder optimieren, wenn Sie auf der Registerkarte „Layout“ die Option „Abstand darüber zurücksetzen“ oder „Abstand darunter zurücksetzen“ verwenden. Wir haben eine hilfreiche Anzeige eingefügt, wenn Sie Lineale aktiviert haben, um anzugeben, welcher Notenzeilenabstand manuell festgelegt wurde. In Übereinstimmung mit den automatischen und manuell platzierten System- und Seitenumbrüchen haben die Notenzeilen, die automatisch voneinander getrennt werden, ein gestricheltes Lineal, und die manuell festgelegten Notenzeilen sind mit einer durchgezogenen Linie versehen:


Diejenigen, die mit der alten Optimierungsfunktion vertraut sind, werden zweifellos zu schätzen wissen, dass eine Reihe von Fehlern in diesem Bereich behoben wurden. Das Setzen von Bögen über Notenzeilen unter Verwendung von Taktarten im Filmmusikstil (mehr dazu weiter unten) und das Hinzufügen von Kommentaren werden von der Optimierungslogik ignoriert.
Zusammen mit der Aktualisierung der Hausstile (siehe weiter unten) wurde der Standardabstand zwischen den Notenzeilen für die Optimierung von 1 auf 0,5 verringert. So erzielen Sie ein wirklich schönes und übersichtliches Notenbild, das perfekt aussieht.

 

Neue gestrichelte, gepunktete und Eingangs-(Tie-into-) Haltebögen

Es hat lange gedauert und wir freuen uns, endlich Verbesserungen an den Haltebögen mit drei neuen Bindungsstilen veröffentlichen zu können:
 

Gestrichelte und Gepunktete Haltebögen werden häufig in Chor-Noten verwendet, um einen Unterschied in Versen innerhalb einer Wiederholungsstruktur anzuzeigen oder um redaktionell einen Haltebogen vorzuschlagen.

„Eingangs“ (Tie-into)-Haltebögen sind in einer Wiederholungsstruktur nützlich, in der die letzte Note vor der ersten Wiederholung auch mit dem ersten Schlag der zweiten Wiederholung verbunden ist. Wie bei den verknüpften Haltebögen, die wir im April 2018 eingeführt haben, sind diese neuen Haltebögen verknüpft (und werden auch so wiedergegeben):


 
Um einen Eingangs-Haltebogen einzugeben, gehen Sie zum 4. Layout des Keypads:


 
Sie haben im Inspektor die vollständige Kontrolle über diese Haltebögen, insbesondere den Stil des Haltebogens, die Form, den Abstand zwischen den Punkten und Strichen:


 
Wir haben diese neuen Haltebögen-Stile auch in ManuScript (Sibelius ‚eigener Programmiersprache zum Erstellen von Plugins) verfügbar gemacht. Sie können den Stil eines Haltebogens mit dem Schlüsselwort „TieStyle“ bzw. „TieIntoStyle“ ermitteln und den Stil eines Haltebogens mit denselben Schlüsselwörtern mit einer der folgenden Stilzeichenfolgen festlegen: ‘solid’, ‘dashed’ oder ‘dotted’ (z:b. tiednote.TieStyle = ‘dotted’;)


Neue Dateiversion!

Zur Unterstützung der neuen Haltebögen haben das interne Dateiformat aktualisiert, also eine neue Version festgelegt. Wenn Sie jemandem eine Partitur senden möchten, die die neuen Haltebögen enthält, müssen Sie unter „Datei“> „Exportieren“ die gewünschte (ältere) Version auswählen.

Gestrichelte und gepunktete Haltebögen werden wieder in durchgehende Haltebögen umgewandelt (da es sie in einer früheren Version noch nicht gab), und Eingangs-Haltebögen werden in kleine Bögen umgewandelt, um ein ähnliches Erscheinungsbild beizubehalten. Wenn Sie mit jemandem zusammenarbeiten, der sich auf diese neuen Haltebogen-Typen verlassen will, raten Sie ihm am besten, ein Upgrade durchzuführen!


 

Stilvorlagen und Manuskriptpapiere

Wir haben drei brandneue Stilvorlagen in Sibelius entwickelt, um Ihren Partituren ein elegantes, zeitgemäßes oder auch lässig handschriftliches Aussehen zu verleihen. Wir stellen vor:


NEU: Podium


 
Haupttextschrift: Palatino (in Windows und Mac enthalten) / Hauptmusikschrift: Helsinki

NEU: Moderna

 

Haupttext-Schriftart: Quicksand (jetzt in Sibelius enthalten) / Hauptmusik-Schriftart: Opus

NEU: Handwritten


 
Haupttextschrift: Palatino (in Windows und Mac enthalten) / Hauptmusikschrift: Reprise



Jeder dieser neuen Stilvorlagen wurde von Grund auf neu entwickelt und enthält verschiedene Empfehlungen und Best Practices aus der Verlagsbranche und dem Aufführungsbetrieb. Es gibt zu viele, um sie alle hier zu beschreiben, aber eine bemerkenswerte Änderung ist die Dicke der Notenzeilen- und Notenhals-Linien. Diese sind etwas dicker, sodass die Noten auf dem Blatt „herausragen“ und die Lesbarkeit erheblich verbessert wird.

Unsere integrierten Manuskriptpapiere wurden alle überarbeitet, um die neuen Stile zu nutzen, und wir haben eine Reihe von Änderungen vorgenommen, um Ihnen den Einstieg zu erleichtern. Es gibt eine neue Allgemeines-Kategorie u.a. mit einem Lead­sheet und einem Klavier sowie mehrere neue Manuskriptpapiere für Soloinstrumente.

Die Verwendung eines dieser neuen Stilvorlagen in Ihrer Partitur ist einfach (und die Handhabung von Stilvorlagen ist im Allgemeinen auch einfacher). Klicken Sie im Schnellstart einfach auf ein Manuskriptpapier (Vorlage) und Sie werden durch die Einrichtung der Partitur geführt.
Die drei neuen Stilvorlagen werden oben über den alten Stilvorlagen angezeigt, die wir weiterhin beibehalten, sollten Sie sich ihnen besonders verbunden fühlen. Bei der Auswahl der Stilvorlagen lässt Sibelius jedoch die Notenzeilengröße und andere Layout-Unterschiede aus, sodass Sie schnell durch die Stilvorlagen blättern und den für Sie zutreffenden auswählen können:


 

Ähnliche Änderungen wurden beim Importieren einer Stilvorlage in eine vorhandene Partitur vorgenommen. Gehen Sie zu „Darstellung“> „Stilvorlagen“> „Importieren“. Erfahrene Sibelius-Benutzer werden feststellen, dass wir jetzt die Bereiche „Stilvorlagen“ und „Dokumenteinrichtung“ aufteilen. Da beim Importieren des Dokument-Setups immer die Größe des importierenden Notensystems berücksichtigt wurde, haben Sie jetzt eine sehr sichere und zuverlässige Methode zum Importieren einer Stilvorlage in Ihre Partitur.

 

 
Platzhalter in Kontextmenüs

Mit Platzhaltern vertraute Personen wissen, dass Sie in Sibelius schnell Text eingeben und vorgefertigte Informationen aus dem Dialogfeld Datei> Partitur-Informationen einfügen können. Sehr nützlich, um die Partitur-Informationen zu einer Partitur aktuell, konsistent und korrekt zu halten. Wenn Sie sie jedoch nicht alle sehr oft verwenden, fällt es Ihnen schwer, sich an alle zu erinnern, und selbst, in welche Richtung die Schrägstriche gehen und auf welcher Seite die Dollar-Zeichen stehen. Ab dieser Version haben wir ein neues Word-Menü eingeführt, in dem alle Platzhalter im Kontextmenü angezeigt werden, wenn die meisten Arten von Systemtext in die Partitur eingegeben werden (nicht nur Tempo, Metronom-Angaben und Metrische Modulation). Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „5.16 Platzhalter“ in der Sibelius-Referenz.

Große Filmmusik-Taktarten

Im Rahmen unserer Überarbeitung der Stilvorlagen  haben wir einen neuen Stil der Taktart aufgenommen, der in Film- und Fernsehpartituren üblich ist. Um diese in Ihrer Partitur zu aktivieren, gehen Sie einfach zu Erscheinungsbild> Stilvorlagen > Notensatzregeln. Gehen Sie zu Taktarten und Sie finden die neue Option:


 

Barrierefreiheit - für alle

Auf der dieswöchigen NAMM-Messe werde ich an mehreren Panels zum Thema Barrierefreiheit teilnehmen. Wenn Sie auf der Messe sind, sehen Sie sich unbedingt die Sitzungen an:
• Samstag: Avid Stand 15500: 17:00 Uhr
• Sonntag: Avid Stand 15500: 15:30 Uhr
• Sonntag: Halle A7, Hilton Anaheim, 4. Etage: 12 bis 14 Uhr im Rahmen der Tec-Tracks-Präsentationen
Während dieser Sitzungen werde ich von Chi Kim, Associate Professor am Berklee College of Music, begleitet, der demonstriert, wie er in Sibelius unterrichtet und Musik schreibt, und wie er uns in den letzten 12 Monaten dabei geholfen hat, Sibelius zu verbessern.
Diese Version enthält eine Reihe von Verbesserungen für die Barrierefreiheit, die nicht nur ein umfassenderes Feedback zur Partitur und zur Benutzeroberfläche von Sibelius liefern, sondern auch Steuerelemente enthalten bezüglich der Auswahl und Ausführlichkeit der an den Screenreader gesendeten Informationen. Um diese zu finden, gehen Sie zu Datei> Einstellungen. Um das Auffinden der Seite zu erleichtern, ist die erste Seite der Einstellungen jetzt die Seite der Barrierefreiheit. Wenn Sie durch dieses Dialogfeld gehen, können Sie aus verschiedenen Optionen auswählen, um eine hohe oder niedrige Ausführlichkeit festzulegen, benutzerdefinierte Grenzen zu Tonhöhen- und Notenlängen angeben, ob die Taktnummern akustisch ausgegeben werden, ob Warnungen zum spielbaren Instrumentenbereich ausgegeben werden und Hinweise zum verwendeten Notenkopfstil.


Verbesserungen der Barrierefreiheit müssen nicht nur Blinden zu Gute kommen, die mit Screenreadern arbeiten müssen. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit dem Berklee College of Music haben wir uns zum Ziel gesetzt, auch einer breiteren Palette von Sehbehinderungen zu begegnen, einschließlich der Vermeidung von Augenbelastungen, denen sich Benutzer auch ohne Sehbehinderung gegenübersehen.
Aus diesem Grund haben wir die Standardfarben für die Papier- und Schreibtischtexturen von den alten Bitmaps auf Farben geändert, um Blendung und Belastung der Augen zu reduzieren (insbesondere für Nachtschwärmer, die bis spät oder in die frühen Morgenstunden arbeiten :-).
 


                                                                        Partitur:    Auszug:   Idee:    Version:

Navigieren in Systemobjekten mit der Tastatur

In Sibelius war es immer möglich, Notationsobjekte mit der Tabulatortaste auszuwählen (dh. Musik, Text, Symbole und Linien, die an ein einzelnes Instrumenten-System angehängt sind).

Bisher war es jedoch nie mit der Tastatur möglich, auch Systemobjekte (Titel) auszuwählen, Komponist, Notenschlüssel, Tonartensignaturen, Taktstriche usw.).
Um Systemobjekte mit der Tastatur auszuwählen, drücken Sie zunächst die Tabulatortaste, um das erste Element auf der Seite auszuwählen. Anschließend können Sie mit diesen beiden neuen Tastenkombinationen durch die Systemobjekte navigieren:
• Nächstes Systemobjekt auswählen:
Befehlstaste + Umschalttaste + = // Strg + Umschalttaste + =
• Vorheriges Systemobjekt auswählen: Befehlstaste + Umschalttaste + - // Strg + Umschalttaste + -
Diese Tastenkürzel sind ebenfalls anpassbar. Wenn Sie diese Verknüpfungen ändern möchten, um sie besser an Ihren Workflow anzupassen, navigieren Sie zu Datei> Einstellungen> Tastenkombinationen
 

Allgemeine Fehlerbehebungen und Verbesserungen


Eine Sibelius-Veröffentlichung ohne eine Reihe kleinerer Verbesserungen wäre nicht vollständig, und dies ist auch diesmal nicht anders. Die Zusammenfassung:

• Jazz-Artikulationen und Vorschlagsnoten gehen nicht mehr verloren, wenn Sie die Stimme einer Note ändern
• Eine weitere Überprüfungsrunde ergab, dass Sibelius das Navigator-Fenster aktualisiert, auch wenn es nicht sichtbar ist. Es stellte sich als ziemlich zeitraubend heraus, daher sollte Sibelius jetzt flotter sein, wenn das Navigator-Fenster geschlossen wird.
• Sibelius respektiert jetzt unter Windows die gleichen DPI-Skalierungsregeln wie in Version 2019.9
• Das Sibelius Cloud Sharing Dashboard wird nicht mehr in jeder neuen Sibelius-Sitzung geöffnet, wenn
eine Partitur geteilt wird.
• Benutzer mit Sehbehinderung, die Bildschirmleseprogramme verwenden, hören jetzt den Status und die Position einer Auswahl so wie in der Multifunktionsleiste angegeben
• Viele der Ukulele-Akkorddiagramme waren seit mehreren Jahren fehlerhaft. Wir haben sie alle sorgfältig durchgearbeitet, damit sie jetzt korrekt sind.
 

Und das ist es!

Wir sind unglaublich stolz auf diese Veröffentlichung. Da unsere letztes Feature-Release noch gar nicht so lange her ist, hat das Entwicklerteam doch bedeutend viel aus der Tasche geholt. Wenn Sie es lesend bis hierher geschafft haben, vielen Dank und wir hoffen, dass Ihnen die neuen Funktionen gefallen!

 

 

 

 

Sibelius 2019.12 - Das Dezember Update

Von Sam Butler | Senior Product Manager bei AVID

Übersetzung des Artikels in Music Creation (avidblogs.com) vom 5.Dezember 2019

 

Wir freuen uns sehr, die Veröffentlichung und sofortige Verfügbarkeit der Sibelius Version 2019.12 bekannt zu geben. Diese neue Version steht allen Benutzern mit aktuellen Jahreslizenzen und aktiven Update- und Support-Plänen zur Verfügung. Wenn Sie es nicht erwarten können, können Sie das Update über Avid Link herunterladen oder das neueste Installationsprogramm aus Ihrem Avid-Konto herunterladen.

Wenn Sie eine ältere Version verwenden und ein Upgrade durchführen möchten, erhalten Sie einen Wiedereinstiegs-Rabatt von bis zu 50% auf den regulären Preis, der noch bis Ende 2019 verfügbar ist. Optionen, einschließlich einer 60% igen Ermäßigung für ein Crossgrade auf ein Abonnement, sind verfügbar auf der Avid.com-Website.

Wenn Sie neu bei Sibelius sind, können Sie die 30-Tage-Testversion herunterladen, um all diese erstaunlichen neuen Verbesserungen auszuprobieren.

Dieses Upgrade erstreckt sich über mehrere Bereiche des Programms. Gehen wir also folgendermaßen vor:


Barierefreiheit

   

Avid und das Berklee College of Music sind stolz darauf, zusammen an Verbesserungen der Sibelius-Produktlinie für Benutzer mit Sehbehinderung zu arbeiten. Der Hauptteil der bisherigen Arbeit bestand darin, eine Parität zwischen den verschiedenen gängigen Bildschirmleseprogrammen NVDA, Narrator, VoiceOver und JAWS wiederherzustellen. Unsere Versions-Veröffentlichungen im November 2018 und im September 2019 deckten einen Großteil der Notenzeilen-Objekte in der Partitur ab. In dieser Dezember-Veröffentlichung konzentrieren wir uns auf eine Reihe von Verbesserungen, mit denen diese beliebten Screenreader einen Großteil der Benutzeroberfläche aufrufen können. Dies ist keine leichte Aufgabe, da Sibelius eine so große Anwendung mit mehreren verschiedenen Schnittstellen ist. Daher ein großes Lob an das Entwicklerteam für die Lösung eines so großen Problems.

Ich hatte das Vergnügen, am Accessibility Panel auf der Audio Development Conference im November teilzunehmen, auf der wir viele der Herausforderungen und neue Lösungen bei der Entwicklung von Anwendungen dieskutierten - für eine Vielzahl von Geräten. Wenn Sie sich die Zeit nehmen wollen, empfehle ich Ihnen, die Aufnahme anzusehen:

LINK ZUM YOUTUBE VIDEO

Die Voraussetzung für diese Verbesserungen ist nicht nur das Lesen von Bildschirminhalten, sondern auch das Hinzufügen kontextbezogener Details. Es sind diese Details, die den Unterschied für jede Implementierung der Barrierefreiheit ausmachen - ähnlich wie eine sehende Person, die einer blinden Person eine Treppe hinunterhilft. Es hilft nicht viel, ihnen zu sagen, dass es dort Treppen gibt ... Wo beginnen die Treppen? Wie viele Treppen gibt es? In welche Richtung gehen sie? Gibt es einen Handlauf? Der Kontext ist für die Navigation ebenso wichtig. Wenn Sie das nächste Mal (zumindest in Großbritannien) an einer Straßenkreuzung stehen und nach unten schauen, werden Sie auf dem Bürgersteig einen fühlbaren Belag bemerken. Diese wurden speziell entwickelt, um sehbehinderten Fußgängern mitzuteilen, dass es dort eine Kreuzung gibt und wo sich die Straße befindet. Oh, und vergessen Sie nicht, „The Secret Button“ auch an Fußgängerüberwegen zu verwenden!

Überall auf der Welt werden Haushaltsgegenstände und öffentliche Dienste erweitert, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten, körperlichen Behinderungen und Blindheit besser geholfen wird, und es gibt noch so viel mehr zu tun. Wir tun unseren kleinen Beitrag in Sibelius, um blinden Musikern dabei zu helfen, unabhängiger komponieren zu können und Musik zu produzieren, ohne die sehende Hilfe anderer zu benötigen.

Wenn Sibelius gestartet wird, hören Sie jetzt, wie der Bildschirmleser die Version von Sibelius ankündigt (was unsere Betatester für unglaublich nützlich befunden haben). Der Schnellstart ist das erste Fenster, in dem eine Liste mit Manuskriptpapieren angezeigt wird. Mit der Tabulatortaste und der Umschalttaste + Tabulatortaste können Sie im Dialogfeld navigieren und auswählen, mit welcher Vorlage Sie beginnen möchten. Wenn Sie Musik schreiben möchten, drücken Sie die Eingabetaste, und Sie können loslegen. Wenn Sie jedoch das Papierformat auswählen, Instrumente hinzufügen oder entfernen, die ursprüngliche Taktart und Tonart festlegen und die Leertaste drücken müssen, wird ein separates Fenster geöffnet, in dem Sie die Partitur anpassen können. Wenn Sie durch dieses Dialogfeld tippen, werden die Elemente bei der Auswahl angesagt. Ein Beispiel:
Mit „Dokument einrichten“ → „A4, Kombinationsfeld, Nach unten“ wird beim Drücken der Taste das neue Seitenformat sowie die Anzahl der anderen Optionen in der Liste angezeigt. Wenn Sie in diesem Dialogfeld weiterblättern, können Sie die Partitur mit dem Titel, dem Komponisten usw. nach Ihren Wünschen einrichten. Wenn Sie noch einige Male tippen, gelangen Sie zur Schaltfläche „Erstellen“. Drücken Sie dann die Eingabetaste und Sie befinden sich in der Partitur.

Das Auswählen von Notenzeilen-Objekten und das Eingeben von Noten hat sich in dieser Version nicht geändert, jedoch das Navigieren in der Multifunktionsleisten-Symbolleiste und in den Funktionen.

Zusammenfassend:

Erneute Unterstützung für Narrator, NVDA, VoiceOver und JAWS - diejenigen, die an Sibelius 5 hängen, können jetzt upgraden!
    Die Linien-, Symbole- und Notenkopf-Paletetten werden erneut gesprochen. Die Hauptverbesserungen an den Paletten finden sich unter Windows. Sie sollten jedoch feststellen, dass jetzt auch unter macOS die Multifunktionsleiste einfacher zu navigieren ist, da die Namen der einzelnen Multifunktionsleistenregisterkarten jetzt angesagt werden.

    Sibelius kündigt jetzt auf jedem Bildschirmleser einen beliebigen Notenkopftyp an (Tastaturzugriff über: ALT + UMSCHALT + [0-22])
        Hinweis: Geben Sie die Ziffern für Kurzwahlnummern größer als 9 schnell in der angegebenen Reihenfolge ein. Halten Sie beispielsweise für kleine Notenköpfe (ALT + UMSCHALT + 10) einfach ALT und UMSCHALT gedrückt und geben Sie schnell „1“ gefolgt von „0“ ein.
    Auf die Schaltflächen Schnellzugriff und Statusleiste kann jetzt zugegriffen werden
    Der Schnellstart und das Erstellen einer neuen Partitur wurden erheblich verbessert. Auf die Listen für Takt- und Tonarten kann zugegriffen werden.
    Mit VoiceOver können Sie jetzt im Fenster „Einstellungen“ navigieren
    VoiceOver kündigt jetzt die Multifunktionsleisten-Schaltflächen für Dropdown-Menüs an
    Manuskriptpapiernamen werden jetzt beim Navigieren im Schnellstart mit den Pfeiltasten gelesen

 

Wie bereits erwähnt, sind wir mit den Verbesserungen der Barrierefreiheit in Sibelius noch nicht fertig und haben weitere 6 Monate mit Berklee zu tun, um Ihnen Verbesserungen zu bringen, die den gesamten Bereich des Sehverlusts abdecken. Wenn Sie im Januar 2020 auf der NAMM Show in Anaheim sind, veranstalten wir unser jährliches Accessibility Panel und können Ihnen auf dem Avid-Stand noch viel mehr zeigen. Wenn Sie in der Nähe sind, schauen Sie bitte vorbei und sagen Sie Hallo!


Weitere Verbesserungen in Sibelius


In dieser Version geht es nicht nur um Barrierefreiheit. Wir freuen uns daher, einige weitere Verbesserungen und Fehlerbehebungen vornehmen zu können. Wir haben auch ein weiteres Update an der zugrunde liegenden Infrastruktur (Qt) durchgeführt, das mehrere Verbesserungen für die gesamte Anwendung bringt.

Im Allgemeinen

  •    Pausen (Fermaten) gehen nicht mehr verloren, wenn eine Note in eine Pause umgewandelt wird
  •    Wir haben eine neue Profiler-Runde durchgeführt, daher sollte Sibelius etwas schneller sein, wenn der Inspektor geöffnet ist
  •    Sibelius wird nicht mehr beendet nach dem Anwenden des Befehls Alles schließen und der Schnellstart bleibt geöffnet (nur in Windows)
  •    Die Kontrollkästchen im Dialogfeld „Darstellung mehrerer Teile“ sind jetzt zuverlässiger
  •    Die Schaltflächen „Tiefgestellt“ / „Hochgestellt“ im Inspektor sind jetzt auch zuverlässiger
  •    Im Dialogfeld „Timecode und Dauer“ funktioniert „Video starten bei“ jetzt wieder
  •    Das Fenster „Fehlende Schriftarten“ verliert nicht mehr den Fokus nach dem Öffnen der Partitur aus „Zuletzt verwendete Dokumente“ (nur Windows)


UI und UX (Benutzeroberfläche und -erfahrung 

  •    Tastaturkürzel in den Word-Menüs werden nicht mehr abgeschnitten
  •    Der Rand um den Dateipfad auf der MIDI-Import-Seite ist nicht mehr transparent
  •    Text wird in einigen Dialogen nicht mehr abgeschnitten (nur Mac)
  •    Problem mit Nachkommastellen in Dialogen behoben, wenn Sibelius in einer anderen Sprache als Englisch ausgeführt wurde
  •    Das Dialogfeld „Änderungen speichern“ wird nicht mehr hinter dem Sibelius-Fenster angezeigt, wenn mehrere Partituren gleichzeitig geschlossen werden (Win).
  •    Das Doppelklopfen mit dem Surface Pro Pen funktioniert jetzt wieder im Schnellstartfenster
  •    Video wird nicht mehr nur in „voller Größe“ wiedergegeben, unabhängig von der Größe des Videofensters (nur Mac)   
  •    Das unnötige Auffüllen unserer schwebenden Werkzeugfenster (Tastatur, Transport usw.) wurde entfernt.
  •    Dies betraf nur Computer mit mehreren Monitoren mit unterschiedlichen DPI-Einstellungen
  •    Die vollständige Liste der Wiedergabekonfigurationen wird jetzt in der Dropdown-Liste unter Wiedergabe> Setup> Konfiguration angezeigt
  •    Die Partituren-Vorschau im Schnellstart-Dialogfeld ist jetzt richtig gut und scharf, wenn Sie die Skalierung von 150 +% unter Windows oder Retina unter Mac verwenden


Drucken und PDF-Export

  •     Das Drucken funktioniert jetzt auch mit allen anderen Windows Formaten als nur den „eingebauten“.
  •     Es ist erneut möglich, das Seitenlayout im Dokument-Setup festzulegen und dies in der Seitenansicht korrekt wiederzugeben.
  •     Beim Ändern der Papierausrichtung unter Datei > Drucken wird jetzt auch die Seitenansicht sofort aktualisiert, und anschließend wird Sibelius auch korrekt drucken.
  •     Unter macOS ist es jetzt möglich, das Dialogfeld „Betriebssystem“ unter „Datei“> „Drucken“ zu öffnen, wenn kein Druckertreiber installiert ist. Nützlich etwa zum Speichern einer PDF-Datei als Vorschau.
  •     Sibelius unterstützt jetzt besser das einseitige und doppelseitige Drucken (Simplex/Duplex). Wir hatten Berichte über einige Canon- und Epson-Druckern, die sich lieber nur für Duplex entschieden hatten.
  •     PDF-Export ist genauer, wenn Sie die Schriftart Tahoma auf einem Mac verwenden
  •     Die Synchronisierung des Hoch- / Querformatdrucks wird nicht mehr unterbrochen, nachdem Sie im Dialogfeld Seite einrichten auf OK geklickt haben.
  •     Die Probleme mit dem Executive-Papierformat wurden behoben
  •     Quer- / Hochformateinstellungen funktionieren jetzt auch für B4- und B5-Papierformate
  •     2 weitere Skalierungsverhältnisse wurden zu „An Papier anpassen“ hinzugefügt: 141% und 71% (für Skalierung von A4 auf A3 und umgekehrt)

 

Wir haben auch Änderungen an der PDF-Exportfunktion im OS-Druckdialog auf dem Mac vorgenommen. Die Einschränkung, die wir umgehen wollten, ist, dass derzeit nur eine Partitur oder einen Part verarbeiten können und Sibelius dann mit Fehlern überschwemmt wird (seit 2018.11). In dieser Version haben wir die Fehler-Popups unterdrückt und den Dialog darauf beschränkt, nur die erste Partitur oder den ersten Teil zu drucken oder zu speichern. Dies ist eine Einschränkung, wie dieser Dialog von Qt und nicht von Sibelius implementiert wurde. Wir werden auch in Zukunft daran arbeiten, dies zu verbessern. Um eine PDF der Partitur und Stimmen zu exportieren, stehen Ihnen natürlich die Optionen Datei> Exportieren> PDF zur Verfügung.


Stabilität


Wie bei jeder Version sammeln wir alle an uns gesendeten Absturzprotokolle und bemühen uns, sie alle zu beheben. Bei dieser Version nicht anders:

  • Sibelius stürzt nicht mehr ab, wenn Musik mit mehreren Stimmen automatisch ersetzt wird
  • Sibelius stürzt beim Erstellen eines neuen zusammengesetzten Symbols nicht mehr ab
  • Der Export von Audio / Video wird jetzt beendet, wenn der Loop-Modus aktiviert ist und die Partitur eine Auswahl enthält
  • Sibelius stürzt beim Verlassen der neuen MIDI-Import-Seite nicht mehr ab, wenn die Partitur nicht gespeichert wurde
  • Der QtWebEngine-Prozess verbraucht nicht mehr so viel CPU-Leistung
  • Wir haben Optimierungen für das gesamte Programm unter Windows aktiviert, sodass Sie feststellen sollten, dass Sibelius etwas schneller ist als zuvor


MIDI-Import


Vielen Dank für das großartige Feedback zu unseren neuesten Import MIDI-Funktionen. Wenn Sie sie verpasst haben, können Sie nachstehend in den Neuerungen zu 2019.9 alles über die MIDI-Importfunktion nachlesen.

  • Sibelius importiert jetzt alle Spuren einer MIDI-Datei zuverlässiger. Wir überprüfen jetzt den ersten Teil der MIDI-Datei, um zu wissen, ob sie als Metadaten oder als Musikdaten betrachtet werden soll oder nicht. Vielen Dank an Christoph Süsser, der uns auf das Problem aufmerksam gemacht hat.
  • Das Verhalten der Schaltfläche „Durchsuchen“ auf der Registerkarte „MIDI-Import“ stimmt jetzt mit dem Workflow „Datei> Öffnen“ überein.
  • Es gibt eine neue Verknüpfung, mit der Benutzer direkt auf die Registerkarte „Importieren“ zugreifen können. Sie finden es auf der Registerkarte „Einstellungen“> „Tastaturkürzel“> „Datei“ unter „Importieren“
  • Spurnamen werden jetzt im neuen Import MIDI-Tab zuverlässiger angezeigt (im Vergleich zum alten Import MIDI-Prozess)
  • Die Notenvorschau mit Importieren> MIDI ist nicht mehr mit der Vorschau in Datei> Drucken verknüpft
  • Beim Zuweisen von Instrumenten bei einzulesenden MIDI-Spuren wird das Dropdown-Menü nicht mehr nach jedem Mapping geschlossen. Auf diese Weise können Eins-zu-Viele-Zuordnungen schneller und einfacher durchgeführt werden.
  • Die Schaltfläche „Automatisch zuweisen“ erzielt jetzt offensichtliche noch bessere Übereinstimmungen mit dem Instrument
  • Beim Wechsel zwischen MIDI-Import und anderen Datei-Registerkarten wird keine Warnmeldung mehr angezeigt

 


Plugins

Einige unserer mitgelieferten Plug-Ins waren nicht mehr auf dem neuesten Stand, wie die Änderungen die an den Plug-Ins vorgenommen wurden, die auf Sibelius.com heruntergeladen werden können. Wir haben Folgendes durchgearbeitet und aktualisiert (in allen Lokalisierungen):

    - Nashville Akkordnummern
    - Geteilte Takte
    - Ordner als PDF-Unterordner exportieren
    - Dauer teilen
    - Kombinieren Gebundene Noten und Pausen
    - Hinzufügen von Capo-Akkordsymbolen
    - Takte zusammenführen

 

Wichtige Informationen zu geänderten Systemanforderungen


Die gute Nachricht ist, dass die neuesten Versionen von Sibelius auf den neuesten Betriebssystemen von Windows und Apple sehr gut laufen.

macOS Catalina: Sibelius 2019.9 und 2019.12 werden vollständig unterstützt. Sidecar (erweiterter Bildschirm mit einem iPad) funktioniert auch gut, also probieren Sie es einfach aus, wenn Sie ein kompatibles iPad haben. Sibelius 2018.11 - 2019.7 funktioniert möglicherweise auf Catalina, ist jedoch noch nicht freigegeben. Alles, was früher als das war, wird wahrscheinlich aufgrund der technologischen Anforderungen, die Apple in Catalina geändert hat, nicht funktionieren. Wir empfehlen Ihnen, ein Upgrade durchzuführen, wenn Sie Sibelius unter Catalina verwenden möchten.

Windows 10: Sibelius ab Version 8.0 läuft gut unter Windows 10, sodass Sibelius 2019.9 auch wirklich gut läuft.


Es gibt jedoch einige Änderungen für ältere Betriebssysteme:

Sibelius 2019.9 war die letzte Version von Sibelius, die Mac OS X 10.10 Yosemite und Mac OS X 10.11 El Capitan unterstützte. Wenn Sie mit diesen älteren Versionen arbeiten, empfehlen wir Ihnen, ein Upgrade auf mindestens macOS 10.12 Sierra durchzuführen, um weiterhin mit Sibelius auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Auf der Windows-Seite wird Microsoft in Kürze die Unterstützung für Windows 7 einstellen. Microsoft beendete den Mainstream-Support für Windows 7 im Januar 2015 und der erweiterte Support endet am 14. Januar 2020. Dies bedeutet, dass wir ab diesem Zeitpunkt keine Version von Sibelius für Windows 7 mehr unterstützen können. Weitere Informationen zur Migration auf Windows 10 finden Sie auf dieser Seitehttps://support.microsoft.com/de-de/help/4057281/windows-7-support-will-end-on-january-14-2020

Wenn Sie eine ältere Version von Sibelius verwenden und ein Upgrade auf macOS Catalina oder Windows 10 durchführen möchten, empfehlen wir Ihnen, die neueste Version von Sibelius zu installieren.


So weit so gut!

Mit über 80 Änderungen in dieser Version hoffen wir, dass es Ihre musikalischen Arbeitsabläufe verbessert und wir freuen uns darauf, Ihnen bald zeigen zu können, was wir für das nächste Jahr alles vorhaben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(veröffentlicht 19.9.2019)

  • Intelligent MIDI Import
  • Barrierefreiheit
  • Stabilitätsverbesserungen und Fehlerbeseitigung

 

Sibelius 2019.9 Intelligenter MIDI-Import

Von Sam Butler | Senior Product Manager bei AVID

Übersetzung des Artikels in Music Creation (avidblogs.com) vom 19. September 2019

Wir freuen uns sehr, die Veröffentlichung unserer neuesten Version von Sibelius im September 2019 anzukündigen - unserer 6. Veröffentlichung im Jahr 2019. Die Veröffentlichung konzentriert sich hauptsächlich auf eine brandneue Art des Imports von MIDI-Dateien, die für das Komponieren und Orchestrieren von Workflows von entscheidender Bedeutung ist. Wir haben auch große Fortschritte bei der Verbesserung der Barrierefreiheit in Sibelius für blinde und sehbehinderte Benutzer erzielt. Darüber hinaus haben wir einige kleinere Verbesserungen an der Gesamtqualität und Stabilität von Sibelius vorgenommen.

Wenn Sie das Update gleich haben wollen, rufen Sie Avid Link oder Ihr MyAvid-Konto auf, um v2019.9 herunterzuladen und zu installieren. Wenn Sie eine ältere Version von Sibelius Ultimate verwenden, ist das Upgrade mitunter jetzt zum halben Preis erhältlich.

Also, lassen Sie uns uns einsteigen:


Deutlich verbesserter MIDI-Import

Bislang war der Prozess des Aufnehmens und Öffnens einer MIDI-Datei in Sibelius mit zeitaufwändigen Entscheidungen und Prozessen behaftet. Dies wird manchmal sogar von verschiedenen Personen oder sogar von einem ganz anderen Team auf der anderen Seite der Welt gemacht und war bis jetzt bei jeder Partitur oftmals eine große Arbeit.

Die klassische MIDI-Import-Methode befindet sich noch in der Anwendung, indem Sie auf Datei> Öffnen klicken und eine MIDI-Datei auswählen. Sobald diese Partitur jedoch geöffnet ist, müssen Sie die Stilvorlage manuell bereinigen oder in eine andere Partitur kopieren / einfügen oder Tom Currans hervorragendes Plug-In „Skizze in Vorlage einfügen“ verwenden, bevor Sie mit der eigentlichen Arbeit an der Musik beginnen können.

Jetzt ist der Vorgang jedoch viel einfacher und die Funktion enthält auch eine Reihe von Funktionen, die diesen neuen Workflow wirklich unglaublich raffiniert machen.

Der Workflow sieht nun so aus:

• Öffnen Sie Ihre Vorlage oder Ihr Manuskriptpapier
• Datei > Importieren und wählen Sie eine MIDI-Datei
• Klicken Sie auf Automatisch zuweisen
• Klicken Sie auf Importieren

Sibelius wird die eingehenden MIDI-Spuren automatisch den Instrumenten in Ihrer Partitur zuweisen, die Spieltechniken auf ein einziges Instrument zusammenführen und Pizzicato-Techniken und andere Artikulationen hinzufügen - alles in Ihrer Vorlage unter Verwendung der Stilvorlage für diese Partitur.





„Es ist das Beste, was Sibelius seit fünf Jahren für mich gebracht hat. Es ist riesig.“
- Simon Franglen, Komponist (The Magnificent Seven, Spectre, The Amazing Spider-Man, Peppermint, Avatar)

 


Laden Sie diese beiden Dateien herunter, um es selbst zu versuchen:

Orchestral _template.sib Öffnen Sie zuerst diese Datei
Orchestral_demo.mid Importieren und wählen Sie diese Datei



• Öffnen Sie zunächst die Datei Orchestral_template.sib

• Gehen Sie zu Datei> Importieren und wählen Sie die MIDI-Datei aus

• Klicken Sie auf Automatisch zuweisen

• Klicken Sie auf Importieren

Sie werden sehen, dass die Musik zusammen mit der Tempomarkierung, Taktartwechseln und anderen musikalischen Elementen in die richtigen Notenzeilen importiert wird, was den folgenden Bereinigungsprozess zum Kinderspiel macht.

Wir werden jetzt im Detail darauf eingehen, da es noch so viel mehr gibt, was auf den ersten Blick auffällt:

In eine vorhandene Partitur importieren

Die Voraussetzung ist jetzt, dass Sie keine MIDI-Datei öffnen, sondern in eine vorhandene Partitur importieren. Beginnen Sie entweder mit einer völlig neuen Partitur, die auf Ihrem Lieblingsmanuskriptpapier basiert, oder öffnen Sie eine Ihrer eigenen Vorlagen. Es spielt keine Rolle, wie viele Takte sich in der Partitur befinden, und es kann einfach nur einenTakt ohne anderen Text enthalten. Es ist jedoch wichtig, alle benötigten Instrumente in die Partitur aufzunehmen (obwohl Sie sie später jederzeit hinzufügen können).

Die neue Importseite wird gefunden, indem Sie auf Datei gehen und den neuen Importabschnitt auswählen. Um eine MIDI-Datei zu importieren, klicken Sie auf Durchsuchen und wählen Sie die zu importierende MIDI-Datei aus (Sie können jetzt .mid-, .midi- und .smf-Dateien auswählen). Nachdem die MIDI-Datei geladen wurde, sieht das neue Fenster folgendermaßen aus:

Instrumenten-Tabelle

Hier ordnen Sie die eingehende Spur der Ziel-Notenzeile in der Partitur zu. Wenn Sie eine neue MIDI-Datei öffnen, werden links die Namen der MIDI-Spuren mit drei Spalten rechts angezeigt, in denen Sie das Instrument zuweisen und Artikulationen und Techniken hinzufügen können. Die Instrumentenliste ist standardmäßig auf „Nicht importieren“ eingestellt, damit Sie die MIDI-Spuren den Instrumenten zuweisen können, die sich in der Partitur befinden. Mit dieser Methode ist es jetzt möglich, nur einige der MIDI-Spuren nach Bedarf zu importieren. Dies ist beispielsweise hilfreich, um etwa einen überarbeiteten Satz von Streicher-Auszügen für eine teilweise abgeschlossene Partitur einzubinden.

Um einem Instrument eine MIDI-Spur zuzuweisen, klicken Sie auf die Pfeile in der Spalte Instrument und wählen Sie ein Instrument aus. Während Sie dies durcharbeiten, werden Sie feststellen, dass sowohl der Name der MIDI-Spur als auch der Name des Instruments fett gedruckt sind, sodass Sie sehen können, welche Sie gemacht haben - sehr nützlich bei größeren Partituren.

 


Die Zuweisungen können auf verschiedene Arten erfolgen:

• 1-zu-1-Zuordnung: Eine eingehende MIDI-Spur wird direkt einem einzelnen Instrument in der Partitur zugeordnet. Dies ist die grundlegendste Art des Imports.

• 1-zu-viele-Zuordnung: Sie können eine einzelne MIDI-Spur mehreren Instrumenten zuordnen. Dies ist sehr nützlich, wenn Sie eine MIDI-Spur haben, die zum Beispiel den gesamten Streicher-Abschnitt enthält. Sie können diese auf mehrere Instrumente in der Partitur abbilden (es gibt kein Limit) und Sibelius verteilt die Noten gleichmäßig auf die Notenzeilen, basierend auf dem Umfang des Instruments. Unter der Haube wird eine aktualisierte Version der Arrangierfunktion verwendet, um die Noten auf die Notenzeilen zu verteilen. Eine andere gute Verwendung hierfür ist das Verteilen einer einzelnen Gitarrenspur sowohl auf Notations- als auch auf Tab-Notenzeilen. Es gibt eine Option am unteren Rand der Seite „Importieren“, mit der Sie zwischen dem Kopieren der Musik auf alle Notenzeilen und dem Auflösen der Musik umschalten können. Es heißt „Musik auflösen, wenn Sie auf mehrere Instrumente arrangieren“.

Hier ist ein weiteres Beispiel zum Ausprobieren:

solo guitrar with tab template.sib Öffnen Sie zuerst diese Datei
Solo guitar.mid Gehen Sie dann zu Datei > Importieren und wählen Sie diese Datei aus

 

Beim Importieren der MIDI-Datei können Sie die eingehende MIDI-Spur für Akustikgitarren sowohl der Notation als auch den Tabulatoren zuweisen:

Dies kopiert dann die Gitarre sowohl über die Notation als auch über die Tabulatoren:

 

Mehrere Spuren richtig verarbeiten


Many-to-1-Mapping: Dies spart Zeit bei der Musikvorbereitung und bringt die neue Intelligent MIDI Import-Funktion voll zur Geltung. Beim Schreiben von Musik in Pro Tools (oder anderen DAWs) werden die Artikulationen häufig auf mehrere MIDI-Spuren verteilt, z. B. Vln arco, Vln trem, Vln Pizz usw. Beim Übertragen der MIDI-Datei von Ihrer DAW auf Sibelius müssen Sie die Musik manuell kopieren und zusammenführen, was in der Regel mit viel Platz für Fehler verbunden ist. Das folgende Bild zeigt Ihnen, was die alte Methode Datei> Öffnen Ihnen bieten konnte:



Sibelius kümmert sich jetzt um alles:

 

 
Die MIDI-Spuren, wie sie in Pro Tools angezeigt werden Die intelligente MIDI-Import-Tabelle, nachdem Sie auf ‚Auto-Assign‘ geklickt haben Das Ergebnis in Sibelius

 


Die Schaltfläche Auto Assign

Mithilfe des Pattern Matching mit künstlicher Intelligenz liest die Auto Assign-Schaltfläche in Sibelius die eingehenden Spurnamen und entscheidet, welchen Instrumenten sie zugeordnet werden sollen. Natürlich lässt sich diese Funktion auf eine beliebige Anzahl von Spuren mit verschiedenen Spieltechniken und Artikulationen skalieren, sodass Sie riesige MIDI-Dateien verarbeiten können. Sibelius durchsucht jede Spur methodisch, um die beste Übereinstimmung zu finden.

Die Zuordnung erfolgt auf verschiedene Arten:

• Wenn eine eingehende MIDI-Spur und ein einzelnes Instrument in der Partitur vorhanden sind, werden diese immer durch Klicken auf „Automatisch zuweisen“ zugeordnet.

• Genaue Namensübereinstimmung: Wenn der Name der eingehenden MIDI-Spur denselben Namen wie ein Instrument in der Partitur enthält, wird er abgeglichen. Nützlich, wenn Sie in Ihrer DAW „Bob an der Trompete“ und in Ihrer Partitur auch „Bob an der Trompete“ haben.

• Instrumentennamen in der Partitur: Sibelius ordnet MIDI-Spuren Instrumenten anhand ihres vollständigen Instrumentennamens sowie ihrer Kurznamen (wie in Instrumente bearbeiten definiert) zu. Zum Beispiel wird Vln den Violin-Notenzeilen in der Partitur entsprechen.

• Gängige Abkürzungen und Alternativen: Eine MIDI-Spur mit einem abgekürzten Instrumentennamen, der nicht durch den Kurznamen in der Instrumentendefinition abgedeckt ist, wird nicht abgeglichen, obwohl wir zum Beispiel einige der gängigen aufgenommen haben : Cello passt zu Violoncello, ... und wir haben die Unterstützung für Violine 1 oder Violine 1 für Violine I usw. hinzugefügt.

• In den meisten Fällen verwenden Komponisten ihre eigene Kurzschrift, um Instrumente abzukürzen. Wir haben ein Tagging-System integriert, damit Benutzer mit einer Vorlage in ihrer DAW die MIDI-Spuren und -Instrumente in ihrer in Sibelius verwendeten Vorlage markieren können. Es reicht aus, den Tracks und Instrumenten einen #hashtag-Namen hinzuzufügen, damit Sibelius diese übereinstimmen kann. Zum Beispiel:

Diese Partitur enthält einfach ein Waldhorn und eine Trompete. In Pro Tools wurden die MIDI-Spuren vom Komponisten benannt, um daran zu erinnern, welches Sample geladen wurde. Dies ist üblich, daher gibt es in diesem Fall SF H (für Spitfire Horns) und SF Al Tr (für die Spitfire Albion Trumpet). Jeder Titel enthält auch die Spielart oder -technik sowie einen Hashtag.

Dann wurden in der Partitur dieselben Hashtags zu den Instrumentennamen hinzugefügt. Da sie von einer Tilde ~ unterbrochen werden, wird der Text in der Partitur nicht angezeigt.

 

Orchesterpartituren und komplexes Notenmaterial


Dieses Beispiel zeigt nur zwei Instrumente, aber Sie können leicht sehen, dass sich dies auf jede Partitur in jeder Größe skalieren läßt. All dies zusammen kann es ermöglichen, eine vollständige Orchesterpartitur mit einem einzigen Klick in Sibelius zu importieren:



Platzhalter

Wenn die von Ihnen verwendete Vorlage keinen Titel, keinen Komponisten oder kein Copyright hat, verwendet Sibelius die Informationen aus der MIDI-Datei, um die Felder in den Partiturinformationen zu füllen (siehe Datei > Partiturinformationen). Platzhalter werden dann in Ihre Partitur eingefügt und zeigen die richtigen Informationen an. Dies ist eine Verbesserung gegenüber dem alten Open MIDI-Workflow, bei dem Sie gelegentlich Textduplikate erhalten können, die nicht dynamisch mit den Partitur-Informationen verknüpft werden.

Partitur-Vorschau

Auf der rechten Seite sehen Sie eine praktische Partitur-Vorschau. Dies zeigt Änderungen in Echtzeit, während Sie die Instrumentenzuweisungen vornehmen.


MIDI Import Score Vorschau

Ähnlich wie bei der normalen Druckvorschau können Sie durch die Seiten navigieren und mithilfe der Steuerelemente darunter die Partitur-Vorschau vergrößern.

 
Abschnitte ‚Include‘ und ‚Notation‘

Diejenigen, die mit dem alten Open MIDI-Dateidialog vertraut sind, werden wissen, was die meisten von diesen tun. Im Großen und Ganzen sind die Optionen, die zuvor vorhanden waren, immer noch dieselben wie zuvor, z. B. „Mindestdauer“, „Diese nTolen zulassen“ usw. Es gibt jedoch neue Optionen, die besonders nützlich sind:

• „Respace after import“ - Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Partitur beim Importieren der neuen MIDI-Daten entsprechend angepasst. Dies ist standardmäßig aktiviert und hilfreich, um eine schöne, saubere Partitur zu erzielen. Wenn Sie jedoch MIDI-Daten in eine Partitur importieren, in der bereits Musik enthalten ist, und Sie einige manuelle Abstandsanpassungen vorgenommen haben, können Sie diese Option deaktivieren, um diesen Abstand beizubehalten.

• „Filter Keyswitches“ - Hiermit können Sie die sehr hohen oder sehr niedrigen Keyswitches herausfiltern, die zum Umschalten der Sounds in Ihrer DAW verwendet wurden.

 

MIDI erneut in dieselbe Partitur importieren

Es ist üblich, einen zweiten Entwurf oder aktualisierte Musik vom Komponisten zu erhalten. Oft ist es dann ein Problem, wieder mit einer völlig neuen Partitur zu beginnen oder nur diese Neu-Instrumente zu ersetzen. Jetzt ist es ganz einfach, nur die Musik die Sie benötigen zu importieren, und nur diese in Ihre vorhandene Partitur zu integrieren.

Gehen Sie einfach zu Datei> Importieren und wählen Sie Ihre MIDI-Datei aus. In der Regel befinden sich Ihre MIDI-Dateien am selben Speicherort wie Ihre Partitur oder Vorlage. Wenn Sie also auf Durchsuchen klicken, wird immer derselbe Ordner geöffnet.

Jetzt können Sie nur die Instrumente auswählen, die Sie importieren möchten. Die Musik auf diesen Notenzeilen in der Partitur wird überschrieben, die Taktarten werden jedoch nicht überschrieben usw.


Barrierefreiheit

   

 

Avid und das Berklee College of Music haben sich zusammengetan, um in einem einjährigen Projekt die Barrierefreiheit von Sibelius für blinde und sehbehinderte Musiker zu verbessern. Dies ist die erste Version von vielen kommenden Verbesserungen für die gesamte Anwendung - sie betreffen das Navigieren der Musikobjekte in der Partitur, das Zurechtfinden in den Menüs - alles ohne sehende Hilfe.

Wir haben eine Entwicklerin eingestellt, die sich ausschließlich der Verbesserung der Eingabehilfen in Sibelius widmet. Wir sind gespannt, was sie erreichen wird!

Die heutige Veröffentlichung von Sibelius enthält bereits die folgenden Verbesserungen in diesem Bereich:

Erste JAWS-Unterstützung - Die letzte Version von Sibelius, die mit JAWS verwendet werden konnte, war Sibelius 5 (!). Es ist also gut, JAWS-Unterstützung wieder einbeziehen zu können. Aufgrund der Funktionsweise von JAWS müssen wahrscheinlich Skripte geschrieben werden, um die Erfahrung mit Sibelius zu verbessern. Mehr dazu zu gegebener Zeit.

Die Mac- und Windows-Parität wurde erreicht, so dass Sie auf beiden Betriebssystemen mit VoiceOver (Mac) und Narrator (Win) und der Drittanbieteranwendung NVDA (auch unter Windows) die gleichen guten Erfahrung machen können. Unter macOS wird empfohlen, dass Sie unter Systemeinstellungen> Tastatur> Verknüpfungen die Option „Verwenden der Tastaturnavigation zum Verschieben des Fokus zwischen Steuerelementen“ aktivieren. Auf diese Weise können Sie weitere Elemente in der Benutzeroberfläche von Sibelius und anderen Anwendungen durchsuchen.

Als Joe Pearson und Joe Plazak die MIDI-Importfunktion entwarfen, stellten sie sicher, dass die Barrierefreiheit im Vordergrund der Benutzeroberfläche stand. Tatsächlich war es eine primäre Design­entscheidung, als Joe das Layout entwarf. Auf die Instrumententabelle kann über die Tastatur zugegriffen werden. Sie können also mit der Leertaste von Zelle zu Zelle wechseln, um die Liste der verfügbaren Instrumente zu öffnen, die gewünschten Instrumente erneut auszuwählen und dann mit der Eingabetaste die Liste zu schließen. Die Pfeiltasten bewegen den Fokus weiter vorwärts und rückwärts durch die Liste. (Zum Zeitpunkt des Schreibens werden mit NVDA die besten Ergebnisse erzielt.)

Sibelius liest jetzt mehr Notenattribute aus, wenn eine Note ausgewählt wird, wie Rhythmuspunkte, Tremolos und Buzz Rolls sowie alle Artikulationen, Bogenanweisungen usw.

Sie hören jetzt eine Anzeige, ob eine Note außerhalb des komfortablen oder professionellen Bereichs liegt (die auf dem Bildschirm ebenfalls rot angezeigt werden). Diese Anzeige ist hilfreich, um die Musik für das Instrument im spielbaren Bereich zu halten.

Taktnummern werden jetzt korrekt gelesen, wenn sich in der Partitur ein Aufhol- / Auftaktstrich befindet.

Wir sind mit Sicherheit noch nicht fertig und werden über dieses Projekt berichten, um Sie auf dem Laufenden zu halten. Wenn Sie an dem Projekt teilnehmen möchten und Beta-Tester werden möchten, wenden Sie sich bitte an uns bzw. an den Vertrieb.

Allgemeine Stabilität und Verbesserungen in Sibelius


Da ist noch mehr? Natürlich gibt es eine lange Liste dessen, was wir seit unserer letzten Veröffentlichung behoben haben:
Sibelius ist jetzt insgesamt stabiler. Wir führen häufig eine automatisierte Codehärtung durch, bei der Fehler im C ++ - Code festgestellt werden. Es wird automatisch ein Bericht erstellt und wir können daran arbeiten, die zugrunde liegende Codebasis zu verbessern. In einigen Fällen ist dies kaum zu bemerken, aber es ist weniger wahrscheinlich, dass Sibelius Speicherbeschädigungen bekommt, die zum Beispiel einen Absturz verursachen.

Sowohl das Spotlight- als auch das Quick Look-Plugin sind wieder verfügbar und funktionieren unter macOS einwandfrei. Auf diese Weise können Sie mithilfe von Metadaten in den Dateien nach Sibelius-Dateien suchen und sie im Finder in der Vorschau anzeigen. Alt + Leertaste funktioniert auch gut, um eine Vollbildvorschau der Partitur aufzurufen.

Darüber hinaus haben wir uns bemüht, die Fehler zu beheben:

• Sibelius bleibt beim Start von „Initializing Playback System“ nicht mehr hängen, wenn „Super Audio CD Decoder“ verwendet wird, der auch als „DSD Transcoder“ angezeigt werden kann. Sibelius setzt den ASIO-Treiber jetzt einfach auf die schwarze Liste, damit er nicht mehr initialisiert wird. Nach unseren Recherchen ist es ohnehin kein Wiedergabegerät, das in Sibelius von Nutzen wäre. Dies ist also eine sichere Änderung.

• Sibelius kann jetzt UNC-Pfade unter Datei> Einstellungen> Speichern und Exportieren akzeptieren

• Mit den Tastenkombinationen [und] können Sie ein Video jetzt Bild für Bild erneut durchlaufen (nur Mac).

• Der Begrüßungsbildschirm wird jetzt schneller angezeigt (im Vergleich zu 2019.7), wenn die Anwendung gestartet wird

• Beim Verkleinern werden Halte- und Bindebögen und jetzt in der richtigen Stärke angezeigt

Sibelius stürzt jetzt viel seltener ab. Vielen Dank an alle, die ihre Absturzberichte gesendet haben (und auch für die Kommentare), damit wir Folgendes identifizieren und beheben konnten:

• Sibelius stürzt nicht mehr ab, wenn die Dialogfelder Instrumente hinzufügen oder entfernen oder Instrumente ändern unter Windows verwendet werden.

• Das Exportieren einer MIDI-Datei, wenn die Partitur leer ist, führt nicht mehr zu einem Absturz

• Das Plug-In Tie Extended Stable ist stabiler und stürzt nicht mehr ab

• Sibelius stürzt nicht mehr ab, wenn Zeilen gelöscht werden, während noch Noten eingegeben werden.

Einige von Ihnen haben nach Unterstützung für das kommende macOS Catalina gefragt. Natürlich befindet sich Catalina bis zu seiner Veröffentlichung noch in der Beta-Phase. Wir empfehlen daher, nur dann ein Upgrade durchzuführen, wenn Sie wirklich wissen, was Sie tun. Wir gehen jedoch davon aus, dass diese Version von Sibelius 2019.9 auf macOS Catalina gut läuft, wenn das neue Betriebssystem zu gegebener Zeit veröffentlicht wird. Frühere Versionen von Sibelius werden nicht unterstützt.

Wir sind wirklich stolz auf die harte Arbeit, die in diese Veröffentlichung geflossen ist. Wir möchten uns bei den vielen Betatestern, Komponisten und Notenschreibern (sehend und nicht sehend!) bedanken, die uns tatkräftig unterstützt haben, während wir uns bemühen, ihr tägliches Leben zu verbessern.

Sam Butler

Als leitender Produktmanager bei Avid arbeite ich mit allen Abteilungen von Avid aus den Bereichen Design, Entwicklung, Vertrieb, Marketing, Recht und Global Services zusammen, um die Zukunft der Sibelius-Produktfamilie zu gestalten.




 

 

Was ist neu in Sibelius 2019.7?

(veröffentlicht 11.7.2019)

 

 

Avid gibt Sibelius 2019.7 - das neueste Update der Notationssoftware frei. Es enthält MusicXML-Anpassungen sowie diverse Korrekturen und Stabilitätsverbesserungen im Bereich der Schriftarten, des PDF-Exports und der Wiedergabe. Ebenso werden in Vorbereitung für das kommende macOS 10.15 (Catalina) bereits diverse Anpassungen gemacht.

 

Hier eine Liste von Verbesserungen und Fehlerbehebungen in Sibelius 2019.7

 

 Allgemeines

  •  Es ist wieder möglich, eine ausgecheckte Lizenz einzuchecken (dies betrifft nur Mehrplatzlizenzen in einem Schulnetzwerk).
  • Sie können die Größe des Videofensters mithilfe der Steuerelemente in der Multifunktionsleiste wieder erneut ändern (nur Mac).
  • Neue japanische Übersetzungen in Datei> Einstellungen> Noteneingabe hinzugefügt.
  • Beim Exportieren von MIDI-Dateien vom Typ 0 wird die ursprüngliche Taktart jetzt korrekt berücksichtigt.
  • Die Liste der letzten Partituren ist jetzt zuverlässiger (sie war bisher auf 500 Partituren beschränkt).

 

Gesamtstabilität

 In seltenen Fällen konnte Sibelius unter Windows abstürzen. Zum Glück passiert das nicht mehr.

  • In ähnlichen seltenen Fällen konnte der Speicher für Audiodaten beschädigt worden sein.
  • Das Installationsprogramm für Sibelius-Sounds als auch Sibelius First-Sounds wurden auf 64-Bit aktualisiert. Dies ist u.a. eine Vorbereitung für macOS Catalina, das die Unterstützung für 32-Bit-Anwendungen einstellt.
  • Registerkarte „Noteneingabe“> „Transformationen“> „Retrograde“ funktioniert wieder bei einer Auswahl mit Vorschlagsnoten.
  • Sibelius stürzt beim Bearbeiten von Akkorddiagrammen nicht mehr ab.

 

Schriften, Drucken und PDF-Export

  • Eine Reihe kleinerer Probleme beim PDF-Export wurde behoben, insbesondere bei Partituren, die Kursivschrift verwenden.
  • PostScript-Outline-Schriften werden jetzt unter Windows korrekt gedruckt.
  • Unterstreichungslinien sind unter Windows in einigen Fällen nicht mehr zu nah am Text.

 

Wiedergabe

  • Vorwärts-Scrubben bewirkt nicht mehr, dass die neu hinzugefügte Replay-Linie um einen konstanten Wert vorwärts springt.
  • Beim Scrubben über Akkorde, bei denen einige Noten gebunden sind und andere nicht, stürzt Sibelius nicht mehr ab.
  • Während der Verwendung von NotePerformer ist die Wiedergabezeile jetzt zuverlässiger mit der Audio-Wiedergabe synchronisiert.

 

MusicXML

  • Texte in einer Partitur die aus einer MusicXML-Datei importiert wurden, werden jetzt auch mit Narrator gesprochen.
  • Gitarren-Bends und Slides werden jetzt nach MusicXML exportiert.
  • Metronom-Anzeigen im Tempotext werden jetzt korrekt nach MusicXML exportiert.
  • Sibelius enthält jetzt zuverlässig Rhythmusinformationen für alle TAB-Instrumente, wenn Sie nach Music XML exportiert werden. Dies geschieht nur, wenn Sie Rhythmen (Stiele, Punkte, Bindungen, Pausen usw.) im Instrument unter Instrument bearbeiten > Notentyp bearbeiten > Noten und Pausen definiert haben.

 

Das Sibelius 2019.7-Update ist für alle Sibelius-Versionen mit aktivem UpgradePlan kostenlos. Die aktualisierten Installationsprogramme sind über das Avid-Konto des Anwenders und über Avid Link verfügbar.

 

 

 

Was ist neu in Sibelius 2019.5?

(veröffentlicht 16.5.2019)

Das 2019.5 Update für Sibelius und Sibelius Ultimate enthält eine Reihe wichtiger Verbesserungen und Fehlerkorrekturen, darunter:

• Stabilität: Verbesserte Stabilität nach dem Exportieren von Audio.
• Wiedergabe und Loop: Verbesserte Performanz in der Loop-Wiedergabe beim Wiederholen von großen Bereichen, von Bereichen mit einer n-ten Wiederholung und wenn das Metronom aktiviert wurde. Präzisere Wiedergabe der ersten Note in einem Loop.
• Schnellere Reaktionszeit im Dialogfeld "Wiedergabegeräte" bei Auswahl einer Wiedergabekonfiguration mit großen Sound-Sets.
• Audio Engine: Höhere Stabilität beim Starten und Beenden sowie bei der Auswahl von Audiogeräten mit mehreren Ausgängen.
• PDF-Export und -Druck: Text, der künstlich kursiv gedruckt wird, wird beim Exportieren in PDF jetzt immer korrekt geneigt. "Content Creator" -Metadaten in Sibelius-exportierten PDFs enthalten jetzt das richtige Betriebssystem. Verbessertes Schrifthandling für Pori-Schriften.
• Sonstiges: Nicht transponierbare Noten werden jetzt bei Verwendung der Taste 'R' korrekt abgeschnitten (abhängig von den eingestellten Einstellungen).
• In früheren Versionen verursachten zwei aufeinanderfolgende Wiederholungszeichen manchmal eine Endlosschleife. Sibelius spielt diese jetzt nur noch einmal.
• Beim Arbeiten in Auszügen können jetzt auch farbige/eingefärbte Noteneingaben rückgängig gemacht werden.


Kunden, die bereits die neueste Version von Sibelius installiert haben, werden über den Application Manager und Avid Link über die Verfügbarkeit des Upgrades informiert. Sie können das Update bei Bedarf von Avid Link, Application Manager oder Ihrem browserbasierten Avid Master-Konto herunterladen und installieren.

Neukunden, die Sibelius kaufen, erhalten das Update in ihrem Avid-Hauptkonto.
Erinnerung: Für diese Version von Sibelius ist ein aktiver Update- und Supportplan oder ein Abonnement erforderlich. Stellen Sie sicher, dass die Pläne und Lizenzen Ihrer Kunden auf dem neuesten Stand sind, bevor Sie dieses Update installieren.

 

 

Was ist neu in Sibelius 2019.4?

(veröffentlicht 6.4.2019)



Zu Beginn der NAB und Avid Connect-Konferenz in Las Vegas veröffentlicht Avid eine neue Sibelius Version: Das zweite Upgrade in diesem Jahr beinhaltet eine Reihe hilfreicher neuer Features für die tägliche Arbeit mit Notenmaterial, ermöglicht kreatives Arbeiten mit neuen Wiedergabefunktionen und erleichtert den Zugang zu vielen praktischen Plug-Ins:

 

Kommentare und Anmerkungen im Überprüfungsmodus hinzufügen (jetzt in allen Sibelius-Versionen verfügbar)
Wollen Sie Ideen, Vorschläge und Änderungen an einer Komposition weitergeben oder anfordern? Jetzt können Sie im Review-Modus direkt Kommentare zu einer Partitur hinzufügen, um Übungsnotizen, Feedback oder Anweisungen an einen Bearbeiter, einen Kollegen oder einen Schüler zu übermitteln. Sie können Bereiche hervorheben und Anmerkungen sogar mit direkt einem Stylus oder einem Surface Pro-Stift hineinschreiben.

 

 

Zündende Ideen bei der Loop-Wiedergabe festmachen
Beim Komponieren ist es manchmal hilfreich, verschiedene Versionen zu entwickeln, indem man mit verschiedenen Melodielinien, Riffs und Akkorde über einen Musikabschnitt improvisiert. Mit Sibelius können Sie jetzt einen beliebigen Teil Ihrer Partitur für die Loop-Wiedergabe auswählen, um schnell etwas auszuprobieren. Sie können das Tempo während der Loop-Wiedergabe sogar verlangsamen, so wird auch ein Üben an schwierigen Stellen erleichtert – für Schüler und Lehrende recht praktische Funktion

 

 

 

Überprüfen Sie Ihre Arbeit mit der Scrub-Wiedergabe (nur in Sibelius | Ultimate)
Mit Sibelius | Ultimate können Sie jetzt mit einfachen Tastenkombinationen die Playback-Linie über  Ihre Partitur „schrubben“, um die darunter liegenden Noten und Akkorde abzuhören, so dass Sie schnell hören können, wie sich das Notierte anhört. Es ist eine praktische Möglichkeit, Auszüge zu überprüfen und Fehler zu beheben, auf bestimmte Abschnitte zu springen und sie abzuspielen (wenn sie mit einem beliebigen „Gehe zu…“ - Befehl verwendet werden) – genauso gut lassen sich damit auch Akkordfolgen erlernen und Harmonie-Analysen leichter nachvollziehen.

 

 

Plugins schnell finden
Sibelius vereinfacht das Komponieren, Arrangieren und Setzen von Partituren durch eine Vielzahl verfügbarer Plugins (die meisten sind kostenlos!), die die Sibelius-Software erweitern oder komplexe Aufgaben für Sie erledigen. Dank der neuen Suchfunktionen, die im Dialogfeld "Plug-Ins installieren" enthalten sind, können Sie diese hilfreichen Plugins jetzt leichter finden.

 

Notieren und Wiedergabe in Unisono
Haben Sie in Ihrer Partitur mehrere Instrumente, die mit denselben Noten und Melodien gespielt werden, z. B. ein Ensemble von Geigen- oder Bläsern? Anstatt nur eine Stimme zu hören, unterstützt Sibelius jetzt die Wiedergabe für x Spieler mit Sibelius Sounds, NotePerformer und anderen kompatiblen Sound-Bibliotheken. So können Sie noch größere Klangentfaltung erzielen und deutlichere Nuancen hören, wenn ein Vielfaches gleicher Instrumente gemeinsam gespielt wird.

 



 Was ist neu in Sibelius | ULTIMATE 2019.1

 

 

(veröffentlicht 7.2.2019)

 

Zur NAMM-Show in Anaheim, Kalifornien veröffentlicht AVID das erste Upgrade für 2019. Sibelius bekommt einen neuen gesicherten Überprüfungsmodus und neue Wiedergabefunktionen, die schnellere und gezielte Wiedergabe- und Wiederholungsoptionen ermöglichen.


Review Mode - der neue Überprüfungsmodus

Der Überprüfungsmodus ist eine neue sichere Methode zum Navigieren in der Partitur, ohne dass unbeabsichtigte Änderungen an Text, Notensystemabständen oder anderer „Bereiche“ der Notation noch passieren können. Sie können jetzt mit Maus und anderen Befehlen durch die Partitur scrollen, ohne sich Sorgen machen zu müssen , dass Sie unbeabsichtigt etwas bewegen oder verschieben, was manchmal ja zu durchaus größeren Missgeschicken führen kann.


Sie können diesen Modus auf verschiedene Arten ein- und ausschalten. Gehen Sie zu Überprüfen> Restrictions> Review Mode:





Sie können übrigens dem Review-Modus auch eine Tastenkombination zuweisen, indem Sie Datei > Voreinstellungen > Tastaturkürzel > Registerkarte „Überprüfen“ > „Toggle Review Mode“ wählen.

Wenn er eingeschaltet ist, leuchtet in der Statusleiste am unteren Rand der Partitur ein kleines Schlosssymbol auf. Sie können auch dieses anklicken, um den Überprüfungsmodus umzuschalten:



Um sicherzustellen, dass keine unbeabsichtigten Änderungen an der Partitur- oder der Einzelstimmen vorgenommen werden, wurde auch ein Kontrollkästchen für den Überprüfungsmodus bei Datei> Partitur-Info hinzugefügt.

Partituren können auch mit ihrem gesperrten Status gespeichert werden, sodass Sie die Partitur zur Überprüfung auch an andere senden können. Wenn Sie eine gesperrte Partitur an jemanden mit einer früheren Version von Sibelius (bis zu Version 8.6) senden, kann sie jedoch noch geöffnet und bearbeitet werden.

 
ManuScript-Unterstützung

Auch eine Unterstützung für das Aktivieren und Deaktivieren des Überprüfungsmodus mit der Sibelius-Plugin-Programmiersprache ManuScript wurde hinzugefügt. Hier ist ein Ausschnitt, der den Überprüfungsmodus ein- und ausschaltet:

activeScore = Sibelius.ActiveScore;
locked = activeScore.EditingLocked;
activeScore.EditingLocked = nicht gesperrt;

Obwohl es in dieser Version noch keine neuen PlugIns gibt, können Sie zukünftig nach neuen PlugIns Ausschau halten, die den Review-Modus integrieren.



PLAY & REPLAY
Änderungen bei der Wiedergabe und bei Wiederholungen





Um Ihnen beim Navigieren in der Partitur und beim leichteren Abspielen zu helfen, gibt es mehrere Verbesserungen für „Gehe zu Seite“, „Gehe zu Takt“ sowie eine neue Wiederholungs-Linie. Die Funktionen „Gehe zu Seite“ und „Gehe zu Takt“ finden Sie unter Start> Bearbeiten> Gehe zu. Bewegen Sie nun die Wiedergabe-Linie an den Anfang der Seite oder der Leiste, zu der Sie wechseln. Dies erspart einige bisher nachfolgende Schritte, um die Partitur von diesem Punkt aus wiederzugeben. Verwenden Sie einfach die Tastenkombinationen Cmd + Alt + G / Ctrl + Alt + G, um zur Leiste zu wechseln, und Cmd + Shift + G / Strg + Shift + G, um zur Seite zu gelangen, und drücken Sie die Leertaste, um die Wiedergabe zu starten.

Wir haben eine neue Wiederholungslinie hinzugefügt, die den Ort in der Partitur angibt, von dem aus Sie die Musik wiedergeben können (bei Verwendung von Strg + Leertaste unter Windows oder Alt + Leertaste auf dem Mac). Diese wird als gestrichelte grüne Linie angezeigt und kann über Ansicht > Unsichtbare Zeichen > Replay Line aktiviert werden:

 


 
Wiedergabe mit halber Geschwindigkeit

Ab dieser Version gibt es die Möglichkeit, die Partitur mit halber Geschwindigkeit wiederzugeben. Sie finden dies im Dropdown-Menü der Wiedergabe-Schaltfläche:



Bei Wiedergabe mit halber Geschwindigkeit wird die Wiedergabe von der Position der Wiedergabelinie aus ausgelöst. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie mit Sibelius komponieren, arrangieren, üben oder unterrichten.

 
Arbeiten mit Wiedergabelinien in der Zeitleiste

Die Zeitleiste (unter Ansicht > Leisten > Timeline) enthält einige kleine Verbesserungen, die auch die Wiedergabe erleichtern. Diese entspricht nun recht genau der Partitur, sodass Sie die Playback (Wiedergabe-)Line und die Replay (Wiederholungs-) Line sehen können. Die Wiederholungslinie ist Teil der Standardvorgabe für die Zeitleiste und standardmäßig aktiviert. Die Voreinstellungen finden Sie unter Datei> Voreinstellungen> Timeline.

Wenn Sie auf eine beliebige Stelle in der Partituransicht oder auf die Lineale in der Timeline klicken, wird die Wiedergabelinie verschoben und Sie können sofort von dort aus mit der Leertaste aus die Wiedergabe starten.

Im Zusammenhang mit diesen Änderungen ist die Einstellung „Wiederholungen anzeigen“ jetzt standardmäßig aktiviert. Dadurch werden die Wiederholungsstrukturen in der Timeline geschrieben. Das bedeutet, dass Sie jetzt von überall in der Wiederholungsstruktur wiedergeben und von dort aus die Wiedergabe starten können - etwas, das zuvor mit dem Schieberegler im Transportbereich wirklich schwierig war.

ABB: Die Wiederholungslinie und die Wiedergabelinie mit Wiederholungen in der Zeitleiste


Aufmerksame Beobachter werden auch bemerken, dass die Markierungen für Taktnummern und Timecode jetzt links ausgerichtet sind, sodass Sie jetzt sicherer beurteilen können, wo sich diese befinden.

 
Avid-Link-Integration

Mit Version 2019 wird Avid Link eingeführt, um Ihr Avid-Konto, Ihre Lizenzierung und Ihr Abonnement zu verwalten und eine Reihe anderer Dienste zu integrieren. Avid Link ersetzt den Avid Application Manager, der in den letzten Jahren in Sibelius enthalten war.

Der Sibelius-Anteil des Roll-Outs umfasst die Integration mehrerer Link-Seiten zu Sibelius, mit denen Sie die neuesten Nachrichten von Avid angezeigt bekommen, Sie können Ihr Profil verwalten, andere Personen oder in den Lounges suchen, direkte Nachrichten austauschen und  chatten. Sie können auch zum „Marketplace“ gehen, um NotePerformer, PhotoScore Ultimate oder AudioScore Ultimate zu Ihrem Toolkit hinzuzufügen.

Mit all diesen Möglichgkeiten finden Sie Avid Link auf der Registerkarte „Datei“ in Sibelius:



Ihr Konto-Login über Application Manager oder die Avid Link-Anwendung wird von Sibelius beim Start abgeholt, ähnlich wie beim Cloud-Sharing-Dashboard. Wenn Sie jedoch nicht angemeldet sind, werden Sie aufgefordert, sich auf den besuchten Seiten anzumelden.




Weitere Informationen finden Sie im Avid Link-Blog: „Erste Schritte mit Avid Link - Ihr neues kreatives Zuhause“.


 
Fehlerbehebungen in 2019.1

Wie bei jeder Sibelius-Version werden auch eine Reihe kleinere und größere Fehler behoben. Mit dieser Version wird Sibelius zuverlässiger als je zuvor. Kurz zusammengefasst:

  • Alle Popup-Meldungen des Dialogs reagieren jetzt auf Buchstaben-Eingabe über die Tastatur und wählen Ja, Nein, Abbrechen usw. Dieses Update wird nur unter Windows ausgeführt.
  • Wenn Sibelius in einem schmalen Fenster ausgeführt wird, befindet sich das Textstil-Menü nun korrekt vor dem Sub-Ribbon.
  • Die richtige Schriftartvariante wird auf dem Mac wieder korrekt verwendet (z. B. Myriad Semibold wurde Regular) usw.
  • EPS- und PICT-Optionen wurden aus dem PlugIn „Ordner für Scores in Grafiken konvertieren“ entfernt, da sie nicht mehr relevant sind.
  • Sibelius konnte in einigen Fällen abstürzen, wenn stapelverarbeitende-PlugIns verwendet wurden. Das passiert jetzt nicht mehr.
  • TIF-Bilder haben jetzt die richtige Größe, wenn sie in eine Partitur importiert werden.
  • Die Schriftersetzung funktioniert bei Schriften mit zusätzlichen Stilen, z.B. Optima> ExtraBlack
  • Die Partiturauszüge funktionieren wieder gut. Beim Extrahieren eines einzelnen Auszugs war das Problem aufgetreten, dass er nicht bearbeitet werden konnte, bevor nicht das Schließen des Hauptfensters erfolgt ist.
  • Die Abmessungen eines Videos bleiben auch nach wiederholtem Öffnen des Videofensters auf einem Mac korrekt.
  • In seltenen Fällen konnte Sibelius abstürzen, wenn der Schnellstart deaktiviert wurde und eine neue Partitur geöffnet wurde. Das passiert jetzt nicht mehr.
  • Sibelius reagiert jetzt zuverlässiger auf Tastenkombinationen, nachdem auf dem Mac über Quick Start eine Partitur erstellt wurde.
  • Sibelius stürzt nicht mehr ab, wenn Partituren mit speziellen Schlussstrichlinien über MusicXML exportiert werden.


Wir hoffen, Sie erfreuen sich an der Veröffentlichung des ersten Sibelius Upgrades im Januar 2019. Der Inhalt dieses Artikels entspricht weitgehend dem englischsprachigen Artikel von Sam Butler auf Avidblogs.com

 

 

Was ist neu in Sibelius | ULTIMATE 2018.12

 

(veröffentlicht 17.12.2018)

Nur drei Wochen nach der Veröffentlichung von Sibelius 2018.11 erscheint ein neues Sibelius Update. Kostenlos herunterzuladen für alle Anwender mit einem aktuellen UpgradePlan über das Avid Masterkonto oder über den Application Manager.


Die neueste Version der Notationssoftware behebt hauptsächlich kleinere Fehler, die in der letzten Version aufgetaucht sind, nachdem Sibelius auf die neueste QT Entwicklungsumgebung aufgesetzt wurde.  Sibelius 2018.12 spricht auch einige andere Probleme an:

  • Der Notenabstand für die gesamte Partitur wird nicht mehr zurückgesetzt, wenn ein Instrument oder eine Ossia-Zeile hinzugefügt wird
  • Die Tastenkombination Cmd-Shift-Option-B funktioniert jetzt wieder korrekt
  • Behebung von Textproblemen wie abgeschnittene Enden bei Kursiv-Texten, Myriad
  • Abmessungen des Videofensters sind jetzt korrekt, wenn ein 1080p-Video unter Mac hinzugefügt wird
  • Unterstützung für die neue Pori-Schriftart
  • ...
  • diverse weitere Korrekturen und Verbesserungen

 

Was ist neu in Sibelius | ULTIMATE 2018.11

 

(veröffentlicht 29.11.2018)

"Das wohl größte Upgrade unter der Haube seit Sibelius 7" - das November-Upgrade von Sibelius | Ultimate und Sibelius erfährt eine modernisierte Programmiergrundlage, das viele weitere Neuerungen und Verbesserungen möglich macht.

Mit einem vollständigen Upgrade an der zugrunde liegenden Infrastruktur des Programms wird Sibelius jetzt noch einfacher zu bedienen als je zuvor. Verbesserungen an der Benutzeroberfläche gehen einher mit diversen Anpassungen an die aktuellen Mac- und Windows-Betriebssysteme. Daraus ergibt sich eine bessere Benutzerinteraktion, ergeben sich schnellere Leistungswerte beim Scrollen und auch eine verbesserte Unterstützung von hochauflösenden Displays und Bildschirmlesegeräten. Damit schafft Sibelius Voraussetzungen für weitere aktuelle moderne Workflows und macht spannende Technologien von morgen möglich.

Für Vorsichtige: An der gewohnten Oberfläche und Bedienung ändert sich so gut wie nichts. Der Wechsel vollzieht sich tatsächlich zumeist unter der Haube und das ist auch so gewollt ...



  • Genießen Sie eine verbesserte Benutzeroberfläche, die sich jetzt sehr viel besser an das native Erscheinungsbild, von Mac- und Windows-Betriebssystemen anpasst.
  • Damit einhergehend gibt es auch eine verbesserte Unterstützung für Eingabehilfen wie Bildschirmlesegeräte, sodass „MacOS VoiceOver“ oder „Windows Narrator“ oder „NVDA“ mit Sibelius besser genutzt können.


  • Partituren und Songs können jetzt bei hochauflösenden Windows-Monitoren sehr viel detaillierter dargestellt werden.

  • Erlebbare Geschwindigkeitsverbesserungen beim Bearbeiten und Scrollen innerhalb einer Partitur.

  • Für den Druck-Export sind jetzt neben Farbe auch explizit Schwarz/Weiß-Versionen bzw. Graustufen-PDFs möglich (nur Sibelius und Sibelius | Ultimate).
  • Auch auf Macs gibt es jetzt eine bequeme Symbol­leiste für den Schnellzugriff auf die Befehle Speichern, Rückgängigmachen und Wiederherstellen.



  • Intelligente Notenabstands-Optionen:
    Sibelius setzt beim Hinzufügen oder Entfernen von Noten jetzt den automatisierten Notenabstand in mehrstimmigen Takten nur dann um, wenn die Funktion auch eingeschaltet ist. So kann präzise festgelegt werden, wann und wie die Noten gesetzt sein sollen.


  • Video-Wiedergabe
    Wir haben die in Sibelius verwendeten Engines geändert, um ein Video (oder eine Audiodatei) mit einer Partitur zu synchronisieren. Unter Windows verwenden wir jetzt DirectShow für QMultimedia und auf dem Mac haben wir den alten 32-Bit-QuickTime-Player durch AVFoundation ersetzt. Für diese Änderung müssen Sie möglicherweise Ihre Videos in einen von Sibelius jetzt unterstützten Code umcodieren oder die zum Abspielen des Videos erforderlichen Codecs installieren.

  • Betriebssysteme
    Sibelius 2018.11 unterstützt jetzt auch OSX 10.14 Mojave, die Minimalvoraussetzung ist OSX10.10 Yosemite. Unter Windows ergeben sich keine Veränderungen

  • Punkte

    Wenn gepunktete Noten in mehreren Stimmen die gleiche Tonhöhe aufweisen, zeigt Sibelius jetzt korrekt (und einheitlich) nur einen einzigen Punkt. Zuvor hatte Sibelius dies nur für Noten getan, die sich zwischen einer Linie befanden und nicht auf einer Notenlinie



    Die richtige Anzahl von Punkten wird jetzt auf gepunkteten Akkorden mit zwei oder drei Noten angezeigt:

  • Kontakt 6 Unterstützung
    Kontakt 6 wird jetzt als "Kontakt"-Gerät erkannt und nicht als nur Standard-AU- oder VST-Plugin. Dies bedeutet, dass Sibelius jetzt Sounds automatisch laden kann, wie dies bei Kontakt 5 und früheren Versionen der Fall war. Wenn Sie also eine Kontaktbibliothek wie Virtual Drumline, eine alte oder ältere Version von GPO / JABB, Fanfare oder Rumble von Sample Logic usw. besitzen, können Sie diese jetzt in der neuesten Version von Kontakt verwenden. Es ist erwähnenswert, dass Kontakt 6 in Ihrer Wiedergabekonfiguration einfach als "Kontakt" angezeigt wird.




    Beispiel für Anpassung an aktuelle Betriebssysteme: Musik und Text in Sibelius und Sibelius Ultimate
    wurden auf Nicht-Retina-Displays plötzlich etwas dicker als bisher.
    Dies ist auf eine Änderung von Apple
    in macOS Mojave (10.14) zurückzuführen, wo die Unterstützung für Sub-Pixel-Antialiasing
    auf Nicht-Retina-Displays aufgegeben wird.


  • Zwischen aktuellen Sibelius-Versionen wechseln
    Seit der Veröffentlichung im Juni dieses Jahres enthält eine Sibelius-Installation alle drei Programmvarianten (First, Sibelius und Sibelius | Ultimate) so dass Sibelius die Version ausführt, zu der Sie berechtigt sind. Für Lehrkräfte z.B. ist es sinnvoll, auch eine kleinere Version benutzen zu können, um etwa Schülern passende Noten in Sibelius | First zu geben. In der neuen Version wird eine neue Funktion für Sibelius | Ultimate eingeführt: Halten Sie beim Starten von Sibelius einfach die Alt-Taste gedrückt, und im folgenden Dialogfeld werden Sie gefragt, welche Sibelius-Variante Sie ausführen möchten:


  • Performanz!

    Insgesamt ist Sibelius jetzt schneller als je zuvor. Sie können dies nachvollziehen, wenn Sie die Partitur ziehen, Bearbeitungen an mehreren Textobjekten vornehmen, Bögen und Artikulationen über mehrere Systeme hinweg hinzufügen und am Ende großer Partituren Änderungen vornehmen, alle dies könnte erheblich verbessert werden.

    Die Entwicklungen zu dieser Version haben lange gedauert, und wir sind wirklich stolz auf das, was erreicht wurde. Das Aktualisieren der Software-Architektur ist keine Kleinigkeit, und ein Großteil der ursprünglichen Implementierung von Qt wurde überarbeitet oder umgeschrieben, um die verbesserte Unterstützung für Eingabehilfen, High-DPI-Bildschirme usw. zu unterstützen.

    Wir haben jetzt eine wirklich großartige Ausgangslage, um Sibelius im Jahr 2019 mit aufregenden Funktionen und neuen Workflows noch sehr viel mehr zu verbessern.


  • Weitere Features & Bugfixes...
    Diverse weitere Feautures und Bugfixes finden Sie unter dem englischsprachigen Blog aus dem ProduktManagement von Sibelius : http://www.avidblogs.com/sibelius-2018-11/

 

Was ist neu in Sibelius | ULTIMATE 2018.7

 

(veröffentlicht 26.7.2018)

Nach den größeren Neuerungen der letzten Monate präsentiert sich Sibelius 2018.7 etwas weniger spektakulär - aber mit diversen Überarbeitungen, Fehlerbereinigungen und Verbesserungen, die dem einen oder anderen Anwender angenehm auffallen werden:

Notation

  • Beim Löschen einiger Noten und / oder Vorzeichen werden Noten nicht mehr automatisch neu angepasst
  • Doppelte und Wiederholungs-Taktstriche auf dem letzten Takt einer Notenzeile führen nicht mehr dazu, dass die Taktnummer in der nachfolgenden Zeile falsch platziert wird
  • Überflüssige Erinnerungs-Vorzeichen treten in einigen Fällen nicht mehr mit Glissando-Linien auf
  • Vorzeichen werden nun korrekt angezeigt, wenn sie mit einer hinzugefügten angehängten Glissando-Linie zwei Noten zugedacht sind
  • Verschiedene Optimierungen, um Aussehen und Verhalten von Vorschlagnoten zu verbessern
  • Wenn Sie die Stimme von Vorschlagnoten wechseln, werden keine zusätzlichen Pausen hinzugefügt
  • Die zentrierten Taktnummern werden nun korrekt ausgerichtet, wenn sich die Taktart ändert und bestimmte Taktlinien vorhanden sind

    Stabilität

    Sibelius wird nicht mehr unerwartet beendet, bei:

  • Öffnen einer Partitur mit deaktiviertem Quick Start-Dialogfeld
  • Versuch, die Position eines Notenhalses mit den Pfeiltasten zu ändern
  • Öffnen bestimmter Dateien, die in älteren Versionen von Sibelius erstellt wurden
  • Ausführen des ManuScript-Plug-Ins „Add Rehearsal Mark Plus Double Barline“, wenn der letzte Teakt mit der Systemauswahl ausgewählt ist
  • Eingabe bestimmter Texte in Japanisch und Koreanisch auf Mac
  • Verwenden der Funktion „Get Score“ zum Abrufen einer Partitur von einem Netzwerk-Lizenzserver
  • Weiterhin ist Sibelius in bestimmten Fällen wieder sehr viel schneller bei der Bearbeitung von Text.

    Allgemeines

    Enharmonische Änderung per Return-Taste funktioniert nun wie erwartet, auch wenn Text innerhalb der Auswahl vorhanden ist
  • Sibelius bietet jetzt bei Bedarf mehr Platz für Vorzeichen, wenn Sie eine Note mit der Tastatur in Halbtönen (1/2 Schritte) nach oben oder unten bewegen
  • Beim Export in vorherige Versionen werden überlappende Stimmen nicht mehr überlagert angezeigt
  • Wenn Sie eine neu importierte MusicXML-Datei zum ersten Mal speichern, schlägt Sibelius nun korrekt ein .sib-Dateisuffix vor
  • Die Seitenmaße sind jetzt genauer, wenn Sie unter bestimmten Umständen in das PDF-Format exportieren

 

 

Was ist neu in Sibelius | ULTIMATE 2018.6

(veröffentlicht 26.6.2018)

  • Neben dem großen Sibelius Ultimate und dem kleineren Sibelius (früher „First“) gibt es jetzt ein neues kostenloses Sibelius First als universelle Einstiegsvariante in Sibelius.
  • Dies bringt Sibelius in Einklang mit den anderen Avid-Produkten, so dass die professionelle Variante jetzt „Sibelius Ultimate“ (früher „Sibelius“) heißt und und die kleinere Variante „Sibelius“ (früher „Sibelius First“) heißt. Die jetzt neu verfügbare „Sibelius First“-Version ist wie „Pro Tools First“ und „Media Composer First“ kostenlos und als Einsteigerversion - und Kennenlernversion zu verstehen.
  • Für alle drei Varianten von Sibelius braucht es nur noch einen einzigen Installer und ein Programm, so dass auch Installation und Aktivierung der jeweils verfügbaren oder erworbenen Lizenz vereinfacht wird.
  • Während die Version 2018.6 hauptsächlich darauf ausgerichtet ist, die verschiedenen Sibelius-Versionen zu einem einzigen Installer zusammenzufassen und die kostenlose Variante auf gleicher Programmbasis verfügbar zu machen, sind doch einige wichtige Verbesserungen in den Bereichen Notenabstand, Vorschlagnoten und Multitext in diese Version eingeflossen (weiter unten stehend...)

Lesen Sie weiter, um herauszufinden, was im Juni in Sibelius neu ist.

Sibelius - Ein neuer und nur ein einziger Installer

Es gibt ab jetzt eine einzige Anwendung namens „Sibelius“, die mit den Funktionen läuft, die auf der von Ihnen aktivierten Lizenz basieren.
In der Vergangenheit gab es dafür separate Anwendungen für die verschiedenen Varianten von Sibelius, die mit unterschiedlichen Funktionen auf der Basis der von Ihnen installierten Version ausgeführt wurden. Die drei Stufen sind jetzt:
 
• Sibelius | First - wird ausgeführt, wenn Sie keine Lizenz für Sibelius oder Sibelius Ultimate besitzen
• Sibelius - wird nur ausgeführt, wenn Sie eine Sibelius-Lizenz aktiviert haben
• Sibelius | Ultimate - wird ausgeführt, wenn Sie eine Ultimate-Lizenz aktiviert haben
 
Dies ermöglicht es insbesondere neuen Kunden, Sibelius | First zu testen, sich später bei Bedarf für weitere Funktionen und Möglichkeiten in Sibelius oder Sibelius Ultimate zu entscheiden.  Auf der praktischen Seite wird es ebenso möglich, die Anzahl der verschiedenen Installationen zu reduzieren und den Aktivierungsprozess zu vereinfachen, die verschiedenen Aktivierungsprozesse zu einem einzigen zu konsolidieren.

Auf einem neuen Computer wird Sibelius nunmehr als eine einzige Anwendung installiert. Auf einem Computer, auf dem bereits Sibelius oder Sibelius | Ultimate oder sogar Sibelius | First 2018.1 oder eine ältere Versionen installiert war, werden diese durch die neue Anwendung „Sibelius“ ersetzt.

Wenn Sie Sibelius ausführen, werden jetzt nur noch die Lizenzen und Berechtigungen, mit denen es ausgeführt werden kann überprüft:
• Gibt es einen Netzwerk-Lizenzserver im Netzwerk, der nur für Schulen verwendet wird (gab es bei Sibelius schon immer)
• Gibt es eine Lizenz für Sibelius oder Sibelius | Ultimate auf diesem Computer
• Gibt es eine laufende Demoversion von Sibelius oder Sibelius | Ultimate
• Besteht eine Berechtigung für Sibelius | First

Wenn eine der obigen Optionen zutrifft, wird Sibelius in diesem Modus ausgeführt. Ist dies nicht der Fall, wird ein neuer Begrüßungsdialog angezeigt:


 
Dies gibt Optionen zum Starten einer neuen Testversion von Sibelius oder Sibelius | Ultimate, oder Ihre eigene Lizenz zu aktivieren, oder aber Sie fahren Sie mit Sibelius | First Lizenz fort.

Es gibt eine „Nicht nochmal fragen“ Checkbox damit Sie eine Testversion oder Sibelius | First ausführen können, ohne jedesmal wählen zu müssen.

Wenn Sie eine Lizenz von Sibelius oder Sibelius Ultimate besitzen, klicken Sie auf Aktivieren, wodurch der Avid Application Manager gestartet wird. Am einfachsten ist es, sich anzumelden und Sibelius wird automatisch aktiviert.

Wenn Sie sie manuell aktivieren müssen, klicken Sie auf die Seite Lizenzierung und fügen Sie Ihre System-ID und Aktivierungs-ID ein, die Sie in Ihrem Avid-Master-Konto finden.

Sobald die Aktivierung abgeschlossen ist, starten Sie Sibelius neu und Sie werden feststellen, dass die Aktivierung aufgenommen wurde Sibelius entweder als Sibelius oder Sibelius | Ultimate ausgeführt wird.

 

Notationsverbesserungen in Sibelius 2018.6

 

Notenabstand - Vorschlagnoten in mehreren Stimmen

In Sibelius war es bislang recht kompliziert, Vorschlagnoten über mehrere Stimmen hinweg zu schreiben. Es bedurfte üblicherweise eines Plugins, um dann noch einige manuelle Änderungen im Inspektor nachzutragen, um sie korrekt auszurichten. Und dann konnte es passieren, dass durch einen einfachen Notenabstand-Zurücksetzen-Befehl alle sorgfältige Platzierung rückgängig gemacht wurde. Von jetzt an wird Sibelius das immer richtig machen können. Hier ist ein typisches Beispiel für die alten Abstände gegenüber den neuen:


 
Unter der Haube betrachtet - richtet Sibelius die Noten in den Stimmen 1 und 2 zusammen aus. Wenn es in der anderen Stimme keine entsprechende Note gibt, fügt Sibelius eine versteckte Pause ein, die verwendet wird, um sicherzustellen, dass der korrekte Abstand beibehalten wird.

Das Öffnen älterer Partituren wird weiterhin genau gleich aussehen. Um den neuen Ablauf zu nutzen, wählen Sie einfach die Passage der Musik aus und führen Erscheinungsbild | Noten zurücksetzen | Notenabstände zurücksetzen durch.

Notenabstände von Akkorden in mehrfachen Stimmen

Vielen Dank an diejenigen, die Fälle gemeldet haben, in denen Akkorde Rücken an Rücken am Notenhals hingen und in der neuen Notenabstands-Version3 kollidierten. die im April eingeführt wurde, verglichen mit Version 2. In einigen Fällen berührten Notenhälse auch Hauptlinien. Wir haben jetzt viele davon behoben, so dass die Dinge im Allgemeinen sauberer sind:

Sibelius 2018.1 und älter Sibelius 2018.4 / 5 Sibelius 2018.6

 

Wir haben auch einige der knorrigeren Probleme mit Akkorden gelöst, die von unserer Veröffentlichung im April übriggeblieben waren. Der folgende Vergleich zeigt, wie die Dinge vorangeschritten sind - hier die Verbesserungen in folgenden Bereichen:

  • Wenn Akkorde in zwei Stimmen einen Halbton auseinander sind, sind sie jetzt leicht versetzt, wenn sie in der Notenzeile geschrieben sind.
  • Noten kollidieren nicht mehr, wenn in beiden Akkorden Unisoni auftreten. Das war besonders schwierig, wenn in beiden Stimmen Unisoni waren. In diesen Fällen erscheinen die Akkorde nebeneinander, wie es der neue Algorithmus für Notenabstände erfordert.
  • Sibelius behandelt nun die Notenabstand-Offsets anders, wenn die Noten innerhalb der 5-Zeilen-Notenzeile liegen, im Vergleich zu Noten außerhalb auf Hilfslinien.


Allgemeine Verbesserungen


Ändern von Noten um Halbton über gebundene Passagen

In Sibelius 2018.4 haben wir die Möglichkeit eingeführt, dass alle gebundenen Noten geändert werden können, wenn die erste Note geändert wird. Wir hatten die Unterstützung für die Tastenkombination Shift + Page Up / Down weggelassen, die eine Note um einen Halbton nach oben oder unten bewegt. Jetzt, ab 2018.6, können Sie die erste Note einer gebundenen Note auswählen und alle gebundenen Noten um einen Halbton verschieben:

Allgemeine Fehlerkorrekturen

Wir haben intensiv daran gearbeitet, die allgemeine Stabilität von Sibelius zu verbessern, und Probleme minimiert, die über unser Forum, den Twitter-Feed und die neue Facebook-Gruppe gemeldet wurden (nochmals vielen Dank an alle, die sie eingereicht haben!). Zusammenfassend:

  • Wenn Sie den ersten Takt einer Partitur löschen, wird nicht mehr zugleich die Taktart mitgelöscht

    In Fortsetzung zahlreicher Verbesserungen seit der Veröffentlichung im April, bei der der erste Takt einer Partitur gelöscht werden konnte, ohne dass die Titelseite und andere leere Seiten, Titel, Komponisten und anderen Text usw. zu verlieren. In der jetzigen Version geht auch eingestellte Taktart nicht mehr verloren. Dies funktioniert so, dass die Taktart, die sich im ersten Takt der Partitur befand, wie erwartet beibehalten wird. Sibelius prüft nun, ob der nächste Takt eine Änderung der Taktart enthält und legt diese im neuen Takt an ‚Takt 1‘ nach dem Löschen. Wenn Sie z. B. die Takte 1 bis 5 löschen und in Takt 6 eine Taktartänderung vorgenommen wird, zeigt Sibelius jetzt die Taktart in Takt 6 an, anstatt die ursprüngliche Taktart in Takt 1 beizubehalten. Sind Sie vorsichtig geworden, einen Takt1 mit aller bisheriger Konsequenz zu löschen, versuchen Sie es jetzt - es wirkt befreiend!


Außerdem:

  • Leere Textfelder bleiben nach dem Entfernen mehrerer Textelemente mit Undo nicht mehr erhalten
  • Beim Eingeben von Ausdrucks- und Techniktext über mehrere Notensysteme werden jetzt mehrere Cursors angezeigt
  • Der Tastaturfokus wird jetzt auf ein Textobjekt zurückgesetzt, nachdem die Größe in Text> Format> Größe geändert wurde
  • Sibelius behält jetzt, neben einigen Verbesserungen bei den Vorschlagnoten, auch die Abstände beim Kopieren und Einfügen von Passagen korrekt bei. Dadurch wird der zusätzliche Schritt zum Zurücksetzen des Notenabstands gespeichert.
  • Wenn Schnellstart deaktiviert ist, und eine leere Partitur erstellt wird, weren jetzt Notenabstandsregel 3 statt Regel 2 verwendet.
  • Einige seltene Probleme bei der Eingabe von Songtexten und Akkordsymbolen wurden behoben.
  • Nach dem Speichern und erneuten Öffnen einer Partitur erscheint nun keine Lyrics Extenderzeile mehr. Dies passierte nur, wenn sich zwischen zwei Zeilen leere Takte ohne Text befand.
  • In seltenen Fällen stürzte Sibelius beim Arbeiten mit Text ab
  • Sie können jetzt mehrere Textteile oder Linien mit einer sehr kurzen Lassoauswahl eingeben
     
    Damit sind die meisten Verbesserungen in dieser Version umrissen. Das Entwicklerteam arbeitet bereits intensiv an der nächsten Version...

 

Was ist neu in Sibelius | ULTIMATE 2018.4

(veröffentlicht 8.4.2018)

Wir freuen uns die Veröffentlichung von Sibelius 2018.4 ankündigen zu können. In wichtigen Bereichen des Programms sind große Fortschritte zu verzeichnen.

Kurz zusammengefasst:

  • Die kürzlich hinzugefügten Multi-Edit-Workflows wurden erweitert und bieten jetzt die Möglichkeit, mehrere Textobjekte einzugeben und zu bearbeiten.
  • Die Regeln für den Notenabstand erfuhren eine komplette Überarbeitung...
  • Die Interaktion mit gebundenen Noten hat sich erneut verbessert
  • ...und vieles mehr, immerhin über 70 einzelne Verbesserungen im Detail.

Wenn Sie nicht lange warten wollen, gehen Sie in Ihr My Avid-Konto, um die neuesten Installationsdateien herunterzuladen, oder führen Sie den Application Manager aus, um nach den neuesten Updates zu suchen. Wenn Sie eine ältere Version von Sibelius verwenden, können Sie ein Upgrade über den Webshop oder einen unserer Wiederverkäufer durchführen.

Eine Notiz zu den neuen Sibelius-Produktnamen


Wie Sie bemerkt haben, wurde die Sibelius-, Media Composer- und Pro Tools-Nomenklatur so ausgerichtet, dass jede Avid-Produktlinie die gleichen drei Ebenen bekommt. Für Sibelius bedeutet das, dass es in Kürze ebenso wie bei Pro Tools und Media Composer eine kostenlose Einstiegsversion "Sibelius | First" geben wird, das bisherige Sibelius | First zu "Sibelius" wird - und das bisherige Top-of-the Line-Programm Sibelius wird "Sibelius | Ultimate".

Alle Anwender, die eine aktuelle Sibelius-Version besitzen bzw. im aktuellen Upgradeplan sind, finden die neueste Version - umbenannt - bereits in ihrem Avid-Masterkonto. Wer ein älteres Sibelius besitzt, kann problemlos auf verschiedene Weise auf die neuen Versionen upgraden.





Um mehr über diese Ankündigung zu erfahren, besuchen Sie bitte die weiteren Seiten zum Thema. Um die Dinge einfach zu halten, verwenden wir weiterhin „Sibelius“ als Sammelbegriff für alle drei Varianten der Desktop-Anwendung.

Wie Sie in früheren Beiträgen gelesen haben, werden alle Avid-Notationsprodukte inzwischen aus einer gemeinsamen Codebasis erstellt, die es ermöglicht, Änderungen in Sibelius | First, Sibelius, sowie Sibelius | Ultimate zugleich zu erstellen, aber auch in der Render-Engine Sibelius Cloud Publishing und in der Avid Scorch iOS-App. Alle verwenden inzwischen die gleiche Kern-Notation-Engine. Dies bedeutet, dass alle Notationsprodukte auch von den Verbesserungen profitieren können, zum Beispiel der Notenabstand oder auch viele kleine Optimierungen auf unterer Ebene, die ebenso gleichrangig behandelt werden.

Also, die wichtigsten Verbesserungen in 2018.4 sind ...

Multi-edit workflows  - Arbeitstechniken mit Mehrfachbearbeitung - Text und mehr


Nach dem preisgekrönten Upgrade von Sibelius im Januar 2018, führt das April-Upgrade von Sibelius die Multi-Edit-Workflows einen Schritt weiter, indem es die Möglichkeit bietet, Text zu mehreren Noten oder Passagen gleichzeitig hinzuzufügen. Das Bearbeiten mehrerer Textteile ist ebenfalls einfach. Hier ist eine Vorschau auf das, was jetzt möglich ist:




Diese neue Funktion verdient einen eigenen Beitrag. Um mehr darüber zu erfahren, wie dies funktioniert und wie Sie damit beginnen können, schauen Sie sich dieses Video an. (Vergessen Sie nicht, hierher zurückzukommen, um mehr über die weiteren Verbesserungen zu erfahren.)

https://youtu.be/mZ1xYqn58sw


 
Bindebögen


Wie beim letzten Release, bei dem die Fähigkeit eingeführt wurde, Bindebögen zu Musikpassagen intelligent hinzuzufügen, wurde dem Thema in dieser Version weitere Aufmerksamkeit geschenkt. Von User-Feedback aus Social-Media-Foren vorgeschlagen, hat Avid die Möglichkeit hinzugefügt, die linke Note mit Haltebogen so zu bearbeiten, dass alle gebundenen Noten auf der rechten Seite sich mitbewegen:



Dies spart durchaus mal ein bisschen Zeit, dass Sie nicht mehr jede einzelne gebundene Note einzeln auswählen müssen, besonders wenn sie sich über größere komplexe Bereiche erstrecken. Dies funktioniert sogar über mehrere Takte hinweg:




NEU: Umfassende Überarbeitungen des Notenabstandes


Die Behandlung des Notenabstands in Sibelius war schon immer sehr gut, hatte aber manchmal Zuverlässigkeitsprobleme, besonders beim Schreiben in mehreren Stimmen oder beim Hinzufügen und Löschen von Objekten. In den meisten Fällen müssen Sie den Notenabstand zurücksetzen oder den Abstand mit den Tastenkombinationen Umschalt + Alt + Pfeiltasten verschieben oder - noch aufwändiger - die Position der Noten mit den X-Eigenschaften im Inspektor manuell festlegen. Nun -  die Notwendigkeit, diese Dinge zu tun, wird nunmehr nur noch sehr viel seltener vorkommen.

Wie Sie nachstehend sehen, gibt es große Verbesserungen in der Eindeutigkeit von Noten bei mehreren Stimmen. Es gibt keine Mehrdeutigkeit mehr darüber, welche Note punktiert ist oder welche Notenwerte sie selbst haben. Sibelius positioniert die Noten jetzt automatisch so, dass Sie diese Noten nicht mehr manuell mit der Eigenschaft „X“ im Inspektor manuell verschieben müssen.

 
Beispiele

Hier sehen Sie einige der häufigsten Beispiele für die Fälle, an die wir Hand angelegt haben. In allen Fällen können Sie offensichtliche Verbesserungen feststellen.

(HIER DARGESTELLT IN ZWEI GROSSEN ABBILDUNGEN HINTEREINANDER - VORHER & NACHHER)


Zusammenfassung

  • Unisono in zwei Stimmen mit verschiedenen Notenköpfen kollidieren nicht mehr
  • Der Abstand und die Platzierung von Rhythmen wurden verbessert
  • Punktierte Halbe und Ganze in Stimme 1 kollidieren nicht mehr mit den simultanen Noten in Stimme 2
  • Hauptzeilen der Stimmen in der gleichen rhythmischen Position können sich nicht mehr berühren
  • Halbe Noten in zwei Stimmen, gleiche Tonhöhe, gehen jetzt nebeneinander und werden nicht überlagert
  • Sich kreuzende Stimmen liegen jetzt Kopf-an-Kopf und teilen sich nicht wie früher einen Hals
  • Unisono punktierte Noten mit dem gleichen Wert teilen sich nun immer einen Rhythmuspunkt

Alle neuen Partituren, die von nun an erstellt werden, verwenden den neuen Notenabstand, aber alle alten Partituren öffnen sich und erscheinen auf genau dieselbe Weise wie zuvor. Dies ist wichtig zu wissen, so können Sie auch darauf vertrauen, dass sich in alten Partituren nichts ändert. Um jedoch den neuen Abstandsregeln zu aktivieren, wählen Sie in den Notensatzregeln> Notizen und Tremolos die Stimmenpositionierungs-Regel Version 3 aus.

Wenn Sie in Ihrer alten Datei die Positionen von Noten mithilfe der Eigenschaft X im Bereich „Informationen“ manuell festgelegt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Abstände neu festzulegen und die neuen Regeln für die Stimmposition zu verwenden:

    Gehen Sie zu Erscheinungsbild > Notensatzregeln, Noten und Tremoli und aktivieren Sie bei Stimmenpositionierungs-Regel „Version 3“



    Wählen Sie die Musik aus, die Sie angepasst haben...


    Gehen Sie zu Erscheinungsbild > Gestaltung und Position und klicken Sie auf Zurücksetzen Position
    Gehen Sie zu Erscheinungsbild  > Noten zurücksetzen und wählen Notenabstände zurücksetzen
    Jetzt passen Noten und die Rhythmus-Punkte wieder gut zueinander.

 
Weitere kleine Verbesserungen beim Notenabstand

Wenn Sie Noten in mehrere Stimmen eingeben, fügt oder entfernt Sibelius bei der Eingabe oder Bearbeitung von Noten hilfreich Platz um die Noten hinzu. Das sorgt immer dafür, dass Ihre Noten ein gutes Layout bekommen. Hier ein Vergleich der gleichen Passage von Musik, die mit dem alten und neuen Abstandsalgorithmus geschrieben wurde:




Diese neue Notenabstands-Intelligenz in Sibelius könnte zumeist unbemerkt bleiben, da sie immer das tut, was Sie von ihr erwarten. Wenn Sie Noten eingeben und bearbeiten, wird im Hintergrund der Platz in diesem Takt permanent erneuert. Wir haben jedoch eine neue Präferenz in Sibelius hinzugefügt, falls Sie diese Option deaktivieren möchten. Sie finden es unter „Datei“> „Voreinstellungen“> „Noteneingabe“ und können die Option „Mehrspaltige Passagen während Noteneingabe und -bearbeitung anpassen“ deaktivieren. (N.B.) Das Ein- / Ausschalten ändert nicht den Abstand, den Sie in Ihrer Partitur haben.

Viele dieser Verbesserungen sind oftmals recht subtil, zum Beispiel werden Rhythmuspunkte bei der Beabstandung von Pausen berücksichtigt. Dies geschieht natürlich automatisch, sodass Sie Ihre Partitur nicht manuell anpassen müssen. Um Ihnen die alten vs. neuen Abstände zu zeigen, hier ein Vergleich (beachten Sie die Punkte an den 16tel-Pausen:



Darüber hinaus werden beim erneuten Löschen von Liedtexten oder Gitarrenframes automatisch die betroffenen Noten neu ausgerichtet, so dass kein zusätzlicher unnötiger Platz  für diese gelöschten Objekte übrig bleibt. Hier ist ein Vergleich zwischen alt und neu, so dass Sie den Effekt sehen können, wenn Sie z.B. Text löschen:

Alt:

Neu:

Es gibt weitere Verbesserungen des Abstands vor einem Wiederholungstakt. Dies ist jetzt immer korrekt, war aber bisher nur korrekt, wenn ein Wiedholungstakt-Ende vorangestellt wurde. Dies zeigt sich leichter bemerkbar bei Notenhälsen, die an der Startwiederholungslinie ausgerichtet sind.



Sibelius berücksichtigt beim Notenabstand nun auch Artikulationszeichen. Ein kleines, aber wichtiges Detail, um auch Feinheiten von Sibelius zu verbessern, besonders bei engsten Platzverhältnissen.

Wenn Sie „Sechzehntel, Achtelpause, Sechzehntel“ verbalkten, kollidierten Hals und Pause Sie werden feststellen, dass dieser Abstand jetzt gut, schön und durchgängig gelöst wird:

Was sonst?


Es gibt noch mehr. Dieses Upgrade enthält eine ganze Reihe weiterer Verbesserungen in Sibelius, die sich in der Verwendung des Programms positiv bemerkbar machen:

Trommelwirbel bitteschön: ... es ist jetzt möglich, den ersten Takt einer Partitur zu löschen, ohne den daran angehängten Systemtext zu verlieren, z.B Stimmbezeichnung, Titel, Komponist, Copyright, Tempo etc .. Wenn Sie diese Objekte ebenso löschen wollen, müssen Sie sie tatsächlich auswählen und löschen. Sie können Takte am Anfang Ihrer Partitur hinzufügen, sie nach Ihrem Willen löschen, und Sie werden feststellen, dass jeglicher Systemtext an Takt 1 angehängt bleibt.

In Version 2018.1 haben wir eine Änderung in der Art und Weise eingeführt, wie Sie auf die Multifunktionsleiste zugreifen können. In 2018.4 haben wir eine Verknüpfung „,“ (Komma) hinzugefügt, um den Fokus auf den Befehl „Im Menüband suchen“ zu legen. Das bedeutet, dass Sie jetzt auf alle Funktionen im Programm zugreifen können, indem Sie einfach eine Taste drücken.

Als Reaktion auf engagiertes Nutzerfeedback unseres Upgrades im Januar ist es jetzt auch einfacher, die Arten von Taktstrichen in einer Partitur zu ändern. Wählen Sie einfach eine Passage oder Systeme aus und wenn Sie die Art der Taktstriche ändern, werden sie alle geändert. Natürlich sind Start- und Ende-Wiederholungstaktstriche davon ausgenommen und werden am Anfang und am Ende der Auswahl hinzugefügt.

Neben all diesen Verbesserungen gibt es noch weitere Details...

  • In seltenen Fällen stürzte die Eingabe in Find in Ribbon auf dem Mac ab. Das passiert nicht mehr.
  • Der Abstand nach einem ankündigenden Tonartwechsel ist jetzt nicht mehr zu groß. Wenn Sie ihn so finden, fügen Sie an diesem Punkt einen System Umbruch hinzu und setzen Sie den Notenabstand zurück. Dies wird die Dinge wieder in Einklang bringen.
  • Markierungen werden jetzt wieder korrekt angezeigt und gedruckt, wenn sie sich über mehrere Systeme und Seiten erstrecken.
  • Wenn Sie eine übereinstimmende doppelte Taktlinie und Studierzeichen auswählen, erzeugt ein Alt-Klick an einer anderen Stelle in der Partitur keine neuen Studierzeichen und doppelten Taktstrich an der falschen Stelle mehr.
  • Beim Kopieren und Einfügen von einer gebundenen Phrase in eine andere werden Bindebögen nicht mehr dupliziert.
  • Unter Windows war die Schaltfläche „Hilfe“ (Fragezeichen in der rechten oberen Ecke) im Fenster „Druckwarteschlange“ nicht erforderlich und wurde entfernt.
  • In sehr seltenen Fällen stürzte Sibelius beim Öffnen einer Partitur mit einer anderen Wiedergabe-Konfiguration als beim Schnellstart ab.
  • Plug-Ins> Notation vereinfachen> Überlappende Noten entfernen sagt nicht mehr, dass der Effekt nicht rückgängig gemacht werden kann.
  • Kommentare mit Bindestrichen (-) werden nun wieder korrekt angezeigt.
  • Es ist nun wieder möglich, Linien zu Passagen von Takten hinzuzufügen, die nur Pausen enthalten.
  • Ein Low-Level-Problem in unserer Undo-Warteschlange, das gelegentlich dazu führen konnte, dass Sibelius unerwartet beendet wird, ist jetzt gelöst.


Noch ein i-Tüpfelchen...

Die Art und Weise, wie Sibelius mit bestimmten Datenstrukturen umgeht, wurde stark verbessert, besonders bei großen Partituren auf langsameren Computern.

Wir hoffen, Sie genießen die vielen Verbesserungen in dieser Version, die sowohl Sibelius als auch Sibelius Ultimate umfassen. Wenn Sie einen aktuellen Update- und Supportplan oder ein Abonnement haben, können Sie die neue Version im Avid Application Manager auf Ihrem Computer oder direkt von Ihrem My Avid-Konto herunterladen.

Wenn Sie neu bei Sibelius sind, können Sie unsere kostenlose 30-Tage-Testversion herunterladen und Sibelius im Fachhandel erwerben.

 

 

 

 

 

 

Was ist neu in Sibelius 2018.1

(veröffentlicht 25.1.2018)

 

Neues Versionsschema bei allen AVID-Produkten

Avid führt ab Januar 2018 ein neues Software-Versionsschema ein. Während die vorherige Version (ab November 2017) noch Sibelius 8.72 war, folgt das nächste Software-Update dem neuen Versionsschema und ist nun 2018.1.  Fortlaufende Upgrades und ihre Veröffentlichung lassen sich datumsmäßig schneller überblicken und zuordnen. Mehr dazu weiter untenstehend...

 

Neue Multi-Edit Workflows erleichtern die Arbeit in Sibelius 2018.1

 

Avid kündigt zum 25. Januar 2018 ein neues Sibelius-Software-Update an. Neue Funktionen und Multi-Edit-Workflows kommen hinzu und erlauben weitere erstaunliche Arbeitserleichterungen. Im Überblick:

  • Bindebögen, Cresc./dim-Gabeln und andere Linien lassen sich nun auch über über mehrere Notenzeilen hinzufügen, und sogar über mehrere Stimmen hinweg.
  • Das Hinzufügen von Haltelinien in Akkorden - in denen nur einige gehalten werden sollen - wird jetzt unterstützt.

  • Mehrere Taktlinien können nun in einem Arbeitsgang  in verschiedene Typen geändert werden. Sie können auch Notensystem- und Seitenumbrüche gleichzeitig auf mehrere Taktlinien anwenden.

  • Das Hinzufügen von Wiederholungs-Taktstrichen erfolgt jetzt in einem Schritt.

  • Werden Notenlängen beim Bearbeiten von Noten verlängert, wird die nachfolgende Note nicht gelöscht - zeitsparend, zuvor gelöschte Noten nicht mehr erneut eingeben zu müssen.
  • Die Option „Im Menüband suchen“ wurde durch eine bessere Anordnung der Suchergebnisse und die Möglichkeit, alle Funktionen in Sibelius sofort auszuführen, verbessert.

 

 

Linien


Es ist nun möglich, jede Art von Linien über mehrere Zeilen hinweg einzugeben. Das Hinzufügen von Bindebögen (S) oder Haarnadeln (H oder Shift+H) zu einer ganzen Sektion auf einmal ist jetzt ein Kinderspiel, wodurch Sie mehrere Arbeitsschritte und wertvolle Zeit sparen! Sibelius ist sich der Musik bewusst die sie hinzufügen, also beginnen oder enden diese Linien sogar auf der ersten und letzten Noten innerhalb der Auswahl, so dass sie nicht überlaufen und an Pausen enden:



Auch die Art und Weise wie Linien in einzelnen Notenzeilen eingegeben werden, hat sich verbessert. Sie markieren einen Abschnitt und die Linie fügt sich alleine an die erste und letzte Note in der Auswahl an, so dass Phrasenmarkierungen ziemlich schnell eingegeben werden können:



Nachdem Sie eine Linie eingegeben haben, ändert sich die Auswahl nun so, dass Sie den Endpunkt der Linie mit Leertaste oder Shift-Leertaste verlängern oder verkürzen können. Dies ermöglicht eine schnelle Auswahl und Bearbeitung aller verfügbaren Linien.  

Alternativ können Sie auch mit Strg+Click oder Cmd+Click die Noten anklicken, bei denen Sie eine Linie beginnen möchten. Diese können Sie dann bei Bedarf erweitern:



Natürlich können Sie durch Drücken von Leertaste oder Shift+Space die Liniensetzung für alle markierten Zeilen erweitern. Dies ist unglaublich nützlich, um Haarnadeln oder sogar Phrasenmarkierungen zu mehreren Instrumenten hinzuzufügen. Dies muss nicht beim Einfügen der Linie geschehen und kann jederzeit erfolgen.

 

Hinzufügen von Bindebögen über mehrere Stimmen hinweg

 

Das Hinzufügen von Bindebögen zu mehrstimmigen Musikpassagen ist nun ebenfalls mit wenigen Handgriffen erledigt. In diesem Beispiel waren es bisher nicht weniger als neun Schritte. Mit dem neuen Sibelius sind es nur drei (Auswahl, Shift+Klick zum Erweitern der Auswahl, Taste S zum Hinzufügen aller vier Bindebögen):



Sibelius ist sich sogar der Pausen bewusst, so dass Sie schnell Bindebögen über Abschnitte wie diese hinzufügen können:



Auch hier waren es nur drei Schritte - es wären zuvor bis zu 16 Schritte gewesen, denn das Hinzufügen von Bindebögen zu Stimme 2 musste immer durch einen Stimmwechsel auf der Tastatur erfolgen.

Wenn Sie ein wiederholtes Muster zum Hinzufügen von Bindebögen vorhaben, können Sie mit der neuen Funktion in Verbindung mit dem Erweiterten Filter Bindebögen über lange Abschnitte hinweg ganz einfach hinzufügen.


 


Haltelinien


Das Hinzufügen von Haltlinien zwischen Noten in Akkorden, die nur wenige Noten gemeinsam hatten, war ohne ein spezielles Plug-In immer umständlich. Sie mussten spezifisch die Noten auswählen, die den Akkord gemeinsam waren, und die Eingabetaste auf der Tastatur drücken. Jetzt verwenden Sie einfach eine Abschnitts-Auswahl über beide Akkorde hinweg und die Haltebögenwerden nur den Noten hinzugefügt, die in beiden Akkorden gleich erscheinen. Dies funktioniert mit Auswahl, die sich über mehrere Akkorde erstreckt, sogar über Systeme, über N-Tolen usw. hinweg. Die Haltelinien schalten auch weiterhin um, wenn Sie die Eingabetaste auf der Tastatur drücken.

Hier ist ein einfacher Fall:



Das Hinzufügen von Haltlinien über mehrere Notenzeilen hinweg, die Triolen enthalten, wird ebenfalls ganz angenehm gehandhabt, hier ein eher ungewöhnlicheres Beispiel:



Sie können immer noch schwebende Haltelinien erstellen, indem Sie einfach nur die Note(n) auswählen, die Sie ausklingen lassen möchten, und die Haltelinie hinzufügen:


Taktlinien


Es ist nun möglich, mehr als eine Taktlinie auszuwählen und deren Typ zu ändern. Sie können den Typ in Double, Dashed, Final, Invisible, Normal, Tick, Short oder Between Staves ändern. Sie können auch System- oder Seitenumbrüche zu diesen Taktlinien hinzufügen, um schnelle Layoutänderungen zu erzielen oder die Erstellung von Arbeitsblättern für den Unterricht zu erleichtern.

Dieses Beispiel zeigt, wie die Taktlinien einzeln mit Cmd+Click (Mac) Ctrl+Click (Win) ausgewählt werden, dann in Dashed‘ geändert werden und Systemumbrüche hinzugefügt werden, die alle mit der Eingabetaste hinzugefügt werden:



Dies funktioniert für alle Arten von Taktlinien, aber Wiederholungs-Taktlinien sind jetzt auch verbessert....

Wiederholungslinien


Das Hinzufügen von Anfang und Ende Wiederholungszeichen ist jetzt einfacher denn je. Wenn Sie einen Abschnitt oder ein System auswählen, werden diese nun durch Hinzufügen einer End- oder Start-Wiederholungslinie an beiden Enden der Auswahl hinzugefügt. Dies erspart Ihnen den Schritt, für jede gewünschte Wiederholungsstruktur die zweite Wiederholungslinie anzulegen:

Notenbearbeitung


Auch das Bearbeiten von Noten in Sibelius wurde in dieser Version geändert: Wenn Sie die Länge einer Note verlängern, wird die nächste Note nicht mehr vollständig gelöscht, sondern behält Rhythmus bei, den Sie benötigen. Bisher mussten Sie die nächste Note manuell wieder einfügen. Dies geschieht allerdings nur dann, wenn man die Länge der Notenlänge verlängert und beim Verkürzen des Notenwertes eine Pause erstellt. Das funktioniert gut mit mehr als einer ausgewählten Note und sogar in N-tolen oder mit einer Abschnittsauswahl - probieren Sie es aus!



Die Art und Weise, wie Sibelius diese Noten verarbeitet, erlaubt es, die Notenlänge mit Abschnitts-Auswahl  zu verändern, wie hier:



In Verbindung mit dem verbesserten magnetischen Notenlayout seit Sibelius 8.1, macht dies das Bearbeiten von Noten in ganzen Abschnitten unglaublich schnell.

Auch wenn dies vorerst die alte Methode ersetzt, bei der Sibelius beim Verlängern eines Notenwertes die nächste Note löschen würde; haben Sie dennoch eine Einstellmöglichkeit, auf die Sie bei Bedarf umschalten können, wenn Sie es wünschen: „Nachfolgende Noten durch Pausen ersetzen, wenn Sie die Dauer verlängern“.


Suchen im Menüband


Unter dem gleichen Motto, Ihre Arbeitsweise zu beschleunigen, haben wir das Suchfeld „In der Multifunktionsleiste suchen“ verbessert. Wir haben das Layout der Suchergebnisse verfeinert, um die Übersichtlichkeit zu verbessern um die Ausführung der benötigten Befehle zu beschleunigen. In den meisten Fällen brauchen Sie sich nur noch eine Tastenkombination zu merken und können auf alles im Programm zugreifen.

Die Kürzel für den Zugriff auf das Feld Suchen in Multifunktionsleiste wurde so gestaltet, dass es sofort ausgeführt wird. Statt Strg (auf Mac) oder Alt (auf Win) und dann separat 0 zu drücken, können Sie jetzt Strg+0 oder Alt+0 gleichzeitig eingeben. Sie können diese Verknüpfung nun auch unter Einstellungen > Tastaturkürzel beliebig ändern. Wenn Sie also einen einzelnen Tastendruck bevorzugen, z.B. „,“, dann können Sie sich dies einrichten.

Suchen und Ausführen - das ist jetzt ein und dasselbe. Zuvor mussten Sie die Tastenkombination Shift+Eingabetaste kennen, um die gewünschte Funktion zu finden und auszuführen, aber erst nachdem Sie auf die Wiedergabe einer Animation gewartet haben. Wir haben dies nun vereinfacht und, wo möglich, wird das Feature sofort ausgeführt, tippen Sie z.B. „Reset Design“ und Eingabetaste (oder Sie brauchen nur „Re“ einzugeben und die Eingabetaste drücken, da es oben in den Suchergebnissen steht). Wenn Sie dies tun, werden Sie feststellen, dass das Design sofort zurückgesetzt wird, anstatt auf das Ende der Animation warten zu müssen.

Dies funktioniert für alles in der Multifunktionsleiste, so dass Sie z.B. „12/4“ eingeben können, um eine neue 12/4 Time Signature, „Trill“ für einen Triller usw. zu erstellen. Wenn Sie es vorziehen, können Sie das Menüband auch ausblenden und es einfach als Befehlspalette für Sibelius verwenden.

Auch das Layout der Suchergebnisse ist übersichtlicher.

 

 

    

Abb. SIBELIUS 7 bis 8.7.2

 

Abb. neu ab SIBELIUS 2018



Der Name des Merkmals ist jetzt fett gedruckt, mit der Position des Merkmals in der Multifunktionsleiste darunter, gefolgt von der Beschreibung. Um Ihnen zu helfen, sich Ihre Abkürzungen zu merken, haben wir diese ebenfalls rechts neben den Ergebnissen hinzugefügt.

Weitere 2018.1 Features im Detail...

  • Haltebögen werden jetzt richtig ausgerichtet, nachdem eine Note mit einem Punkt verlängert wurde
  • Notenlinien erstrecken sich jetzt bis zur letzten Note, die man mit einem Lasso als Auswahl erzeugt hat
  • Bisher war es nicht möglich, Stichnoten gestrichelte Bindebögen hinzuzufügen. Ab jetzt schon.
  • Bisher konnten Cresc./Dim.-Gabeln in einer oder nur „allen“ Stimmen hinzugefügt werden. Sollen mehrere Haarnadeln eingeben werden, beginnen Sie jetzt mit einer Objektauswahl für die betreffenden Stimmen und nur denen werden sie hinzugefügt.
  • Bindebögen können jetzt an mehrere Stichnoten angehängt werden. Man benutzt eine Objektauswahl um die Bögen an die Stichnoten zu binden.
    Eine Abschnittsauswahl startet stattdessen jetzt den Bogen von der Hauptnote (wie in früheren Versionen von Sibelius).
  • Cresc./Dim.-Gabeln gehen jetzt auch über Wiederholungsbalken
  • Es gibt ab sofort eine neue Einstellung, mit der Sie das Verhalten bei der Noteneingabe steuern können:  Sie finden dies unter Datei> Einstellungen> Noteneingabe. Es heißt „Ersetze nachfolgende Noten mit Pausen, wenn die Dauer verlängert wird“ und ist standardmäßig deaktiviert.
  • Das Hinzufügen eines Bindebogens zu einem Abschnitt, der bereits einen Bogen enthält, ändert nicht länger die Länge des ursprünglichen Bogens.
  • Alle Tastenkürzel sollten jetzt wieder bei der Suche in der Multifunktionsleiste erscheinen. 

     

  • Stichnoten sind nun wieder über die Pfeiltasten erreichbar.
  • Datei > Drucken: Die Seitenausrichtung wird jetzt nur noch durch Änderungen in der Dokumenteneinrichtung geändert, wenn normale Seiten gedruckt werden. Dies ist nicht mehr der Fall bei Spreads, Booklet oder 2 Seiten pro Blatt und vermeidet die Probleme, bei denen diese auf Hochformatpapier zurückgesetzt werden, anstatt im Querformat zu bleiben, wie es bei diesen Druckvorgängen der Fall ist.
  • Leerraum nach einer Tonartbezeichnung und Wiederholungstaktlinie ist nun etwas breiter und verhindert Kollisionen.
  • Es ist nun möglich, einer Stichnote einen gestrichelten Bindebogen hinzuzufügen.
  • Das Plugin „Combine Tied Notes and Rests“ ist ein nettes und schnelles Plugin für die Bearbeitung von Musik in großen Partituren.

 

Mit Sibelius in die Avid Artist Community

Mithilfe der Sibelius | Cloud-Sharing-Technologie innerhalb von Sibelius und auf der Avid Media Central-Plattform können Sibelius-Benutzer nunmehr ein Profil in der Avid Artist-Community erstellen und Partituren dort auch öffentlich posten und präsentieren.  Ob als Komponist, Arrangeur, Lehrer oder Notensatzdienstleister, es gibt vielfältige Beweggründe, Noten auch auf diese Weise mit anderen Künstlern, Medienprofis und Produzenten zu teilen. Noch dazu sind diese Partituren interaktiv: sie können auf jedem Webbrowser und internetfähigem Gerät abgespielt und zu Gehör gebracht werden - ohne dass man dafür ein installiertes Sibelius benötigt. Die Partituren bzw. Songs sind mit dem eigenen Sibelius-Cloud-Sharing-Konto verknüpft, so dass sogar alle Änderungen in Sibelius unmittelbar in die Artist Community übertragen werden können.

Melden Sie sich einfach mit Ihrem Avid-Masterkonto an und entdecken Sie, welche Möglichkeiten auf Sie warten.…
http://www.avid.de/de/artistcommunity

 

 

Sibelius bekommt neue Versionsnummern


Ab Januar 2018 führt Avid ein neues datumbasiertes Software-Versionsschema für alle Produkte ein. Der Application Manager folgt bereits diesem Schema, und für Sibelius und Sibelius | First beginnt dies mit neuer Version ab 25. Januar 2018.

  • Warum wird Sibelius plötzlich Version 2018.1?
  • Wie funktioniert das neue Versionsschema?
  • Brauche ich eine neue Lizenz?
  • Werden alle Anwendungen diesem Schema folgen?
  • Was bedeutet das für die Kompatibilität?
  • Wird es weiterhin Patch-Updates geben?
  • Was ist, wenn es im selben Monat noch eine weitere Veröffentlichung gibt?
  • Was ist, wenn es in einem bestimmten Monat kein Upgrade gibt?
  • Warum wird die Version an einigen Stellen als „2018“ und in anderen als „18“ angezeigt?

 

Warum wird Sibelius plötzlich Version 2018.1?

Avid führt ab Januar 2018 ein neues Software-Versionsschema ein. Während die vorherige Version (ab November 2017) noch Sibelius 8.72 war, folgt das nächste Software-Update dem neuen Versionsschema und ist nun 2018.1.  Fortlaufende Upgrades und ihre Veröffentlichung lassen sich datumsmäßig schneller überblicken und zuordnen.

Wie funktioniert das neue Versionsschema?

Softwareversionen werden nunmehr nach Jahr und Monat nummeriert. Zum Beispiel wird das erste Software-Release im Januar 2018 mit 2018.1 nummeriert. Nachfolgende Releases innerhalb desselben Monats haben ein zusätzliches Suffix. Beispiel: 2018.1.1 Produkt-Begrüßungsbildschirme, „Über Sibelius“-Fenster, Avid-Hauptkonten und Anwendungs-Manager zeigen die vollständige Versionsnummer an, z. B. 2018.1.1

Brauche ich eine neue Lizenz?

Sibelius-Kunden mit einer unbefristeten Lizenz und mit einem aktuellen UpgradePlan oder mit einem aktiven Abonnement benötigen keine neue Lizenz. Mit einer aktiven aktuellen Lizenz können Sie diese Softwareversion herunterladen und ausführen. Andere Avid-Produkte, die dieses Versionsschema übernehmen, funktionieren ähnlich. Die Versionsänderung im Namen erfordert keine neue Lizenz.

Werden alle Avid Produkte diesem Schema folgen?

Ja - der Application Manager ist bereits darauf umgestellt und steht z.B. im Januar 2018 bereits auf 18.1 zum Download bereit.  Neben Sibelius und Sibelius | First folgen auch Pro Tools und Media Composer diesem Versionsschema.

Was bedeutet das für die Kompatibilität?

Während mehrere Produkte die gleiche Versionsnummer haben, bedeutet dies nicht, dass sie vollständig kompatibel sind. Beispielsweise kann Sibelius 2018.11 eine neue Funktion einführen, die von Pro Tools 2018.11 nicht unterstützt wird. Weitere Informationen zur Kompatibilität finden Sie immer in den jeweiligen Release-Dokumentationen und in den Knowledgebase-Artikeln.

Wird es weiterhin Patch-Updates geben?

Versionsnummern zeigen nicht mehr an, ob es sich bei einem Release um ein Feature-Release oder nur um ein Bug-Fix-Release handelt, noch geben sie an, ob es sich um ein vollständiges Installationsprogramm oder ein Patch-Installationsprogramm handelt. Wann immer es möglich ist, werden Software-Updates sowohl als vollständige Installer als auch als Patch-Updates veröffentlicht, um die Aktualisierung zu vereinfachen. Orientieren Sie sich im Avid Download Bereich und den dort veröffentlichten Hinweisen, um festzustellen, ob ein Patch-Update für ein bestimmtes Release verfügbar ist.

Was ist, wenn es im selben Monat noch eine weitere Veröffentlichung gibt?

Nachfolgende Releases innerhalb desselben Monats haben ein zusätzliches Suffix. Zum Beispiel 2018.1.1

Was ist, wenn es in einem Monat kein Upgrade gibt?

Bei Produkten, die nicht monatlich veröffentlicht werden, werden die Nummern manchmal übersprungen. Beispielsweise kann für die 2018.1.1 folgende Version eine 2018.3 sein

Warum wird die Version an einigen Stellen als „2018“ und in anderen als „18“ angezeigt?

In den Fällen, wo z.B. eine Installationssoftware keine vier Zeichen (2018) unterstützt, kann es sein, dass die ersten zwei Zeichen ausgelassen werden und nur zwei Zeichen (18) verwendet werden. Beispielsweise wird ein Installationsprogramm möglicherweise eine Version 18.1.1 ausgeben. Auch eine EXE-Datei kann möglicherweise nur die verkürzte Versionsnummer anzeigen.

 

 

 

 

Neu in Sibelius 8.7.2

(veröffentlicht 14.11.2017)


Instrumentenwechsel und Tonarten

Instrumenten-Wechsel und Tonart-Änderungen, seit ihrer Einführung vor vielen Jahren, waren eine echte Zeitersparnis, aber es war immer ein gewisses Maß an Überarbeitung erforderlich.

Sibelius 8.7.2 vervollständigt nun den Prozess, indem sichergestellt wird, dass bei Änderungen der Abstand und Tonartbezeichnungen perfekt in der Partitur platziert werden. Probleme mit kollidierenden Taktstrichen, doppelten Tonart-Änderungen wurden ebenfalls behoben.

Mehrtakt-Pausen werden nicht mehr durch Instrumenten-Wechsel in einem der Teile getrennt, so dass Sie diese sicher eingeben können, da keine weiteren Aufräumarbeiten erforderlich sind.


Sibelius High Sierra

Das neue Mac-Betriebssystem macOS High Sierra wurde mit einem neuen Dateisystem ausgerüstet. Das bereits im Vorjahr von Apple angekündigte neue «Apple File System», kurz APFS, löst das mittlerweile in die Jahre gekommene HFS+ als Standard-Dateisystem ab.

Sibelius 8.7.2 wird jetzt auf macOS 10.13 High Sierra unterstützt. Anwender sollten jedoch wissen dass Sibelius (wie viele andere Programme) nur unterstützt wird, wenn die Festplatte mit APFS oder HFS + ohne Groß- / Kleinschreibungs-Sensibilität (case-insensitive) formatiert ist. Dies ist ohnehin die Standardkonfiguration.

Wenn eine Festplatte jedoch mit der neu hinzugekommenen APFS-Groß-/Kleinschreibungs- Sensibilisierung formatiert wird, wird Sibelius zwar ausgeführt, hat jedoch mehrere Probleme beim Schnellstart und beim Abspielen der Sibelius Sounds-Bibliothek. Daher empfehlen wir, Festplatte(n) - falls erforderlich - ohne Groß- / Kleinschreibungs-Sensibilität (case-insensitive) zu formatieren.


Diverse kleinere Verbesserungen

u.a. beim XML Export, beim PDF Export in Deutsch und Französisch, mehrere kleinere Programmfehler wurden beseitigt.

 

Neu in Sibelius 8.7.1

(veröffentlicht 10.2017)

Diese Version adressiert ein Verbindungsproblem von Sibelius mit dem Application Manager. Wenn Aktiviieren angeklickt wird, wenn Sibelius startet, bzw in Datei | Hilfe war der Application Manager nicht mehr erreichbar. Mehrfache Versuche führten dazu, dass in einigen Fällen eine Fehlermeldung erschien, der Application Manager sei nicht auffindbar. Diese Zwischenversion behebt das Problem, ansonsten keine weiteren Änderungen zu 8.7.


 

Neu in Sibelius 8.7

Sibelius Cloud | Sharing und Sibelius | Cloud Publishing

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Partituren online präsentieren, wo jeder die Notenblätter jederzeit anschauen, transponieren und sogar kaufen kann. Das sind die Vorteile der bahnbrechenden Cloud-Technologie von Sibelius.

Sibelius | Cloud Sharing ab Sibelius 8.7 und Sibelius | First macht es Komponisten, Studierenden und Lehrern leicht, Partituren in der Cloud zu teilen und andere einzuladen, ihre Arbeiten anzuhören und zu überprüfen.

Sibelius | Cloud Publishing hingegen ist ein nochmals erweiterter Dienst und verbessert für Musikverleger das Online-Einkaufserlebnis ihrer Kunden und steigert ihre Umsätze. (Mehr Infos dazu weiter unten)

Das neue Sibelius | Cloud - Sharing

  • Notation mit allen anderen austauschen und zwar überall und über die Cloud
  • Kompositionen werden lesbar und (!) hörbar auf nahezu jedem Gerät bzw. Browser.
  • Posten Sie Musik in Ihre Social Media Kanäle (Facebook, WhatsUp...) in Blogs oder auf eigene Webseiten.
  • Veröffentlichen und vermitteln Sie interaktives Notenmaterial!

Es war nie einfacher, Partituren zu teilen. Mit der Integration von Sibelius | Cloud Sharing in Sibelius und Sibelius | First können Sie jeden jederzeit einladen, von einem beliebigen Gerät aus Ihre Musik online anzuhören. Entweder privat über Ihren persönlichen Cloudspeicher, der bei beiden Anwendungen mit inbegriffen ist, oder öffentlich auf einer Webseite.

Klicken Sie einfach auf die Teilen-Schaltfläche, um eine Partitur an die Cloud zu schicken – Avid stellt Ihnen 1 GB freien Speicher zu Verfügung**. Dabei wird automatisch ein eindeutiger URL-Link erzeugt, den Sie kopieren und mit anderen teilen oder in eine Webseite einbetten können. Wenn Sie Änderungen an der Partitur vornehmen, können diese ebenfalls online geteilt werden. Haben Sie Ihre Meinung geändert? Klicken Sie einfach auf „Nicht mehr teilen“, um den Link zu deaktivieren.

 

Wie kann Sibelius | Cloud Sharing Ihren Workflow unterstützen?

  • Komponisten und Arrangeure können Entwürfe zur Besprechung an Orchestrierer schicken
  • Orchestrierer können Arbeitskopien zur Besprechung an Kopisten schicken
  • Notengrafiker können sich Feedback holen und Partituren vor der Veröffentlichung Korrektur lesen lassen
  • Studierende können Hausaufgaben und Seminararbeiten an ihre Lehrer einreichen
  • Lehrer können Inhalte für interaktive Lehrpläne erstellen und mit ihren Studierenden teilen
  • Blogger können ihre Webseiten mit Inhalten anreichern, die angeschaut und abgespielt werden können

Erleben und hören Sie es im Einsatz.

Hier ist ein Beispiel einer über Sibelius | Cloud Sharing präsentierten Partitur. Klicken Sie die Abspieltaste, um die Partitur anzuhören, und ziehen Sie den Indikator auf der Timeline, um die Wiedergabe zu einem beliebigen Teil der Partitur zu bewegen. Außerdem können Sie die Musik in verschiedene Tonarten transponieren – klicken Sie auf das Notensymbol und wählen Sie die gewünschte Transposition.

 


** Bitte beachten Sie, dass Sibelius-Nutzer aus Ihrem 1 GB Cloudspeicher eine unbegrenzte Zahl an Partituren teilen können, während Sibelius | First-Nutzer auf 20 gleichzeitig geteilte Partituren beschränkt sind.

 

Neu in Sibelius 8.6

Magnetische Glissandi

Wenn Sie Glissandi (Glissando gerade/gewellt oder Portamento) in die Partitur eingeben, werden Sie feststellen, dass sie sich nunmehr perfekt zwischen die Noten einfügen und magnetisch den Notenköpfen folgen, sofern sie diese verändern. Dies erspart viele bisher manuell durchzuführende Schritte beim Erstellen wie beim nachträglichen Bearbeiten von Noten.

Die Methode, um diese Glissandi und Portamenti zu erstellen hat sich also leicht verändert, wird sich aber für Sibelius-Anwender schnell vertraut anfühlen. Um ein neues Glissando, Portamento oder Wellenlinien einzugeben, wählen Sie jetzt zuerst die beginnende Note(n) aus, wechseln in das Linien-Menü wählen die gewünschte Line aus. Schon hat sich die Linie mit der nächsten Note verbunden. In früheren Versionen von Sibelius mussten Sie zuerst die Linienform auswählen und platzieren, jetzt klicken Sie zuerst auf die erste Note.

Wenn Sie die Enden der Linien bewegen wollen, können Sie dies durch Klicken und Ziehen an den Anfassern der Linienenden. So wie Sibelius schon lange mit Magnetic Layout-Funktionen glänzt, sind die neuen magnetischen Glissandi und Portamenti ebenso mit einer Kollisionsvermeidungslogik ausgestattet, die weitestgehend Rücksicht auf andere im Weg stehende Objekte nehmen kann. So lassen sich im Inspektor bei Bedarf auch die Textbezeichnungen „Gliss.“ und "Port" verstecken oder etwa der Positionsversatz der Linien zur Note beeinflussen.

Die Glissando-Linie wird zwischen die ausgewählte Note und die folgende Note gesetzt, folgt während der Bearbeitung jeder Notenkopfbewegung und macht z.B. für Vorzeichen extra Platz.

Die neuen Eigenschaften der Linien münden in einer neuen SlideStyleID, die auch eine Änderung im Dateiformat erfordert (wir wussten, dass das irgendwann unvermeidlich sein würde). Wenn Sie also eine Sibelius 8.6 Partitur in 8.5 oder früheren Versionen öffnen wollen, exportieren Sie die Datei mit "Datei > Exportieren> Vorige Version" und wählen "Sibelius 8.1 - 8.5". Dadurch werden die neuen Linien in Linien älterer Bauart umgewandelt und sie behalten Ihre genaue Position und Platzierung bei.


Wenn alte Partituren in Sibelius 8.6 geöffnet werden, bleiben die alten Glissandi und andere Linien genau dort, wo sie waren und werden nicht umgewandelt. Alle neu erstellten Linien werden dem neuen Stil entsprechen. Ein Nebeneffekt der neuen magnetischen Glissandi ist übrigens, dass jetzt auch die Bindebögen sehr viel flexibler in alle möglichen Richtungen bearbeitbar werden.

Das Aussehen verändern

Seit Sibelius 8.5 gibt es einen neuen Inspektor, der relevante Einstellungen und Funktionen auf schnelle Art bereitstellt und das Arbeiten erleichtert. In Sibelius 8.6 gibt es jetzt im Inspektor zusätzliche Features, die bestmögliche Kontrolle über Glissandi und Portamenti Linien bieten:

Im Abschnitt „Linien“ finden Sie jetzt folgende Einstellungen:

Slide ends: ermöglicht das Finetuning der Endposition einer Linie. (XY Koordinate, links, rechts)

Slide style: damit stellen Sie die Linienart ein: Glissando, Portamento, Welle oder Linie.

Slide text: ermöglicht das Umschalten zwischen „gliss.“ oder „port“ -Text entlang der Linie. Das erfolgt normalerweise automatisch, sobald der Abstand zu knapp wird, um noch Text anzuzeigen, kann aber bei Bedarf auch manuell erfolgen.

Soll eine Glissando-Linie frei und unabhängig von einem Notenkopf positioniert werden, ist dies weiterhin möglich: zuerst mit Esc abwählen was ggf. ausgewählt ist, dann die Linie aus dem Linienmenü hinzufügen. Da diese dann an keine Noten gebunden ist, entfallen natürlich auch die Inspektor-Funktionen, die für magnetische Glissandi sorgen.

Multiple Glissandi auf einen Streich

Mehrere Glissandi lassen sich in Sibelius 8.6 schnell und auch zugleich erzeugen. In früheren Versionen musste eine Linie manuell hinzugefügt und angepasst werden. Wenn sich dann die Noten noch verändert haben, mussten auch die Linien erneut positioniert werden. Das ist nun sehr viel einfacher: wählen Sie alle Noten aus, bei denen Linien hinzugefügt werden sollen, wählen im Inspektor den Linientyp und fertig.

Ebenso lässt sich im Inspektor der Text oberhalb der Linien zu- bzw. abschalten:

Linien selbst anpassen und gestalten

Die Enden der Linien lassen sich anfassen und neu positionieren – mit der Maus oder per Tastatureingabe im Inspektor. Sofern Änderungen an den Noten stattfinden, wird auch die relative Position der Linie zum zugehörigen Notenkopf beibehalten. Das macht z.B. Sinn, wenn man das Glissando zu einer anderen Note im Akkord andeuten will oder gar ein Notensystem-übergreifendes Glissando anzeigen will. Sobald das eingerichtet ist, bewegen sich die Linien in Relation zu den Noten, die gerade gesetzt werden. Um Linienenden wieder in ihre Standardeinstellung zu bringen geht man auf "Erscheinungsbild > Gestaltung und Position > Position zurücksetzen".

Selbst gestaltete Linien in Sibelius erstellen – ebenso easy: einfach zu "Notationen > Linien > Linien bearbeiten" gehen, die gewünschte Linie auswählen oder eine neue Linie, basierend auf der ausgewählten Linie erstellen. Im Fall von Glissandi- und Portamenti-Linien lässt sich auch der Text entlang der Linie nach Gusto gestalten:

Alle selbst erstellten Linien die auf Basis von Glissandi erstellt wurden, werden übrigens im Inspektor genauso behandelt wie die standardmäßig von Sibelius erstellten.

Zusätzliches Detail, wenn für Gitarre notiert wird

Slides – bis jetzt jedenfalls – waren immer nur in der Lage einen gleichmäßigen Slide (mit den Fingern über das Griffbrett einer bundlosen Gitarre gleiten) in der Wiedergabe zu erzeugen. Ab Sibelius 8.6  können Sie das im Inspektor auch anderweitig einstellen:

Alte Partituren in Sibelius 8.6 öffnen

Sibelius öffnet weiterhin alle Partituren ab Version 1 bis hin zum aktuellen Sibelius 8. Sie öffnen wie gehabt und vorhandene Glissandi Linien geändert oder konvertiert. Dies stellt sicher, dass es keine Änderungen an Ihrer oftmals aufwändigen Arbeit gibt. Jedoch werden alle neu hinzugefügten Glissandi in die Partitur von Sibelius 8.6 im neuen Linienstil erstellt.

Öffnen aktueller 8.6 Partituren in älteren Sibelius-Versionen

Wie gehabt, Sibelius kann Partituren in eine ältere Version konvertieren, so dass man mit anderen Anwendern Partituren austauschen kann, die noch nicht mit Sibelius 8.6 (ff.) arbeiten. Man geht dazu auf "Datei > Exportieren > Vorige Version" und wählt die Sibelius Version in die konvertiert werden soll.

Wird dieser Weg eingeschlagen, konvertiert Sibelius was möglich ist in ein äquivalentes Objekt der früheren Version. Im Falle der neuen Glissandi Linien werden diese in Glissandi alten Stils konvertiert. Linien und Positionen bleiben erhalten.

Manuscript-Unterstützung für magnetische Linien

In der in Sibelius integrierten Script-Sprache "ManuScript" haben Linien-Objekte jetzt eine neue <code>SlideStyleID</code> Variable, die den Linienstil-Status einer Note beschreibt. Diese Lese/Schreib-Variable läßt Sie Glissandi wie auch andere Linien an eine Note an- bzw. entbinden.

Ebenso lassen sich zusätzliche eigene Linienstile definieren und zuweisen, die nicht auf den verfügbaren Standard-Linienstilen basieren (weitere Information hierzu im ManuScript Language Guide).

Music XML Verbesserungen

Die neuen magnetischen Glissandi-Linien haben ihre Entwicklung aus der tiefgreifenden Verbesserung und Unterstützung von MusicXML genommen. Eine andauernde Projektarbeit, bei der AVID zuerst versucht hat, importierte Glissandi-Linien so zu verarbeiten, dass sie sich auf Anhieb angenehm an den Noten positionieren und bestenfalls minimale Nacharbeit erfordern.

Hier in Zusammenfassung die Änderungen für MusicXML in Sibelius 8.6:

  • Bessere Unterstützung für kleine Notensysteme (in Fortsetzung der Neuerungen in Sibelius 8.5)
  • Sibelius importiert nunmehr Werte für Seitenränder korrekt. In älteren Versionen waren gerade Werte für ungerade Seitenwerte zugewiesen.
  • Bindebögen gehen nicht länger verloren bei Akkorden, die über Taktlinien hinweggehen und die Ausrichtung von Bindebögen wird respektiert.

Verbesserungen an manch älteren Problembereichen

Um die Stabilität und Leistung von Sibelius auf weiterhin hohem Niveau zu halten, wird nicht nur an neuen Features und neuen Arbeitstechniken in Sibelius gearbeitet.  Es wird auch dafür Sorge getragen, dass ältere und manchmal schwer lösbare Probleme gelöst werden. Einige sind vielleicht kleine, selten auftretende Bugs und andere mögen manchmal größeres Ausmaß erreichen - jedenfalls wird in Sibelius permanent daran gearbeitet.

Hier eine Liste was sich unter der Haube sonst noch in 8.6 verbessert:

ALLGEMEIN

  • Sibelius bei Programmstart mind. 10% schneller
  • Auto-Save kann umfassender und zuverlässiger Daten retten
  • Beim Öffnen älterer Sibelius-Dateien: Pausen in Auszügen da wo sie sein sollten
  • Verbesserungen Lizenz-Engine
  • Bessere Darstellung beim Notenverschieben über Seiten
  • Kommentieren bei geöffnetem Inspektor verbessert
  • Leichtere Werteeingabe und Navigieren im Inspektor
  • Inspektor ändert vertikale Größe, wenn losgelöst

APPLICATION MANAGER

  • Application Manager 17.5 jetzt in Sibelius enthalten
  • Mit Öffnen-Taste, damit Sibelius auch im Apps-Tab öffnet
  • Öffnen -Taste erscheint nur bei aktivem UpgradePlan

WIN/MAC

  • Seltener Fehler in Zusammenspiel mit Pro Tools und HD Hardware behoben (WIN)
  • Sibelius initialisiert Audio-Engine, auch wenn von Audio-Geräten kleinere Fehler aus dem Treiber gemeldet werden
  • MP3 Export funktioniert erneut auch auf MAC OS 10.9
  • Diverse Zeicheneingabefehler behoben (MAC)
  • Sibelius hängt nicht mehr, wenn es versucht auf ein abgetrenntes Audiogerät zuzugreifen (MAC)

Sibelius Anwender mit aktuellem Upgradeplan erhalten das Update auf Sibelius 8.6 über den Application Manager oder über den Installer aus ihrem Avid Masterkonto. Wenn Sie ein älteres Sibelius besitzen und ein Upgrade machen möchten, wenden Sie sich bitte an den Sibelius-Vertrieb oder ihren Musikfachhändler.

Neu in Sibelius 8.5

Inspektor

Wie sich das Arbeiten in Sibelius noch einfacher gestalten läßt - dazu stellt Avid viele Überlegungen an und ein wichtiger Aspekt dabei ist - dass man versucht, Ihnen die vielen Funktionen, die sich in Menüs und Dialogen verstecken, in einer übersichtlichen Form zu präsentieren - in  einem sauberen und funktionsreichen Inspektor-Bedienfeld.

So können Sie jetzt ein Objekt oder mehrere Objekte in der Partitur auswählen und alle Eigenschaften und Möglichkeiten zur Bearbeitung dieses Objekts angezeigt bekommen. In Sibelius 8.5 hat Avid diese neue Vorgehensweise in einem ersten größeren Schritt neu verwirklicht, mit neuen Notenzeilengrößen und einem neuen Inspektor, der einen sauberen und modernen Anstrich bekommen hat.

Inspektorvergleich - Klicken Sie, um den neuen Inspektor mit dem alten zu vergleichen.

Den Hauptbereich Text hat Avid dahingehend verbessert, dass ein paar neue nützliche Grafiken die möglichen Parameter anzeigen, die Sie für einen ausgewählten Text ändern können. Die anderen Bereiche wurden etwas sinnvoller mit Klick-Boxen und Feature-Labels so gestaltet, dass der Inspekor jenes professionelle Aussehen bekommt, das Sie von Sibelius erwarten dürfen.

Der Inspektor verhält sich nun auch wie andere Bedienfelder. Sie können ihn über die Registerkarte "Start" aufrufen, wie zuvor, ebenso aber auch im Bereich „Ansicht > Leisten“ des Menübandes.

 sibelius8.5 ansicht leisten

Der Inspektor in der Menüleiste.

Der Inspektor wird angedockt auf der linken Seite des Hauptfensters in Sibelius angezeigt. Sie können ihn herausnehmen und auf der rechten Seite andocken, oder wenn Sie es vorziehen, ihn auch „schweben“ lassen: Nützlich etwa, wenn Sie einen zweiten Monitor einsetzen. Beim Abdocken können Sie die Größe des Inspektors ändern, indem Sie an einer der Kanten ziehen.

Sibelius befüllt den Inspektor immer nur mit Funktionen und Steuerelementen, die für das Element oder die Elemente relevant sind, die Sie ausgewählt haben. Beispielsweise wird die Skalierung % nur angezeigt, wenn Sie ein Akkorddiagramm ausgewählt haben. Der Inhalt des Inspektors wird manchmal für alle Steuerelemente zu groß sein. sodass Sie eine Scrollbar auf der rechten Seite angezeigt bekommen, damit Sie leicht finden können, was Sie benötigen. Jeder Abschnitt kann auch zusammengeklappt werden, so dass Sie Steuerelemente ausblenden können, die Sie zu diesem Zeitpunkt nicht benötigen.

Mehrfache Notenzeilen-Größen

Ein gut illustrierendes Beispiel für die neuen Funktionen und Arbeitstechniken im Inspektor ist das neue Mehrfache Notenzeilen-Größen-Feature. Wenn Sie eine Passage oder eine Systemauswahl in Ihrer Partitur treffen, sehen Sie nun dieses neue Dropdown-Menü im Inspektor:

sibelius8.5 inspector Multiple Staff Sizes feature

Der Takte-Bereich im Inspektor

  • Wählen Sie nur einen Takt in Ihrer Partitur, und das Ändern der Notenzeilengröße erweitert sich auf die Auswahl des gesamten Systems und ändert die Notenzeilengröße des gesamten Systems.
  • Wenn Sie zwei oder mehr Takte ausgewählt haben, setzt Sibelius an jedem Ende der Auswahl einen System Break und ändert die Größe der Takte in diesem System.
  • Das Ändern der Notenzeilengröße funktioniert sogar für einzelne Takte, sodass Sie zu Beginn Ihrer Partitur einen kleineren Takt setzen können - nützlich etwa für die Definition der verschiedenen Handbells, die in einem Musikstück benötigt werden [siehe aktualisiertes Manuskriptpapier (2 Systeme) der Handbells]. Sie können auch einen Taktausschnitt erstellen, der völlig unabhängig vom Rest der Partitur am Anfang erscheint:

 sibelius8.5 extra small staff

Das Beispiel zeigt, wie ein Ausschnitt der Musik jetzt mit einem zusätzlichen kleinen Notensystem gezeigt werden kann, das unabhängig von dem Notensystem oben ist (Quelle: www.avidblogs.com).

Die neue Behandlung von Notenzeilen-Größen erlaubt es Ihnen, einzelne Takte, ganze Systeme eines oder mehrerer Instrumente, große Passagen von Musik oder ganze Seiten zu ändern.

 

Gemeinsame Code-Basis in Sibelius - Sibelius | First und Avid Scorch für iOS

Die meisten Änderungen, die sich in Sibelius vollziehen, sind nicht immer gleich von außen sichtbar. Doch vielleicht ist es gut zu wissen, dass sich alle Anwendungen nun aus und von einer Programmcode-Basis heraus entwickeln. Der Sibelius-Basiscode erstreckt sich jetzt auf Sibelius | First, Avid Scorch, Sibelius Cloud Publishing und den Sibelius Lizenzserver. Für jede neue Sibelius-Version hat Avid jetzt die Möglichkeit, Änderungen und Lösungen zeitgleich  auch für alle anderen Anwendungen zu veröffentlichen. Mit Sibelius 8.5 erscheinen also gleichzeitig auch Updates für Sibelius | First, Avid Scorch und Sibelius Cloud Publishing.

  • Das Sibelius | First Update ist ohne zusätzliche Kosten für alle Sibelius | First 8 -Anwender mit einem gültigen Support-Plan oder Jahreslizenz verfügbar. Gehen Sie zu Ihrem Avid Masterkonto, um das Update herunterzuladen.
  • Avid Scorch iOS ist im iTunes App Store erhältlich. Dort finden Sie die neueste Version, die Sie herunterladen können.
  • Sibelius Cloud Publishing ist ein Service für Musikverlage, um Noten online zu verkaufen. Damit können Kunden Ihre Partituren online interaktiv abspielen und ggf. drucken. Sibelius Cloud Publishing, wird ebenfalls von der neuen Sibelius 8.5-Codebasis angetrieben. Wenn Sie Musik online veröffentlichen möchten, kontakten Sie Avid, um mehr zu erfahren.

 

Weitere Verbesserungen in Sibelius 8.5

Während der Entwicklung von Sibelius 8.5 sind einige weitere Verbesserungen und Korrekturen eingeflossen. Hier die Verbesserungen seit Sibelius 8.4:

Instrumentenwechsel von unpitched (Instrumente mit unbestimmter Tonhöhe) zu pitched Instrumenten erzeugen nun automatisch Tonarten.

sibelius8.5 InstrumentChange1

Wechsel von einem Unpitched Instrument auf ein Pitched Instrument in Sibelius vor Version 8.5.

sibelius8.5 InstrumentChange2

Wechsel von einem Unpitched Instrument auf ein Pitched Instrument in Sibelius 8.5. Tonartvorzeichen werden zusammen mit dem Instrumentenwechsel korrekt angezeigt.

  • Es ist jetzt möglich, die Taktgröße Normal auf einen kleineren Wert als Mittel in den Notensatzregeln zu ändern. Kleinere Taktgrößen verringern sich ebenso, sie fallen nicht mehr aus dieser Ordnung heraus.
  • Avid hat Darstellungsverbesserungen beim Dialog für Notensatzregeln > Systeme mit 200% DPI-Skalierung auf Windows Bildschirmen mit hoher Pixeldichte vorgenommen.
  • Wenn Sie Änderungen an der Größe der Notensysteme in den Notensatzregeln vornehmen und auf "OK" drücken (ohne in der Auswahlbox die Auswahl aufzuheben) wird die Änderung jetzt in der Partitur übernommen.
  • Entolen-Klammern und Zahlen arbeiten jetzt maßstabsgetreu auch bei kleineren Notenzeilengrößen.
  • Instrumentenwechsel von unpitched (Instrumente mit unbestimmter Tonhöhe) zu pitched Instrumenten erzeugen nun automatisch Tonarten.
  • Der MIDI-Eingang arbeitet wieder, nachdem von einem unpitched auf ein pitched-Instrument umgeschaltet wurde.
  • Durch den Vorgang "Abbrechen" bei der Dokumenteneinrichtung wird eine getroffene Auswahl auch tatsächlich abgebrochen.
  • Auf Retina-Bildschirmen sind einige Textfelder in mehreren Dialogen nicht mehr zu kurz, z. B. im Dialogfeld "Datei > Info".
  • In der Sibelius Manuskript-Plug-In-Sprache wählte "note.Deselect ()" den gesamten "NoteRest" des Elternelemtes ab, obwohl dies nur für die betreffende Note geschehen sollte.

Weitere allgemeine Verbesserungen

  • Die Sibelius Versionsnummer erscheint nun kurz auf dem Start-Bildschirm, wie schon zuvor in 7.5, so dass Sie schnell bei Programmstart die Version von Sibelius überprüfen können.
  • Das Dialogfeld "Speichern unter" auf macOS zeigt nun korrekt den aktuellen Dateinamen und den Dateipfad zum letzten Speicherort, sodass Sie nicht jedes Mal zum richtigen Speicherort navigieren müssen.
  • Sibelius hängt nicht mehr oder stürzt ab in den seltenen Fällen, wenn Sie in Symbole | Bearbeiten auf „Musik-Fonts“ klicken.
  • Die Größen und Positionen des Inspektors und der Zeitleiste werden nun zusammen mit den anderen Bedienfeldern gespeichert. Siehe "Datei > Voreinstellungen > Dateien" im Abschnitt "Fenstergrößen und -positionen“. Dies bedeutet, dass es jetzt möglich ist, die Zeitleiste standardmäßig so zu verbergen, wie Sie es mit anderen Bedienfeldern auch tun können. Das war eine langjährig gehegter Wunsch seit dem Erscheinen der Funktion in Sibelius 7.5.
  • Einige Tastenkürzel funktionierten nicht korrekt unter macOS Sierra. Dies wurde behoben.
  • Sibelius und Sibelius | First Sounds werden unter macOS Sierra nun korrekt installiert.
  • Der Application Manager Version 2.5.11 ist jetzt in den Sibelius und Sibelius | First First 8.5 Installern enthalten.

 

Neu in Sibelius 8.4

Einstellbare Notenzeilen-Größen

Sibelius 8.4 erweitert die bisher in früheren Versionen vorhandenen Notenzeilengrößen Normal und Klein 75%  um zwei weitere Einstellungen. Sie können nun unter vier Notenzeilengrößen wählen, die wiederum im Notenzeilentyp bearbeiten - Dialog eingestellt werden können. Dies sind die Standardeinstellungen, die Sie sehen werden:

  • Normal – 7mm
  • Medium – 6mm
  • Small – 5.3mm
  • Extra small – 4.5mm

sibelius8.4 einstellbare Notenzeilengröße

Die mittlere, kleine und extra kleine Notenzeilengröße werden proportional zur Größe Normal skaliert. Wird also die Notenzeilengröße Normal geändert, werden auch alle anderen Größen geändert (damit lässt sich das gesamte Notenbild global ändern). Werden hingegen die kleineren Notenzeilengrößen geändert, geschieht dies unabhängig von den anderen! Somit können Sie individuell, als auch global auf das Erscheinungsbild Ihrer Partitur einwirken.

Ändern können Sie die Notenzeilengrößen am schnellsten in der Dialogbox Instrumente hinzufügen oder entfernen.

sibelius8.4 Instrumente

Beispiel: Hinzufügen eines „ProbenKlaviers“ zu einem unbegleiteten Chorstück:

  1. Drücken Sie die I-Taste auf Ihrer Tastatur, um die Dialogbox Instrumente hinzufügen oder entfernen aufzurufen. Suchen Sie ein Klavier aus der linken Liste, wählen Sie es aus und klicken Sie es in die Partitur.
  2. Das Klavier wird auf der rechten Seite in die Liste aufgenommen werden, genau wie zuvor.
  3. Wählen Sie das Klavier auf der rechten Seite aus und Sie werden die Notenzeilengrößen im Dropdown-Feld sehen.
  4. Klicken Sie auf das Dropdown-Menü und Sie sehen die vier Größen aufgeführt. Die Standardgröße für dieses Instrument ist mit "Normal Instrument default" bezeichnet.
  5. Wählen Sie eine kleine Größe sowohl für die rechte Hand und linke Hand aus.
  6. Klicken Sie auf OK.

Das Klavier wird jetzt Ihrer Partitur mit kleiner Größe hinzugefügt.

Beachten Sie, dass Sibelius beim Hinzufügen von Instrumenten immer von der Normal-Einstellung ausgeht, so dass Sie im normalen Arbeitsablauf nicht jedes Mal erneut oder zusätzlich Notenzeilengrößen bestimmen müssen, im Normalfall also kein zusätzlicher Aufwand entsteht.

NotensatzRegeln

Das präzise Einstellen der Notenzeilen-Größen erfolgt in der Notensatzregeln-Dialogbox. Gehen Sie Sie über  Erscheinungsbild | Notensatzregeln | Notenzeilen  auf die Größen-Tabelle, so dass Sie dort jede einzelne Größe bearbeiten können.

Sibelius zeigt Ihnen Notenzeilen in der gleichen Maßeinheit, die Sie im Dokumenten-Einrichtungs-Dialog ausgewählt haben. Nach wie vor haben Sie die Wahl zwischen Millimeter, Zoll oder Punkt.

sibelius8.4 einstellbare Notensatzregeln

Stilvorlagen und Instrumentendefinitionen

Es ist auch möglich, eine Standardgröße für Ihr Instrument als Teil der Instrumenten-Definition selbst festzulegen. Dies - zusammen mit den Einstellungen, die Sie in den Notensatzregeln wählen - ist als Stilvorlage gespeichert. Das heißt, Sie können leicht einen Standardsatz von Notenzeilen-Größeneinstellungen exportieren und für eine einheitliche Optik auf all Ihre Publikationen anwenden.

Notenabstand

Wie bereits erwähnt, die mittlere, kleine und extra kleine Notenzeilen-Größen werden proportional zu der normalen Größe skaliert. Das gleiche gilt für den Notenabstand, wo die Normal-Größe ebenso als Master-Größe angesehen werden kann.

Music XML Unterstützung

Die Unterstützung für benutzerdefinierte Notenzeilengrößen erstreckt sich auch auf den MusicXML Import und Export. Das bedeutet, dass Sie mit anderen Notationsprogrammen noch mehr konsistente Ergebnisse erwarten können, so dass es noch weniger manuelle Nachbearbeitung geben sollte.

Weitere Hinweise zu benutzerdefinierten Notenzeilen-Größen

Die Zahl von bis zu vier Notenzeilengrößen ist in der Tat gezielt eingeschränkt. Die Codeänderungen, die AVID innerhalb der Sibelius Notations-Engine gemacht hat, erlauben eine beliebige Anzahl von Größen. Avid hat die Zahl absichtlich begrenzt, damit die Funktion auch zu vernünftigen Entscheidungen und gleichmäßigen Ergebnissen führen kann.

Die benutzerdefinierten Größen sind in der Tat nur der erste Schritt zu einem größeren Feature an dem wir für ein zukünftiges Sibelius-Release arbeiten. Wir werden in den nächsten Wochen mehr darüber berichten können!

Hier ist ein Beispiel für eine Partitur, die vier unabhängige Größen zeigt:

sibelius8.4 Notenzeilengröße

Weitere Korrekturen und Verbesserungen in Sibelius 8.4

Die folgenden Fehler wurden in Sibelius 8.4 behoben:

  • Sibelius konnte abstürzen, wenn der Name Ihrer Partitur auf einem Mac OS X bestimmte Wörter enthielt, wie auf Twitter von Anwender Ivan Boothe berichtet.
  • Sibelius konnte abstürzen, wenn versucht wurde Noten einzugeben, nachdem die Checkbox Einsatz virtueller Instrumente und Effekte abgewählt wurde (Play> Einstellungen> Wiedergabe-Geräte> Audio Engine Optionen); von mehreren Benutzern im Sibelius-Forum berichtet.
  • Tonartvorzeichen konnten mit einem beginnenden Wiederholungszeichen kollidieren, wie im Sibelius-Forum berichtet.

Update von Avid Scorch für iOS

sibelius8.4 Avid Scorch

Die iOS-App für die Anzeige und Wiedergabe von Sibelius-Partituren hat kürzlich zwei Updates erhalten. Zusammenfassend:

  • 64-Bit: Avid Scorch wurde als native 64-Bit-iOS-App neu entwickelt, um die Vorteile der neuesten iPad-Generation auszuschöpfen. Als solches wurde auch die Playback-Engine aufgerüstet.
  • MIDI-Out: Sie können jetzt Ihre Ergebnisse an ein externes MIDI-Gerät ausgeben, ob über das USB-Kamera-Anschluss-Set, ein Netzwerk oder über Bluetooth-Adapter.
  • Unterstützung für in Sibelius 8.4 gespeicherte Dateien – diese können Sie jetzt direkt öffnen.
  • Das Browsen und die Partituren-Vorschau sind jetzt wesentlich robuster.
  • Zahlreiche Verbesserungen in der Stabilität und Fehlerbehebungen.

Mehr über die Avid Scorch App und die neueste Version zum Download finden Sie im Apple App Store:

Avid Scorch im Apple App Store

 

Neu in Sibelius 8.3

Farbige Noten

In Sibelius 8.3 ist es nun möglich die Noten eines Akkordes unabhängig voneinader mit unterschiedlichen Farben zu versehen. Nützlich, nicht nur für Pädagogen um ihren Studenten Musik in lebendiger und ansprechende Art und Weise nahezubringen, sondern auch in zeitgenössischen Partituren oder zur Markierung einer Partitur für die Bearbeitung.

Avid hat die ManuScript Plug-in-Sprache in Sibelius (die eingebaute Skriptsprache für Aufgaben in der Sibelius-Automatisierung) ebenfalls aktualisiert, um die Vorteile der neuen Farbgebungsfunktionen nutzen zu können. Als Teil davon wurden die "Color Pitches" und "BoomWhacker" Plug-Ins, die mit Sibelius geliefert werden, um die neuen Methoden aktualisiert.

Diese Änderungen wurden ohne Veränderung der Dateiformatversion realisiert, so können Sie Dateien, die in Sibelius 8.3, 8.2 und 8.1 gespeichert wurden öffnen. Wenn Sie jedoch Partituren in Sibelius 8.2 und früher öffnen, werden die Farbattribute, die Sie Noten zugewiesen haben, entfernt.

sibelius8.3 farbige Noten

Verbessung bei der Funktion "Noten verschieben"

In Sibelius 8.2 hat Avid ein innovatives Feature veröffentlicht, um mit zwei einfachen Tastenkombinationen (Strg + Alt + links und rechts, und Cmd + Alt + links und rechts) Noten nach links und rechts in der Partitur zu bewegen. Dieses handliche kleine Funktion beschleunigt die Bearbeitung und Noteneingabe und spart wertvolle Zeit bei der Erstellung einer Partitur. Mit Sibelius 8.3, werden jetzt Pausen, die beim verschieben der Noten automatisch erstellt werden, schön aufgeräumt, so dass nicht mit eine Spur von Pausen zurückgelassen werden.

sibelius8.3 Noten verschieben überarbeitet

Verschiedene weitere Verbesserungen

  • Um die Probleme, von denen einige Benutzer beim Scrollen und Zoomen auf Macs berichtet , wenn eine Magic Mouse, das Magic Trackpad oder ein Trackpad auf einem MacBook oder MacBook Pro verwendet wurde, aufzupüren, haben wir die gesamte Funktion überarbeitet um diese Probleme zu lösen. Als Ergebnis davon sollte das Scrollen und Zoomen auf dem Mac glatter und im allgemeinen reaktionsschneller stattfinden. Gesten mit drei Fingern werden nun besser unterstützt, so dass sich z.B. Fenster leichter wechselnlassen.
  • Ein Problem, bei dem Sibelius 8.2.0 beim Beenden nach dem ersten Start auf einem sauberen System abstürzen konnte wurde behoben.
  • Beginn- und Ende-Wiederholungstaktlinie erschienen manchmal zu dick, sobald sie zusammen geschrieben wurden. Dies wurde jetzt korrigiert.
  • Einige Benutzer berichteten von einem Problem, bei dem die Noteneingabe nach dem Wechseln zwischen Partituren nicht mehr funktionierte. Dies wurde behoben.
  • Der Sibelius Lizenz-Server unterstützt nun auch Mac OS 10.11 El Capitan.
  • Bei Nutzung der Funktion "Gestaltung zurücksetzen" in der Partitur, beeinflusst dies nicht länger die Gestaltung in den Einzelstimmen. Bei Sibelius 8.2 konnte es vorkommen, dass beim Zurücksetzen der Gestaltung einer Note oder einer Passage diese auch in den Einzelstimmen zurückgesetzt wurde.

Neu in Sibelius 8.2

Die weltweit beliebteste Notationssoftware - Avid Sibelius - erhält mit dem Sibelius 8.2-Update wichtige zeitsparende Notations- und Workflow-Verbesserungen.

Umschreiben von Vorzeichen in Auszügen

Jetzt wird es möglich, Noten mit Vorzeichen in Partitur und Auszügen unterschiedlich zu handhaben:

sibelius8.2 accidentals score

sibelius8.2 accidentals part

Um die Note in einem Stimmenauszug neu zu interpretieren, wählen Sie einfach die Note aus und drücken die Eingabetaste. Note und Vorzeichen ändert ihre Farbe in Orange, und machen so die Änderung im Auszug kenntlich. Jede Änderung, die Sie in einem Auszug machen, wirkt sich nur auf diesen Auszug aus. Dies ermöglicht Ihnen unterschiedliche Vorzeichen-Schreibweisen in unterschiedlichen Auszügen die das gleiche Instrument beinhalten.

Alle Änderungen an der Note in der Partitur setzen alle Änderung, die Sie in den Auszügen an der Note gemacht haben, ausser Kraft, so dass Sie schnell alle Umschreibungen zurücksetzen können.

Taktangaben vor Wiederholungslinien

Dort, wo Anfangs-Wiederholungs-Taktstrich und Taktartbezeichnung zusammenfallen, platziert Sibelius nun korrekterweise die Taktartbezeichnung vor dem Wiederholungs-Taktstrich.

  • Wiederholungs-Taktstriche werden jetzt nach Taktartbezeichnungen platziert.
  • Sibelius fügt für ein besseres Layout zusätzlich einen kleinen Zwischenraum zwischen Wiederholungs-Taktstrich und Taktartbezeichnung ein.
  • Wenn Taktartbezeichnung und Wiederholungs-Taktstrich in der Mitte der Notenlinie auftreten, wird die der Taktartbezeichnung vorstehende Taktlinie beibehalten, ebenso wie die Wiederholungs-Taktlinie selber.

Vorher

sibelius8.2 Repeat barlines old

Neu in Sibelius 8.2:

sibelius8.2 Repeat barlines old

Wenn Sie mit einer älteren Sibelius Version arbeiten

Import aus älteren Versionen:

  • Das existierende Layout Ihrer Wiederholungs-Taktlinien und Taktartbezeichnung wird beibehalten. Ihre Partitur wird im neuen Sibelius genauso aussehen wie in älteren SIbelius Versionen.
  • Sie können Ihre Partitur durch das Löschen und Wiedereinsetzen des Wiederholungs-Taktstrichs aktualisieren.

Export zu älteren Sibelius Versionen:

  • Beim Export wird die neue Position von Wiederholungs-Taktlinien und Taktartbezeichnung beibehalten.
  • Dies bedeutet, Ihre Partitur wird auch in älteren Sibelius Versionen, die das neue Taktlinien-Feature nicht unterstützen, identisch aussehen.
  • Es ist erwähnenswert , dass Avid diese neue Verbesserung implementiert hat, ohne das Dateiformat zu ändern. Wenn Sie mit einem Sibelius 8.1 Anwender zusammenarbeiten, kann dieser also Ihre Partitur öffnen und sieht die neue und verbesserte Positionierung.

Schieben und Bewegen von Noten und Pausen

Sie können jetzt Noten und Pausen horizontal in der Partitur bewegen. Neue Tastenkombinationen machen dies sehr viel einfacher, als mit Cut & Paste manuell über Systeme hinweg zu arbeiten. (Cmd+Alt+Pfeil-Tasten auf Mac, und Ctrl+Alt+Pfeil-Tasten auf Windows.)

Sibelius 8 2 Note Slide Example

 

Neu in Sibelius 8.1

Sibelius 8.1 erfüllt einige der wichtigsten Anwenderwünsche, die auf Sibelius Ideascale geäußert wurden. Avid zeigt Engagement und hört auf die Bedürfnisse der Kunden. Das Upgrade will dazu beitragen, dass Musiker, Komponisten, Arrangeure und Notensetzer schöne, präzise und einfach zu lesende Partituren müheloser als je zuvor erstellen können. Und natürlich hat man für Sibelius 8.1 auch an mehreren Stabilitätsverbesserungen und aktuellen Betriebssystemanpassungen gearbeitet. Offiziell wird neben Windows 10 jetzt auch Mac OS X El Capitan 10.11.2 und höher unterstützt.

Intelligente Pausen – nochmals verbessertes Magnetische Layout

Das Einfügen von Pausen in Ihre Noten ist noch sehr viel besser geworden. Jedes Mal, wenn eine Pause erstellt wird, sorgt das erweiterte Magnetische Layout Werkzeug automatisch dafür, dass Pausenzeichen optimal mit der Phrasierung aller umgebenden Noten harmonieren. Pausen in mehrstimmigen Notenzeilen werden jetzt ebenfalls automatisch neu positioniert, um Kollisionen zu vermeiden.

Damit erspart man sich das vormals öfter notwendige manuelle Beseitigen von Noten & Pausen-Konglomeraten und jede Partitur wird sehr viel besser lesbar. Betrachten Sie die nachstehenden Vorher/Nachher-Beispiele! Es ist übrigens das erste Mal, dass eine Notationssoftware eingebaute Algorithmen besitzt, die Pausen-Kollisionen vermeiden hilft und die intelligente Positionierung von Pausenzeichen unterstützt.

Sibelius 8 1 intelligente Pausen Beispiele1 2

Sibelius 8 1 intelligente Pausen Beispiele3 4

Wiederholungstakte perfektioniert

Wenn Sie bisher Noten mit ersten, zweiten und dritten Wiederholungstakten geschrieben haben, werden Sie immer mal auch die etwas zu lang geratenen Linien korrigiert haben. Das ist nun nicht mehr nötig. Mit den Layout-Verbesserungen können Sie nunmehr beliebige Endungen erstellen und korrekt wiedergeben – so wie sie Sie erwarten würden.

Sibelius 8 1 Wiederholungen

Musik weitergeben - noch einfacher mit MP3-Export

Wenn Sie Ihre Musik mit Kollegen, Kunden oder Freunden teilen wollen, dann können Sie jetzt noch schneller und einfacher Ihre Kompositionen zu Gehör bringen: Sie haben nun die Möglichkeit, Ihre Partitur als MP3-Audiodatei zu exportieren, um sie etwa als E-Mail-Anhang oder über Skype zu verschicken, oder in Ihre sozialen Netzwerkkanäle zu posten. Sie haben Kontrolle über die Sample-Rate und die Bitrate. Sibelius wird sogar automatisch ID3-Tags erzeugen, die Informationen dazu zieht es sich aus dem Score Info-Dialog.

Wird Enable MP3 Surround Encoding gewählt, bekommt man ein 6-kanaliges 5.1 Format anstelle des normalen Sibelius Stereo-Formats. Die vier extra Kanäle werden über ein geringfügiges Delay auf das Stereosignal realisiert.

Sibelius 8 1 MP3 Export

Neu in Sibelius 8

Die weltweit beliebteste Notationssoftware - Avid Sibelius - erhält mit dem Sibelius 8.2-Update wichtige zeitsparende Notations- und Workflow-Verbesserungen.

Bessere Pausen

Pausen können Sie jetzt noch einfacher und intuitiver in Ihre Partitur einfügen. Sobald Sie eine Pause hinzufügen, werden die übrigen Noten von Magnetic Layout automatisch so positioniert, dass sie optimal an den vorhergehenden Phrasen ausgerichtet sind – manuelle Anpassungen sind nicht erforderlich. Erstellen Sie einfach zu lesende Partituren schneller als je zuvor.

Wiederholen leicht gemacht

Erstellen Sie präzise erste, zweite und dritte Zeitleisten, um die Genauigkeit der Wiedergabe zu gewährleisten, und ersparen Sie sich so die manuelle Korrektur. Außerdem können Sie jetzt mehrere Leisten für die Endzeit hinzufügen, die so angezeigt werden und Inhalte wiedergeben, wie Sie es möchten.

Veröffentlichen Sie Ihre Partitur

Sie möchten Ihre Komposition mit Kollegen, Kunden oder Freunden teilen? Exportieren Sie Ihre Komposition jetzt als MP3-Audiodatei. Diese liegt innerhalb der Größenbeschränkungen von E-Mail-Anhängen und kann so schnell übertragen werden.

Notenschreiben mit einem Stift auf einem Surface Pro

Wenn Sie ein Microsoft Surface Pro 3-Tablet besitzen, können Sie Noten jetzt im Handumdrehen durch Tippen mit einem Stift hinzufügen und bearbeiten. Es war noch nie so einfach, Ihre Kompositionen unterwegs zu bearbeiten. Zudem können Sie Ihre Stücke im Keyboard- und Griffbrett-Fenster auf dem Tablet spielen.

Hinzufügen von Anmerkungen und Kommentaren

Manchmal haben Sie eine tolle Idee, vergessen jedoch, sie aufzuschreiben. Später können Sie sich nicht mehr erinnern, was es war. Die neue Anmerkungsfunktion ermöglicht es Ihnen, Anmerkungen direkt in die Partitur einzutragen. Erstellen Sie beim Komponieren Erinnerungen für sich selbst, oder teilen Sie anderen Änderungen und Feedback mit.

Verwenden von Mehrfingergesten

Mit Sibelius können Sie Partituren dank einer fortschrittlichen Benutzeroberfläche schneller als je zuvor erstellen. Mit Mehrfingergesten auf Ihrem Laptop-Trackpad oder Surface Pro 3 können Sie selbst in komplexesten Partituren schnell navigieren und diese bearbeiten.

Einfacher Zugang zum weltweit meistgekauften Notations-Tool

Sibelius kann man wie bisher über eine Dauerlizenz erwerben, die nie abläuft. Zusätzlich sind jetzt auch kostengünstige Jahresabonnements verfügbar. Bei allen Abonnements, neu gekauften Software-Produkten, Upgrades und Crossgrades ist ein Avid-Upgrade-Vertrag inklusive, so dass Sie für dessen Laufzeit Zugriff auf sämtliche zukünftigen Upgrades haben.

Die neue Version stellt einen Wendepunkt in der Art und Weise dar, wie neue Features und Funktionen zur Verfügung gestellt werden. Statt wie bisher regelmäßig zu bezahlende Upgrades für jede Hauptversion anzubieten, geht Avid zu einem Modell über, bei dem alle Anwender die nun viel häufiger veröffentlichten neuen Funktionen als Teil des Avid-Upgrade-Vertrags erhalten. Dadurch können Sie mit den neuesten Tools arbeiten, sobald diese verfügbar sind, statt auf eine neue Hauptversion warten zu müssen. Mehr...

Schnelleres Einrichten als je zuvor

Der gesamte Sibelius-Aktivierungsvorgang wurde umgestaltet und vereinfacht, damit Sie die Software gleich verwenden und problemlos auf einen anderen Computer übertragen können. Sie benötigen keine Seriennummer, System-ID oder Aktivierungs-ID mehr, um Sibelius zu aktivieren, zu deaktivieren oder zu reaktivieren, wenn Sie den Computer wechseln möchten. Stattdessen melden Sie sich einfach bei Ihrem Avid-Masterkonto an. Außerdem erhalten Sie dadurch Zugang zu Support, Downloads und Ihrem Avid Marketplace-Konto.

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