Neu in Sibelius

Was ist neu in Sibelius | ULTIMATE 2018.7

 

(veröffentlicht 26.7.2018)

Nach den größeren Neuerungen der letzten Monate präsentiert sich Sibelius 2018.7 etwas weniger spektakulär - aber mit diversen Überarbeitungen, Fehlerbereinigungen und Verbesserungen, die dem einen oder anderen Anwender angenehm auffallen werden:

Notation

  • Beim Löschen einiger Noten und / oder Vorzeichen werden Noten nicht mehr automatisch neu angepasst
  • Doppelte und Wiederholungs-Taktstriche auf dem letzten Takt einer Notenzeile führen nicht mehr dazu, dass die Taktnummer in der nachfolgenden Zeile falsch platziert wird
  • Überflüssige Erinnerungs-Vorzeichen treten in einigen Fällen nicht mehr mit Glissando-Linien auf
  • Vorzeichen werden nun korrekt angezeigt, wenn sie mit einer hinzugefügten angehängten Glissando-Linie zwei Noten zugedacht sind
  • Verschiedene Optimierungen, um Aussehen und Verhalten von Vorschlagnoten zu verbessern
  • Wenn Sie die Stimme von Vorschlagnoten wechseln, werden keine zusätzlichen Pausen hinzugefügt
  • Die zentrierten Taktnummern werden nun korrekt ausgerichtet, wenn sich die Taktart ändert und bestimmte Taktlinien vorhanden sind

    Stabilität

    Sibelius wird nicht mehr unerwartet beendet, bei:

  • Öffnen einer Partitur mit deaktiviertem Quick Start-Dialogfeld
  • Versuch, die Position eines Notenhalses mit den Pfeiltasten zu ändern
  • Öffnen bestimmter Dateien, die in älteren Versionen von Sibelius erstellt wurden
  • Ausführen des ManuScript-Plug-Ins „Add Rehearsal Mark Plus Double Barline“, wenn der letzte Teakt mit der Systemauswahl ausgewählt ist
  • Eingabe bestimmter Texte in Japanisch und Koreanisch auf Mac
  • Verwenden der Funktion „Get Score“ zum Abrufen einer Partitur von einem Netzwerk-Lizenzserver
  • Weiterhin ist Sibelius in bestimmten Fällen wieder sehr viel schneller bei der Bearbeitung von Text.

    Allgemeines

    Enharmonische Änderung per Return-Taste funktioniert nun wie erwartet, auch wenn Text innerhalb der Auswahl vorhanden ist
  • Sibelius bietet jetzt bei Bedarf mehr Platz für Vorzeichen, wenn Sie eine Note mit der Tastatur in Halbtönen (1/2 Schritte) nach oben oder unten bewegen
  • Beim Export in vorherige Versionen werden überlappende Stimmen nicht mehr überlagert angezeigt
  • Wenn Sie eine neu importierte MusicXML-Datei zum ersten Mal speichern, schlägt Sibelius nun korrekt ein .sib-Dateisuffix vor
  • Die Seitenmaße sind jetzt genauer, wenn Sie unter bestimmten Umständen in das PDF-Format exportieren

 

 

Was ist neu in Sibelius | ULTIMATE 2018.6

(veröffentlicht 26.6.2018)

  • Neben dem großen Sibelius Ultimate und dem kleineren Sibelius (früher „First“) gibt es jetzt ein neues kostenloses Sibelius First als universelle Einstiegsvariante in Sibelius.
  • Dies bringt Sibelius in Einklang mit den anderen Avid-Produkten, so dass die professionelle Variante jetzt „Sibelius Ultimate“ (früher „Sibelius“) heißt und und die kleinere Variante „Sibelius“ (früher „Sibelius First“) heißt. Die jetzt neu verfügbare „Sibelius First“-Version ist wie „Pro Tools First“ und „Media Composer First“ kostenlos und als Einsteigerversion - und Kennenlernversion zu verstehen.
  • Für alle drei Varianten von Sibelius braucht es nur noch einen einzigen Installer und ein Programm, so dass auch Installation und Aktivierung der jeweils verfügbaren oder erworbenen Lizenz vereinfacht wird.
  • Während die Version 2018.6 hauptsächlich darauf ausgerichtet ist, die verschiedenen Sibelius-Versionen zu einem einzigen Installer zusammenzufassen und die kostenlose Variante auf gleicher Programmbasis verfügbar zu machen, sind doch einige wichtige Verbesserungen in den Bereichen Notenabstand, Vorschlagnoten und Multitext in diese Version eingeflossen (weiter unten stehend...)

Lesen Sie weiter, um herauszufinden, was im Juni in Sibelius neu ist.

Sibelius - Ein neuer und nur ein einziger Installer

Es gibt ab jetzt eine einzige Anwendung namens „Sibelius“, die mit den Funktionen läuft, die auf der von Ihnen aktivierten Lizenz basieren.
In der Vergangenheit gab es dafür separate Anwendungen für die verschiedenen Varianten von Sibelius, die mit unterschiedlichen Funktionen auf der Basis der von Ihnen installierten Version ausgeführt wurden. Die drei Stufen sind jetzt:
 
• Sibelius | First - wird ausgeführt, wenn Sie keine Lizenz für Sibelius oder Sibelius Ultimate besitzen
• Sibelius - wird nur ausgeführt, wenn Sie eine Sibelius-Lizenz aktiviert haben
• Sibelius | Ultimate - wird ausgeführt, wenn Sie eine Ultimate-Lizenz aktiviert haben
 
Dies ermöglicht es insbesondere neuen Kunden, Sibelius | First zu testen, sich später bei Bedarf für weitere Funktionen und Möglichkeiten in Sibelius oder Sibelius Ultimate zu entscheiden.  Auf der praktischen Seite wird es ebenso möglich, die Anzahl der verschiedenen Installationen zu reduzieren und den Aktivierungsprozess zu vereinfachen, die verschiedenen Aktivierungsprozesse zu einem einzigen zu konsolidieren.

Auf einem neuen Computer wird Sibelius nunmehr als eine einzige Anwendung installiert. Auf einem Computer, auf dem bereits Sibelius oder Sibelius | Ultimate oder sogar Sibelius | First 2018.1 oder eine ältere Versionen installiert war, werden diese durch die neue Anwendung „Sibelius“ ersetzt.

Wenn Sie Sibelius ausführen, werden jetzt nur noch die Lizenzen und Berechtigungen, mit denen es ausgeführt werden kann überprüft:
• Gibt es einen Netzwerk-Lizenzserver im Netzwerk, der nur für Schulen verwendet wird (gab es bei Sibelius schon immer)
• Gibt es eine Lizenz für Sibelius oder Sibelius | Ultimate auf diesem Computer
• Gibt es eine laufende Demoversion von Sibelius oder Sibelius | Ultimate
• Besteht eine Berechtigung für Sibelius | First

Wenn eine der obigen Optionen zutrifft, wird Sibelius in diesem Modus ausgeführt. Ist dies nicht der Fall, wird ein neuer Begrüßungsdialog angezeigt:


 
Dies gibt Optionen zum Starten einer neuen Testversion von Sibelius oder Sibelius | Ultimate, oder Ihre eigene Lizenz zu aktivieren, oder aber Sie fahren Sie mit Sibelius | First Lizenz fort.

Es gibt eine „Nicht nochmal fragen“ Checkbox damit Sie eine Testversion oder Sibelius | First ausführen können, ohne jedesmal wählen zu müssen.

Wenn Sie eine Lizenz von Sibelius oder Sibelius Ultimate besitzen, klicken Sie auf Aktivieren, wodurch der Avid Application Manager gestartet wird. Am einfachsten ist es, sich anzumelden und Sibelius wird automatisch aktiviert.

Wenn Sie sie manuell aktivieren müssen, klicken Sie auf die Seite Lizenzierung und fügen Sie Ihre System-ID und Aktivierungs-ID ein, die Sie in Ihrem Avid-Master-Konto finden.

Sobald die Aktivierung abgeschlossen ist, starten Sie Sibelius neu und Sie werden feststellen, dass die Aktivierung aufgenommen wurde Sibelius entweder als Sibelius oder Sibelius | Ultimate ausgeführt wird.

 

Notationsverbesserungen in Sibelius 2018.6

 

Notenabstand - Vorschlagnoten in mehreren Stimmen

In Sibelius war es bislang recht kompliziert, Vorschlagnoten über mehrere Stimmen hinweg zu schreiben. Es bedurfte üblicherweise eines Plugins, um dann noch einige manuelle Änderungen im Inspektor nachzutragen, um sie korrekt auszurichten. Und dann konnte es passieren, dass durch einen einfachen Notenabstand-Zurücksetzen-Befehl alle sorgfältige Platzierung rückgängig gemacht wurde. Von jetzt an wird Sibelius das immer richtig machen können. Hier ist ein typisches Beispiel für die alten Abstände gegenüber den neuen:


 
Unter der Haube betrachtet - richtet Sibelius die Noten in den Stimmen 1 und 2 zusammen aus. Wenn es in der anderen Stimme keine entsprechende Note gibt, fügt Sibelius eine versteckte Pause ein, die verwendet wird, um sicherzustellen, dass der korrekte Abstand beibehalten wird.

Das Öffnen älterer Partituren wird weiterhin genau gleich aussehen. Um den neuen Ablauf zu nutzen, wählen Sie einfach die Passage der Musik aus und führen Erscheinungsbild | Noten zurücksetzen | Notenabstände zurücksetzen durch.

Notenabstände von Akkorden in mehrfachen Stimmen

Vielen Dank an diejenigen, die Fälle gemeldet haben, in denen Akkorde Rücken an Rücken am Notenhals hingen und in der neuen Notenabstands-Version3 kollidierten. die im April eingeführt wurde, verglichen mit Version 2. In einigen Fällen berührten Notenhälse auch Hauptlinien. Wir haben jetzt viele davon behoben, so dass die Dinge im Allgemeinen sauberer sind:

Sibelius 2018.1 und älter Sibelius 2018.4 / 5 Sibelius 2018.6

 

Wir haben auch einige der knorrigeren Probleme mit Akkorden gelöst, die von unserer Veröffentlichung im April übriggeblieben waren. Der folgende Vergleich zeigt, wie die Dinge vorangeschritten sind - hier die Verbesserungen in folgenden Bereichen:

  • Wenn Akkorde in zwei Stimmen einen Halbton auseinander sind, sind sie jetzt leicht versetzt, wenn sie in der Notenzeile geschrieben sind.
  • Noten kollidieren nicht mehr, wenn in beiden Akkorden Unisoni auftreten. Das war besonders schwierig, wenn in beiden Stimmen Unisoni waren. In diesen Fällen erscheinen die Akkorde nebeneinander, wie es der neue Algorithmus für Notenabstände erfordert.
  • Sibelius behandelt nun die Notenabstand-Offsets anders, wenn die Noten innerhalb der 5-Zeilen-Notenzeile liegen, im Vergleich zu Noten außerhalb auf Hilfslinien.


Allgemeine Verbesserungen


Ändern von Noten um Halbton über gebundene Passagen

In Sibelius 2018.4 haben wir die Möglichkeit eingeführt, dass alle gebundenen Noten geändert werden können, wenn die erste Note geändert wird. Wir hatten die Unterstützung für die Tastenkombination Shift + Page Up / Down weggelassen, die eine Note um einen Halbton nach oben oder unten bewegt. Jetzt, ab 2018.6, können Sie die erste Note einer gebundenen Note auswählen und alle gebundenen Noten um einen Halbton verschieben:

Allgemeine Fehlerkorrekturen

Wir haben intensiv daran gearbeitet, die allgemeine Stabilität von Sibelius zu verbessern, und Probleme minimiert, die über unser Forum, den Twitter-Feed und die neue Facebook-Gruppe gemeldet wurden (nochmals vielen Dank an alle, die sie eingereicht haben!). Zusammenfassend:

  • Wenn Sie den ersten Takt einer Partitur löschen, wird nicht mehr zugleich die Taktart mitgelöscht

    In Fortsetzung zahlreicher Verbesserungen seit der Veröffentlichung im April, bei der der erste Takt einer Partitur gelöscht werden konnte, ohne dass die Titelseite und andere leere Seiten, Titel, Komponisten und anderen Text usw. zu verlieren. In der jetzigen Version geht auch eingestellte Taktart nicht mehr verloren. Dies funktioniert so, dass die Taktart, die sich im ersten Takt der Partitur befand, wie erwartet beibehalten wird. Sibelius prüft nun, ob der nächste Takt eine Änderung der Taktart enthält und legt diese im neuen Takt an ‚Takt 1‘ nach dem Löschen. Wenn Sie z. B. die Takte 1 bis 5 löschen und in Takt 6 eine Taktartänderung vorgenommen wird, zeigt Sibelius jetzt die Taktart in Takt 6 an, anstatt die ursprüngliche Taktart in Takt 1 beizubehalten. Sind Sie vorsichtig geworden, einen Takt1 mit aller bisheriger Konsequenz zu löschen, versuchen Sie es jetzt - es wirkt befreiend!


Außerdem:

  • Leere Textfelder bleiben nach dem Entfernen mehrerer Textelemente mit Undo nicht mehr erhalten
  • Beim Eingeben von Ausdrucks- und Techniktext über mehrere Notensysteme werden jetzt mehrere Cursors angezeigt
  • Der Tastaturfokus wird jetzt auf ein Textobjekt zurückgesetzt, nachdem die Größe in Text> Format> Größe geändert wurde
  • Sibelius behält jetzt, neben einigen Verbesserungen bei den Vorschlagnoten, auch die Abstände beim Kopieren und Einfügen von Passagen korrekt bei. Dadurch wird der zusätzliche Schritt zum Zurücksetzen des Notenabstands gespeichert.
  • Wenn Schnellstart deaktiviert ist, und eine leere Partitur erstellt wird, weren jetzt Notenabstandsregel 3 statt Regel 2 verwendet.
  • Einige seltene Probleme bei der Eingabe von Songtexten und Akkordsymbolen wurden behoben.
  • Nach dem Speichern und erneuten Öffnen einer Partitur erscheint nun keine Lyrics Extenderzeile mehr. Dies passierte nur, wenn sich zwischen zwei Zeilen leere Takte ohne Text befand.
  • In seltenen Fällen stürzte Sibelius beim Arbeiten mit Text ab
  • Sie können jetzt mehrere Textteile oder Linien mit einer sehr kurzen Lassoauswahl eingeben
     
    Damit sind die meisten Verbesserungen in dieser Version umrissen. Das Entwicklerteam arbeitet bereits intensiv an der nächsten Version...

 

Was ist neu in Sibelius | ULTIMATE 2018.4

(veröffentlicht 8.4.2018)

Wir freuen uns die Veröffentlichung von Sibelius 2018.4 ankündigen zu können. In wichtigen Bereichen des Programms sind große Fortschritte zu verzeichnen.

Kurz zusammengefasst:

  • Die kürzlich hinzugefügten Multi-Edit-Workflows wurden erweitert und bieten jetzt die Möglichkeit, mehrere Textobjekte einzugeben und zu bearbeiten.
  • Die Regeln für den Notenabstand erfuhren eine komplette Überarbeitung...
  • Die Interaktion mit gebundenen Noten hat sich erneut verbessert
  • ...und vieles mehr, immerhin über 70 einzelne Verbesserungen im Detail.

Wenn Sie nicht lange warten wollen, gehen Sie in Ihr My Avid-Konto, um die neuesten Installationsdateien herunterzuladen, oder führen Sie den Application Manager aus, um nach den neuesten Updates zu suchen. Wenn Sie eine ältere Version von Sibelius verwenden, können Sie ein Upgrade über den Webshop oder einen unserer Wiederverkäufer durchführen.

Eine Notiz zu den neuen Sibelius-Produktnamen


Wie Sie bemerkt haben, wurde die Sibelius-, Media Composer- und Pro Tools-Nomenklatur so ausgerichtet, dass jede Avid-Produktlinie die gleichen drei Ebenen bekommt. Für Sibelius bedeutet das, dass es in Kürze ebenso wie bei Pro Tools und Media Composer eine kostenlose Einstiegsversion "Sibelius | First" geben wird, das bisherige Sibelius | First zu "Sibelius" wird - und das bisherige Top-of-the Line-Programm Sibelius wird "Sibelius | Ultimate".

Alle Anwender, die eine aktuelle Sibelius-Version besitzen bzw. im aktuellen Upgradeplan sind, finden die neueste Version - umbenannt - bereits in ihrem Avid-Masterkonto. Wer ein älteres Sibelius besitzt, kann problemlos auf verschiedene Weise auf die neuen Versionen upgraden.





Um mehr über diese Ankündigung zu erfahren, besuchen Sie bitte die weiteren Seiten zum Thema. Um die Dinge einfach zu halten, verwenden wir weiterhin „Sibelius“ als Sammelbegriff für alle drei Varianten der Desktop-Anwendung.

Wie Sie in früheren Beiträgen gelesen haben, werden alle Avid-Notationsprodukte inzwischen aus einer gemeinsamen Codebasis erstellt, die es ermöglicht, Änderungen in Sibelius | First, Sibelius, sowie Sibelius | Ultimate zugleich zu erstellen, aber auch in der Render-Engine Sibelius Cloud Publishing und in der Avid Scorch iOS-App. Alle verwenden inzwischen die gleiche Kern-Notation-Engine. Dies bedeutet, dass alle Notationsprodukte auch von den Verbesserungen profitieren können, zum Beispiel der Notenabstand oder auch viele kleine Optimierungen auf unterer Ebene, die ebenso gleichrangig behandelt werden.

Also, die wichtigsten Verbesserungen in 2018.4 sind ...

Multi-edit workflows  - Arbeitstechniken mit Mehrfachbearbeitung - Text und mehr


Nach dem preisgekrönten Upgrade von Sibelius im Januar 2018, führt das April-Upgrade von Sibelius die Multi-Edit-Workflows einen Schritt weiter, indem es die Möglichkeit bietet, Text zu mehreren Noten oder Passagen gleichzeitig hinzuzufügen. Das Bearbeiten mehrerer Textteile ist ebenfalls einfach. Hier ist eine Vorschau auf das, was jetzt möglich ist:




Diese neue Funktion verdient einen eigenen Beitrag. Um mehr darüber zu erfahren, wie dies funktioniert und wie Sie damit beginnen können, schauen Sie sich dieses Video an. (Vergessen Sie nicht, hierher zurückzukommen, um mehr über die weiteren Verbesserungen zu erfahren.)

https://youtu.be/mZ1xYqn58sw


 
Bindebögen


Wie beim letzten Release, bei dem die Fähigkeit eingeführt wurde, Bindebögen zu Musikpassagen intelligent hinzuzufügen, wurde dem Thema in dieser Version weitere Aufmerksamkeit geschenkt. Von User-Feedback aus Social-Media-Foren vorgeschlagen, hat Avid die Möglichkeit hinzugefügt, die linke Note mit Haltebogen so zu bearbeiten, dass alle gebundenen Noten auf der rechten Seite sich mitbewegen:



Dies spart durchaus mal ein bisschen Zeit, dass Sie nicht mehr jede einzelne gebundene Note einzeln auswählen müssen, besonders wenn sie sich über größere komplexe Bereiche erstrecken. Dies funktioniert sogar über mehrere Takte hinweg:




NEU: Umfassende Überarbeitungen des Notenabstandes


Die Behandlung des Notenabstands in Sibelius war schon immer sehr gut, hatte aber manchmal Zuverlässigkeitsprobleme, besonders beim Schreiben in mehreren Stimmen oder beim Hinzufügen und Löschen von Objekten. In den meisten Fällen müssen Sie den Notenabstand zurücksetzen oder den Abstand mit den Tastenkombinationen Umschalt + Alt + Pfeiltasten verschieben oder - noch aufwändiger - die Position der Noten mit den X-Eigenschaften im Inspektor manuell festlegen. Nun -  die Notwendigkeit, diese Dinge zu tun, wird nunmehr nur noch sehr viel seltener vorkommen.

Wie Sie nachstehend sehen, gibt es große Verbesserungen in der Eindeutigkeit von Noten bei mehreren Stimmen. Es gibt keine Mehrdeutigkeit mehr darüber, welche Note punktiert ist oder welche Notenwerte sie selbst haben. Sibelius positioniert die Noten jetzt automatisch so, dass Sie diese Noten nicht mehr manuell mit der Eigenschaft „X“ im Inspektor manuell verschieben müssen.

 
Beispiele

Hier sehen Sie einige der häufigsten Beispiele für die Fälle, an die wir Hand angelegt haben. In allen Fällen können Sie offensichtliche Verbesserungen feststellen.

(HIER DARGESTELLT IN ZWEI GROSSEN ABBILDUNGEN HINTEREINANDER - VORHER & NACHHER)


Zusammenfassung

  • Unisono in zwei Stimmen mit verschiedenen Notenköpfen kollidieren nicht mehr
  • Der Abstand und die Platzierung von Rhythmen wurden verbessert
  • Punktierte Halbe und Ganze in Stimme 1 kollidieren nicht mehr mit den simultanen Noten in Stimme 2
  • Hauptzeilen der Stimmen in der gleichen rhythmischen Position können sich nicht mehr berühren
  • Halbe Noten in zwei Stimmen, gleiche Tonhöhe, gehen jetzt nebeneinander und werden nicht überlagert
  • Sich kreuzende Stimmen liegen jetzt Kopf-an-Kopf und teilen sich nicht wie früher einen Hals
  • Unisono punktierte Noten mit dem gleichen Wert teilen sich nun immer einen Rhythmuspunkt

Alle neuen Partituren, die von nun an erstellt werden, verwenden den neuen Notenabstand, aber alle alten Partituren öffnen sich und erscheinen auf genau dieselbe Weise wie zuvor. Dies ist wichtig zu wissen, so können Sie auch darauf vertrauen, dass sich in alten Partituren nichts ändert. Um jedoch den neuen Abstandsregeln zu aktivieren, wählen Sie in den Notensatzregeln> Notizen und Tremolos die Stimmenpositionierungs-Regel Version 3 aus.

Wenn Sie in Ihrer alten Datei die Positionen von Noten mithilfe der Eigenschaft X im Bereich „Informationen“ manuell festgelegt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Abstände neu festzulegen und die neuen Regeln für die Stimmposition zu verwenden:

    Gehen Sie zu Erscheinungsbild > Notensatzregeln, Noten und Tremoli und aktivieren Sie bei Stimmenpositionierungs-Regel „Version 3“



    Wählen Sie die Musik aus, die Sie angepasst haben...


    Gehen Sie zu Erscheinungsbild > Gestaltung und Position und klicken Sie auf Zurücksetzen Position
    Gehen Sie zu Erscheinungsbild  > Noten zurücksetzen und wählen Notenabstände zurücksetzen
    Jetzt passen Noten und die Rhythmus-Punkte wieder gut zueinander.

 
Weitere kleine Verbesserungen beim Notenabstand

Wenn Sie Noten in mehrere Stimmen eingeben, fügt oder entfernt Sibelius bei der Eingabe oder Bearbeitung von Noten hilfreich Platz um die Noten hinzu. Das sorgt immer dafür, dass Ihre Noten ein gutes Layout bekommen. Hier ein Vergleich der gleichen Passage von Musik, die mit dem alten und neuen Abstandsalgorithmus geschrieben wurde:




Diese neue Notenabstands-Intelligenz in Sibelius könnte zumeist unbemerkt bleiben, da sie immer das tut, was Sie von ihr erwarten. Wenn Sie Noten eingeben und bearbeiten, wird im Hintergrund der Platz in diesem Takt permanent erneuert. Wir haben jedoch eine neue Präferenz in Sibelius hinzugefügt, falls Sie diese Option deaktivieren möchten. Sie finden es unter „Datei“> „Voreinstellungen“> „Noteneingabe“ und können die Option „Mehrspaltige Passagen während Noteneingabe und -bearbeitung anpassen“ deaktivieren. (N.B.) Das Ein- / Ausschalten ändert nicht den Abstand, den Sie in Ihrer Partitur haben.

Viele dieser Verbesserungen sind oftmals recht subtil, zum Beispiel werden Rhythmuspunkte bei der Beabstandung von Pausen berücksichtigt. Dies geschieht natürlich automatisch, sodass Sie Ihre Partitur nicht manuell anpassen müssen. Um Ihnen die alten vs. neuen Abstände zu zeigen, hier ein Vergleich (beachten Sie die Punkte an den 16tel-Pausen:



Darüber hinaus werden beim erneuten Löschen von Liedtexten oder Gitarrenframes automatisch die betroffenen Noten neu ausgerichtet, so dass kein zusätzlicher unnötiger Platz  für diese gelöschten Objekte übrig bleibt. Hier ist ein Vergleich zwischen alt und neu, so dass Sie den Effekt sehen können, wenn Sie z.B. Text löschen:

Alt:

Neu:

Es gibt weitere Verbesserungen des Abstands vor einem Wiederholungstakt. Dies ist jetzt immer korrekt, war aber bisher nur korrekt, wenn ein Wiedholungstakt-Ende vorangestellt wurde. Dies zeigt sich leichter bemerkbar bei Notenhälsen, die an der Startwiederholungslinie ausgerichtet sind.



Sibelius berücksichtigt beim Notenabstand nun auch Artikulationszeichen. Ein kleines, aber wichtiges Detail, um auch Feinheiten von Sibelius zu verbessern, besonders bei engsten Platzverhältnissen.

Wenn Sie „Sechzehntel, Achtelpause, Sechzehntel“ verbalkten, kollidierten Hals und Pause Sie werden feststellen, dass dieser Abstand jetzt gut, schön und durchgängig gelöst wird:

Was sonst?


Es gibt noch mehr. Dieses Upgrade enthält eine ganze Reihe weiterer Verbesserungen in Sibelius, die sich in der Verwendung des Programms positiv bemerkbar machen:

Trommelwirbel bitteschön: ... es ist jetzt möglich, den ersten Takt einer Partitur zu löschen, ohne den daran angehängten Systemtext zu verlieren, z.B Stimmbezeichnung, Titel, Komponist, Copyright, Tempo etc .. Wenn Sie diese Objekte ebenso löschen wollen, müssen Sie sie tatsächlich auswählen und löschen. Sie können Takte am Anfang Ihrer Partitur hinzufügen, sie nach Ihrem Willen löschen, und Sie werden feststellen, dass jeglicher Systemtext an Takt 1 angehängt bleibt.

In Version 2018.1 haben wir eine Änderung in der Art und Weise eingeführt, wie Sie auf die Multifunktionsleiste zugreifen können. In 2018.4 haben wir eine Verknüpfung „,“ (Komma) hinzugefügt, um den Fokus auf den Befehl „Im Menüband suchen“ zu legen. Das bedeutet, dass Sie jetzt auf alle Funktionen im Programm zugreifen können, indem Sie einfach eine Taste drücken.

Als Reaktion auf engagiertes Nutzerfeedback unseres Upgrades im Januar ist es jetzt auch einfacher, die Arten von Taktstrichen in einer Partitur zu ändern. Wählen Sie einfach eine Passage oder Systeme aus und wenn Sie die Art der Taktstriche ändern, werden sie alle geändert. Natürlich sind Start- und Ende-Wiederholungstaktstriche davon ausgenommen und werden am Anfang und am Ende der Auswahl hinzugefügt.

Neben all diesen Verbesserungen gibt es noch weitere Details...

  • In seltenen Fällen stürzte die Eingabe in Find in Ribbon auf dem Mac ab. Das passiert nicht mehr.
  • Der Abstand nach einem ankündigenden Tonartwechsel ist jetzt nicht mehr zu groß. Wenn Sie ihn so finden, fügen Sie an diesem Punkt einen System Umbruch hinzu und setzen Sie den Notenabstand zurück. Dies wird die Dinge wieder in Einklang bringen.
  • Markierungen werden jetzt wieder korrekt angezeigt und gedruckt, wenn sie sich über mehrere Systeme und Seiten erstrecken.
  • Wenn Sie eine übereinstimmende doppelte Taktlinie und Studierzeichen auswählen, erzeugt ein Alt-Klick an einer anderen Stelle in der Partitur keine neuen Studierzeichen und doppelten Taktstrich an der falschen Stelle mehr.
  • Beim Kopieren und Einfügen von einer gebundenen Phrase in eine andere werden Bindebögen nicht mehr dupliziert.
  • Unter Windows war die Schaltfläche „Hilfe“ (Fragezeichen in der rechten oberen Ecke) im Fenster „Druckwarteschlange“ nicht erforderlich und wurde entfernt.
  • In sehr seltenen Fällen stürzte Sibelius beim Öffnen einer Partitur mit einer anderen Wiedergabe-Konfiguration als beim Schnellstart ab.
  • Plug-Ins> Notation vereinfachen> Überlappende Noten entfernen sagt nicht mehr, dass der Effekt nicht rückgängig gemacht werden kann.
  • Kommentare mit Bindestrichen (-) werden nun wieder korrekt angezeigt.
  • Es ist nun wieder möglich, Linien zu Passagen von Takten hinzuzufügen, die nur Pausen enthalten.
  • Ein Low-Level-Problem in unserer Undo-Warteschlange, das gelegentlich dazu führen konnte, dass Sibelius unerwartet beendet wird, ist jetzt gelöst.


Noch ein i-Tüpfelchen...

Die Art und Weise, wie Sibelius mit bestimmten Datenstrukturen umgeht, wurde stark verbessert, besonders bei großen Partituren auf langsameren Computern.

Wir hoffen, Sie genießen die vielen Verbesserungen in dieser Version, die sowohl Sibelius als auch Sibelius Ultimate umfassen. Wenn Sie einen aktuellen Update- und Supportplan oder ein Abonnement haben, können Sie die neue Version im Avid Application Manager auf Ihrem Computer oder direkt von Ihrem My Avid-Konto herunterladen.

Wenn Sie neu bei Sibelius sind, können Sie unsere kostenlose 30-Tage-Testversion herunterladen und Sibelius im Fachhandel erwerben.

 

 

 

 

 

 

Was ist neu in Sibelius 2018.1

(veröffentlicht 25.1.2018)

 

Neues Versionsschema bei allen AVID-Produkten

Avid führt ab Januar 2018 ein neues Software-Versionsschema ein. Während die vorherige Version (ab November 2017) noch Sibelius 8.72 war, folgt das nächste Software-Update dem neuen Versionsschema und ist nun 2018.1.  Fortlaufende Upgrades und ihre Veröffentlichung lassen sich datumsmäßig schneller überblicken und zuordnen. Mehr dazu weiter untenstehend...

 

Neue Multi-Edit Workflows erleichtern die Arbeit in Sibelius 2018.1

 

Avid kündigt zum 25. Januar 2018 ein neues Sibelius-Software-Update an. Neue Funktionen und Multi-Edit-Workflows kommen hinzu und erlauben weitere erstaunliche Arbeitserleichterungen. Im Überblick:

  • Bindebögen, Cresc./dim-Gabeln und andere Linien lassen sich nun auch über über mehrere Notenzeilen hinzufügen, und sogar über mehrere Stimmen hinweg.
  • Das Hinzufügen von Haltelinien in Akkorden - in denen nur einige gehalten werden sollen - wird jetzt unterstützt.

  • Mehrere Taktlinien können nun in einem Arbeitsgang  in verschiedene Typen geändert werden. Sie können auch Notensystem- und Seitenumbrüche gleichzeitig auf mehrere Taktlinien anwenden.

  • Das Hinzufügen von Wiederholungs-Taktstrichen erfolgt jetzt in einem Schritt.

  • Werden Notenlängen beim Bearbeiten von Noten verlängert, wird die nachfolgende Note nicht gelöscht - zeitsparend, zuvor gelöschte Noten nicht mehr erneut eingeben zu müssen.
  • Die Option „Im Menüband suchen“ wurde durch eine bessere Anordnung der Suchergebnisse und die Möglichkeit, alle Funktionen in Sibelius sofort auszuführen, verbessert.

 

 

Linien


Es ist nun möglich, jede Art von Linien über mehrere Zeilen hinweg einzugeben. Das Hinzufügen von Bindebögen (S) oder Haarnadeln (H oder Shift+H) zu einer ganzen Sektion auf einmal ist jetzt ein Kinderspiel, wodurch Sie mehrere Arbeitsschritte und wertvolle Zeit sparen! Sibelius ist sich der Musik bewusst die sie hinzufügen, also beginnen oder enden diese Linien sogar auf der ersten und letzten Noten innerhalb der Auswahl, so dass sie nicht überlaufen und an Pausen enden:



Auch die Art und Weise wie Linien in einzelnen Notenzeilen eingegeben werden, hat sich verbessert. Sie markieren einen Abschnitt und die Linie fügt sich alleine an die erste und letzte Note in der Auswahl an, so dass Phrasenmarkierungen ziemlich schnell eingegeben werden können:



Nachdem Sie eine Linie eingegeben haben, ändert sich die Auswahl nun so, dass Sie den Endpunkt der Linie mit Leertaste oder Shift-Leertaste verlängern oder verkürzen können. Dies ermöglicht eine schnelle Auswahl und Bearbeitung aller verfügbaren Linien.  

Alternativ können Sie auch mit Strg+Click oder Cmd+Click die Noten anklicken, bei denen Sie eine Linie beginnen möchten. Diese können Sie dann bei Bedarf erweitern:



Natürlich können Sie durch Drücken von Leertaste oder Shift+Space die Liniensetzung für alle markierten Zeilen erweitern. Dies ist unglaublich nützlich, um Haarnadeln oder sogar Phrasenmarkierungen zu mehreren Instrumenten hinzuzufügen. Dies muss nicht beim Einfügen der Linie geschehen und kann jederzeit erfolgen.

 

Hinzufügen von Bindebögen über mehrere Stimmen hinweg

 

Das Hinzufügen von Bindebögen zu mehrstimmigen Musikpassagen ist nun ebenfalls mit wenigen Handgriffen erledigt. In diesem Beispiel waren es bisher nicht weniger als neun Schritte. Mit dem neuen Sibelius sind es nur drei (Auswahl, Shift+Klick zum Erweitern der Auswahl, Taste S zum Hinzufügen aller vier Bindebögen):



Sibelius ist sich sogar der Pausen bewusst, so dass Sie schnell Bindebögen über Abschnitte wie diese hinzufügen können:



Auch hier waren es nur drei Schritte - es wären zuvor bis zu 16 Schritte gewesen, denn das Hinzufügen von Bindebögen zu Stimme 2 musste immer durch einen Stimmwechsel auf der Tastatur erfolgen.

Wenn Sie ein wiederholtes Muster zum Hinzufügen von Bindebögen vorhaben, können Sie mit der neuen Funktion in Verbindung mit dem Erweiterten Filter Bindebögen über lange Abschnitte hinweg ganz einfach hinzufügen.


 


Haltelinien


Das Hinzufügen von Haltlinien zwischen Noten in Akkorden, die nur wenige Noten gemeinsam hatten, war ohne ein spezielles Plug-In immer umständlich. Sie mussten spezifisch die Noten auswählen, die den Akkord gemeinsam waren, und die Eingabetaste auf der Tastatur drücken. Jetzt verwenden Sie einfach eine Abschnitts-Auswahl über beide Akkorde hinweg und die Haltebögenwerden nur den Noten hinzugefügt, die in beiden Akkorden gleich erscheinen. Dies funktioniert mit Auswahl, die sich über mehrere Akkorde erstreckt, sogar über Systeme, über N-Tolen usw. hinweg. Die Haltelinien schalten auch weiterhin um, wenn Sie die Eingabetaste auf der Tastatur drücken.

Hier ist ein einfacher Fall:



Das Hinzufügen von Haltlinien über mehrere Notenzeilen hinweg, die Triolen enthalten, wird ebenfalls ganz angenehm gehandhabt, hier ein eher ungewöhnlicheres Beispiel:



Sie können immer noch schwebende Haltelinien erstellen, indem Sie einfach nur die Note(n) auswählen, die Sie ausklingen lassen möchten, und die Haltelinie hinzufügen:


Taktlinien


Es ist nun möglich, mehr als eine Taktlinie auszuwählen und deren Typ zu ändern. Sie können den Typ in Double, Dashed, Final, Invisible, Normal, Tick, Short oder Between Staves ändern. Sie können auch System- oder Seitenumbrüche zu diesen Taktlinien hinzufügen, um schnelle Layoutänderungen zu erzielen oder die Erstellung von Arbeitsblättern für den Unterricht zu erleichtern.

Dieses Beispiel zeigt, wie die Taktlinien einzeln mit Cmd+Click (Mac) Ctrl+Click (Win) ausgewählt werden, dann in Dashed‘ geändert werden und Systemumbrüche hinzugefügt werden, die alle mit der Eingabetaste hinzugefügt werden:



Dies funktioniert für alle Arten von Taktlinien, aber Wiederholungs-Taktlinien sind jetzt auch verbessert....

Wiederholungslinien


Das Hinzufügen von Anfang und Ende Wiederholungszeichen ist jetzt einfacher denn je. Wenn Sie einen Abschnitt oder ein System auswählen, werden diese nun durch Hinzufügen einer End- oder Start-Wiederholungslinie an beiden Enden der Auswahl hinzugefügt. Dies erspart Ihnen den Schritt, für jede gewünschte Wiederholungsstruktur die zweite Wiederholungslinie anzulegen:

Notenbearbeitung


Auch das Bearbeiten von Noten in Sibelius wurde in dieser Version geändert: Wenn Sie die Länge einer Note verlängern, wird die nächste Note nicht mehr vollständig gelöscht, sondern behält Rhythmus bei, den Sie benötigen. Bisher mussten Sie die nächste Note manuell wieder einfügen. Dies geschieht allerdings nur dann, wenn man die Länge der Notenlänge verlängert und beim Verkürzen des Notenwertes eine Pause erstellt. Das funktioniert gut mit mehr als einer ausgewählten Note und sogar in N-tolen oder mit einer Abschnittsauswahl - probieren Sie es aus!



Die Art und Weise, wie Sibelius diese Noten verarbeitet, erlaubt es, die Notenlänge mit Abschnitts-Auswahl  zu verändern, wie hier:



In Verbindung mit dem verbesserten magnetischen Notenlayout seit Sibelius 8.1, macht dies das Bearbeiten von Noten in ganzen Abschnitten unglaublich schnell.

Auch wenn dies vorerst die alte Methode ersetzt, bei der Sibelius beim Verlängern eines Notenwertes die nächste Note löschen würde; haben Sie dennoch eine Einstellmöglichkeit, auf die Sie bei Bedarf umschalten können, wenn Sie es wünschen: „Nachfolgende Noten durch Pausen ersetzen, wenn Sie die Dauer verlängern“.


Suchen im Menüband


Unter dem gleichen Motto, Ihre Arbeitsweise zu beschleunigen, haben wir das Suchfeld „In der Multifunktionsleiste suchen“ verbessert. Wir haben das Layout der Suchergebnisse verfeinert, um die Übersichtlichkeit zu verbessern um die Ausführung der benötigten Befehle zu beschleunigen. In den meisten Fällen brauchen Sie sich nur noch eine Tastenkombination zu merken und können auf alles im Programm zugreifen.

Die Kürzel für den Zugriff auf das Feld Suchen in Multifunktionsleiste wurde so gestaltet, dass es sofort ausgeführt wird. Statt Strg (auf Mac) oder Alt (auf Win) und dann separat 0 zu drücken, können Sie jetzt Strg+0 oder Alt+0 gleichzeitig eingeben. Sie können diese Verknüpfung nun auch unter Einstellungen > Tastaturkürzel beliebig ändern. Wenn Sie also einen einzelnen Tastendruck bevorzugen, z.B. „,“, dann können Sie sich dies einrichten.

Suchen und Ausführen - das ist jetzt ein und dasselbe. Zuvor mussten Sie die Tastenkombination Shift+Eingabetaste kennen, um die gewünschte Funktion zu finden und auszuführen, aber erst nachdem Sie auf die Wiedergabe einer Animation gewartet haben. Wir haben dies nun vereinfacht und, wo möglich, wird das Feature sofort ausgeführt, tippen Sie z.B. „Reset Design“ und Eingabetaste (oder Sie brauchen nur „Re“ einzugeben und die Eingabetaste drücken, da es oben in den Suchergebnissen steht). Wenn Sie dies tun, werden Sie feststellen, dass das Design sofort zurückgesetzt wird, anstatt auf das Ende der Animation warten zu müssen.

Dies funktioniert für alles in der Multifunktionsleiste, so dass Sie z.B. „12/4“ eingeben können, um eine neue 12/4 Time Signature, „Trill“ für einen Triller usw. zu erstellen. Wenn Sie es vorziehen, können Sie das Menüband auch ausblenden und es einfach als Befehlspalette für Sibelius verwenden.

Auch das Layout der Suchergebnisse ist übersichtlicher.

 

 

    

Abb. SIBELIUS 7 bis 8.7.2

 

Abb. neu ab SIBELIUS 2018



Der Name des Merkmals ist jetzt fett gedruckt, mit der Position des Merkmals in der Multifunktionsleiste darunter, gefolgt von der Beschreibung. Um Ihnen zu helfen, sich Ihre Abkürzungen zu merken, haben wir diese ebenfalls rechts neben den Ergebnissen hinzugefügt.

Weitere 2018.1 Features im Detail...

  • Haltebögen werden jetzt richtig ausgerichtet, nachdem eine Note mit einem Punkt verlängert wurde
  • Notenlinien erstrecken sich jetzt bis zur letzten Note, die man mit einem Lasso als Auswahl erzeugt hat
  • Bisher war es nicht möglich, Stichnoten gestrichelte Bindebögen hinzuzufügen. Ab jetzt schon.
  • Bisher konnten Cresc./Dim.-Gabeln in einer oder nur „allen“ Stimmen hinzugefügt werden. Sollen mehrere Haarnadeln eingeben werden, beginnen Sie jetzt mit einer Objektauswahl für die betreffenden Stimmen und nur denen werden sie hinzugefügt.
  • Bindebögen können jetzt an mehrere Stichnoten angehängt werden. Man benutzt eine Objektauswahl um die Bögen an die Stichnoten zu binden.
    Eine Abschnittsauswahl startet stattdessen jetzt den Bogen von der Hauptnote (wie in früheren Versionen von Sibelius).
  • Cresc./Dim.-Gabeln gehen jetzt auch über Wiederholungsbalken
  • Es gibt ab sofort eine neue Einstellung, mit der Sie das Verhalten bei der Noteneingabe steuern können:  Sie finden dies unter Datei> Einstellungen> Noteneingabe. Es heißt „Ersetze nachfolgende Noten mit Pausen, wenn die Dauer verlängert wird“ und ist standardmäßig deaktiviert.
  • Das Hinzufügen eines Bindebogens zu einem Abschnitt, der bereits einen Bogen enthält, ändert nicht länger die Länge des ursprünglichen Bogens.
  • Alle Tastenkürzel sollten jetzt wieder bei der Suche in der Multifunktionsleiste erscheinen. 

     

  • Stichnoten sind nun wieder über die Pfeiltasten erreichbar.
  • Datei > Drucken: Die Seitenausrichtung wird jetzt nur noch durch Änderungen in der Dokumenteneinrichtung geändert, wenn normale Seiten gedruckt werden. Dies ist nicht mehr der Fall bei Spreads, Booklet oder 2 Seiten pro Blatt und vermeidet die Probleme, bei denen diese auf Hochformatpapier zurückgesetzt werden, anstatt im Querformat zu bleiben, wie es bei diesen Druckvorgängen der Fall ist.
  • Leerraum nach einer Tonartbezeichnung und Wiederholungstaktlinie ist nun etwas breiter und verhindert Kollisionen.
  • Es ist nun möglich, einer Stichnote einen gestrichelten Bindebogen hinzuzufügen.
  • Das Plugin „Combine Tied Notes and Rests“ ist ein nettes und schnelles Plugin für die Bearbeitung von Musik in großen Partituren.

 

Mit Sibelius in die Avid Artist Community

Mithilfe der Sibelius | Cloud-Sharing-Technologie innerhalb von Sibelius und auf der Avid Media Central-Plattform können Sibelius-Benutzer nunmehr ein Profil in der Avid Artist-Community erstellen und Partituren dort auch öffentlich posten und präsentieren.  Ob als Komponist, Arrangeur, Lehrer oder Notensatzdienstleister, es gibt vielfältige Beweggründe, Noten auch auf diese Weise mit anderen Künstlern, Medienprofis und Produzenten zu teilen. Noch dazu sind diese Partituren interaktiv: sie können auf jedem Webbrowser und internetfähigem Gerät abgespielt und zu Gehör gebracht werden - ohne dass man dafür ein installiertes Sibelius benötigt. Die Partituren bzw. Songs sind mit dem eigenen Sibelius-Cloud-Sharing-Konto verknüpft, so dass sogar alle Änderungen in Sibelius unmittelbar in die Artist Community übertragen werden können.

Melden Sie sich einfach mit Ihrem Avid-Masterkonto an und entdecken Sie, welche Möglichkeiten auf Sie warten.…
http://www.avid.de/de/artistcommunity

 

 

Sibelius bekommt neue Versionsnummern


Ab Januar 2018 führt Avid ein neues datumbasiertes Software-Versionsschema für alle Produkte ein. Der Application Manager folgt bereits diesem Schema, und für Sibelius und Sibelius | First beginnt dies mit neuer Version ab 25. Januar 2018.

  • Warum wird Sibelius plötzlich Version 2018.1?
  • Wie funktioniert das neue Versionsschema?
  • Brauche ich eine neue Lizenz?
  • Werden alle Anwendungen diesem Schema folgen?
  • Was bedeutet das für die Kompatibilität?
  • Wird es weiterhin Patch-Updates geben?
  • Was ist, wenn es im selben Monat noch eine weitere Veröffentlichung gibt?
  • Was ist, wenn es in einem bestimmten Monat kein Upgrade gibt?
  • Warum wird die Version an einigen Stellen als „2018“ und in anderen als „18“ angezeigt?

 

Warum wird Sibelius plötzlich Version 2018.1?

Avid führt ab Januar 2018 ein neues Software-Versionsschema ein. Während die vorherige Version (ab November 2017) noch Sibelius 8.72 war, folgt das nächste Software-Update dem neuen Versionsschema und ist nun 2018.1.  Fortlaufende Upgrades und ihre Veröffentlichung lassen sich datumsmäßig schneller überblicken und zuordnen.

Wie funktioniert das neue Versionsschema?

Softwareversionen werden nunmehr nach Jahr und Monat nummeriert. Zum Beispiel wird das erste Software-Release im Januar 2018 mit 2018.1 nummeriert. Nachfolgende Releases innerhalb desselben Monats haben ein zusätzliches Suffix. Beispiel: 2018.1.1 Produkt-Begrüßungsbildschirme, „Über Sibelius“-Fenster, Avid-Hauptkonten und Anwendungs-Manager zeigen die vollständige Versionsnummer an, z. B. 2018.1.1

Brauche ich eine neue Lizenz?

Sibelius-Kunden mit einer unbefristeten Lizenz und mit einem aktuellen UpgradePlan oder mit einem aktiven Abonnement benötigen keine neue Lizenz. Mit einer aktiven aktuellen Lizenz können Sie diese Softwareversion herunterladen und ausführen. Andere Avid-Produkte, die dieses Versionsschema übernehmen, funktionieren ähnlich. Die Versionsänderung im Namen erfordert keine neue Lizenz.

Werden alle Avid Produkte diesem Schema folgen?

Ja - der Application Manager ist bereits darauf umgestellt und steht z.B. im Januar 2018 bereits auf 18.1 zum Download bereit.  Neben Sibelius und Sibelius | First folgen auch Pro Tools und Media Composer diesem Versionsschema.

Was bedeutet das für die Kompatibilität?

Während mehrere Produkte die gleiche Versionsnummer haben, bedeutet dies nicht, dass sie vollständig kompatibel sind. Beispielsweise kann Sibelius 2018.11 eine neue Funktion einführen, die von Pro Tools 2018.11 nicht unterstützt wird. Weitere Informationen zur Kompatibilität finden Sie immer in den jeweiligen Release-Dokumentationen und in den Knowledgebase-Artikeln.

Wird es weiterhin Patch-Updates geben?

Versionsnummern zeigen nicht mehr an, ob es sich bei einem Release um ein Feature-Release oder nur um ein Bug-Fix-Release handelt, noch geben sie an, ob es sich um ein vollständiges Installationsprogramm oder ein Patch-Installationsprogramm handelt. Wann immer es möglich ist, werden Software-Updates sowohl als vollständige Installer als auch als Patch-Updates veröffentlicht, um die Aktualisierung zu vereinfachen. Orientieren Sie sich im Avid Download Bereich und den dort veröffentlichten Hinweisen, um festzustellen, ob ein Patch-Update für ein bestimmtes Release verfügbar ist.

Was ist, wenn es im selben Monat noch eine weitere Veröffentlichung gibt?

Nachfolgende Releases innerhalb desselben Monats haben ein zusätzliches Suffix. Zum Beispiel 2018.1.1

Was ist, wenn es in einem Monat kein Upgrade gibt?

Bei Produkten, die nicht monatlich veröffentlicht werden, werden die Nummern manchmal übersprungen. Beispielsweise kann für die 2018.1.1 folgende Version eine 2018.3 sein

Warum wird die Version an einigen Stellen als „2018“ und in anderen als „18“ angezeigt?

In den Fällen, wo z.B. eine Installationssoftware keine vier Zeichen (2018) unterstützt, kann es sein, dass die ersten zwei Zeichen ausgelassen werden und nur zwei Zeichen (18) verwendet werden. Beispielsweise wird ein Installationsprogramm möglicherweise eine Version 18.1.1 ausgeben. Auch eine EXE-Datei kann möglicherweise nur die verkürzte Versionsnummer anzeigen.

 

 

 

 

Neu in Sibelius 8.7.2

(veröffentlicht 14.11.2017)


Instrumentenwechsel und Tonarten

Instrumenten-Wechsel und Tonart-Änderungen, seit ihrer Einführung vor vielen Jahren, waren eine echte Zeitersparnis, aber es war immer ein gewisses Maß an Überarbeitung erforderlich.

Sibelius 8.7.2 vervollständigt nun den Prozess, indem sichergestellt wird, dass bei Änderungen der Abstand und Tonartbezeichnungen perfekt in der Partitur platziert werden. Probleme mit kollidierenden Taktstrichen, doppelten Tonart-Änderungen wurden ebenfalls behoben.

Mehrtakt-Pausen werden nicht mehr durch Instrumenten-Wechsel in einem der Teile getrennt, so dass Sie diese sicher eingeben können, da keine weiteren Aufräumarbeiten erforderlich sind.


Sibelius High Sierra

Das neue Mac-Betriebssystem macOS High Sierra wurde mit einem neuen Dateisystem ausgerüstet. Das bereits im Vorjahr von Apple angekündigte neue «Apple File System», kurz APFS, löst das mittlerweile in die Jahre gekommene HFS+ als Standard-Dateisystem ab.

Sibelius 8.7.2 wird jetzt auf macOS 10.13 High Sierra unterstützt. Anwender sollten jedoch wissen dass Sibelius (wie viele andere Programme) nur unterstützt wird, wenn die Festplatte mit APFS oder HFS + ohne Groß- / Kleinschreibungs-Sensibilität (case-insensitive) formatiert ist. Dies ist ohnehin die Standardkonfiguration.

Wenn eine Festplatte jedoch mit der neu hinzugekommenen APFS-Groß-/Kleinschreibungs- Sensibilisierung formatiert wird, wird Sibelius zwar ausgeführt, hat jedoch mehrere Probleme beim Schnellstart und beim Abspielen der Sibelius Sounds-Bibliothek. Daher empfehlen wir, Festplatte(n) - falls erforderlich - ohne Groß- / Kleinschreibungs-Sensibilität (case-insensitive) zu formatieren.


Diverse kleinere Verbesserungen

u.a. beim XML Export, beim PDF Export in Deutsch und Französisch, mehrere kleinere Programmfehler wurden beseitigt.

 

Neu in Sibelius 8.7.1

(veröffentlicht 10.2017)

Diese Version adressiert ein Verbindungsproblem von Sibelius mit dem Application Manager. Wenn Aktiviieren angeklickt wird, wenn Sibelius startet, bzw in Datei | Hilfe war der Application Manager nicht mehr erreichbar. Mehrfache Versuche führten dazu, dass in einigen Fällen eine Fehlermeldung erschien, der Application Manager sei nicht auffindbar. Diese Zwischenversion behebt das Problem, ansonsten keine weiteren Änderungen zu 8.7.


 

Neu in Sibelius 8.7

Sibelius Cloud | Sharing und Sibelius | Cloud Publishing

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Partituren online präsentieren, wo jeder die Notenblätter jederzeit anschauen, transponieren und sogar kaufen kann. Das sind die Vorteile der bahnbrechenden Cloud-Technologie von Sibelius.

Sibelius | Cloud Sharing ab Sibelius 8.7 und Sibelius | First macht es Komponisten, Studierenden und Lehrern leicht, Partituren in der Cloud zu teilen und andere einzuladen, ihre Arbeiten anzuhören und zu überprüfen.

Sibelius | Cloud Publishing hingegen ist ein nochmals erweiterter Dienst und verbessert für Musikverleger das Online-Einkaufserlebnis ihrer Kunden und steigert ihre Umsätze. (Mehr Infos dazu weiter unten)

Das neue Sibelius | Cloud - Sharing

  • Notation mit allen anderen austauschen und zwar überall und über die Cloud
  • Kompositionen werden lesbar und (!) hörbar auf nahezu jedem Gerät bzw. Browser.
  • Posten Sie Musik in Ihre Social Media Kanäle (Facebook, WhatsUp...) in Blogs oder auf eigene Webseiten.
  • Veröffentlichen und vermitteln Sie interaktives Notenmaterial!

Es war nie einfacher, Partituren zu teilen. Mit der Integration von Sibelius | Cloud Sharing in Sibelius und Sibelius | First können Sie jeden jederzeit einladen, von einem beliebigen Gerät aus Ihre Musik online anzuhören. Entweder privat über Ihren persönlichen Cloudspeicher, der bei beiden Anwendungen mit inbegriffen ist, oder öffentlich auf einer Webseite.

Klicken Sie einfach auf die Teilen-Schaltfläche, um eine Partitur an die Cloud zu schicken – Avid stellt Ihnen 1 GB freien Speicher zu Verfügung**. Dabei wird automatisch ein eindeutiger URL-Link erzeugt, den Sie kopieren und mit anderen teilen oder in eine Webseite einbetten können. Wenn Sie Änderungen an der Partitur vornehmen, können diese ebenfalls online geteilt werden. Haben Sie Ihre Meinung geändert? Klicken Sie einfach auf „Nicht mehr teilen“, um den Link zu deaktivieren.

 

Wie kann Sibelius | Cloud Sharing Ihren Workflow unterstützen?

  • Komponisten und Arrangeure können Entwürfe zur Besprechung an Orchestrierer schicken
  • Orchestrierer können Arbeitskopien zur Besprechung an Kopisten schicken
  • Notengrafiker können sich Feedback holen und Partituren vor der Veröffentlichung Korrektur lesen lassen
  • Studierende können Hausaufgaben und Seminararbeiten an ihre Lehrer einreichen
  • Lehrer können Inhalte für interaktive Lehrpläne erstellen und mit ihren Studierenden teilen
  • Blogger können ihre Webseiten mit Inhalten anreichern, die angeschaut und abgespielt werden können

Erleben und hören Sie es im Einsatz.

Hier ist ein Beispiel einer über Sibelius | Cloud Sharing präsentierten Partitur. Klicken Sie die Abspieltaste, um die Partitur anzuhören, und ziehen Sie den Indikator auf der Timeline, um die Wiedergabe zu einem beliebigen Teil der Partitur zu bewegen. Außerdem können Sie die Musik in verschiedene Tonarten transponieren – klicken Sie auf das Notensymbol und wählen Sie die gewünschte Transposition.

 


** Bitte beachten Sie, dass Sibelius-Nutzer aus Ihrem 1 GB Cloudspeicher eine unbegrenzte Zahl an Partituren teilen können, während Sibelius | First-Nutzer auf 20 gleichzeitig geteilte Partituren beschränkt sind.

 

Neu in Sibelius 8.6

Magnetische Glissandi

Wenn Sie Glissandi (Glissando gerade/gewellt oder Portamento) in die Partitur eingeben, werden Sie feststellen, dass sie sich nunmehr perfekt zwischen die Noten einfügen und magnetisch den Notenköpfen folgen, sofern sie diese verändern. Dies erspart viele bisher manuell durchzuführende Schritte beim Erstellen wie beim nachträglichen Bearbeiten von Noten.

Die Methode, um diese Glissandi und Portamenti zu erstellen hat sich also leicht verändert, wird sich aber für Sibelius-Anwender schnell vertraut anfühlen. Um ein neues Glissando, Portamento oder Wellenlinien einzugeben, wählen Sie jetzt zuerst die beginnende Note(n) aus, wechseln in das Linien-Menü wählen die gewünschte Line aus. Schon hat sich die Linie mit der nächsten Note verbunden. In früheren Versionen von Sibelius mussten Sie zuerst die Linienform auswählen und platzieren, jetzt klicken Sie zuerst auf die erste Note.

Wenn Sie die Enden der Linien bewegen wollen, können Sie dies durch Klicken und Ziehen an den Anfassern der Linienenden. So wie Sibelius schon lange mit Magnetic Layout-Funktionen glänzt, sind die neuen magnetischen Glissandi und Portamenti ebenso mit einer Kollisionsvermeidungslogik ausgestattet, die weitestgehend Rücksicht auf andere im Weg stehende Objekte nehmen kann. So lassen sich im Inspektor bei Bedarf auch die Textbezeichnungen „Gliss.“ und "Port" verstecken oder etwa der Positionsversatz der Linien zur Note beeinflussen.

Die Glissando-Linie wird zwischen die ausgewählte Note und die folgende Note gesetzt, folgt während der Bearbeitung jeder Notenkopfbewegung und macht z.B. für Vorzeichen extra Platz.

Die neuen Eigenschaften der Linien münden in einer neuen SlideStyleID, die auch eine Änderung im Dateiformat erfordert (wir wussten, dass das irgendwann unvermeidlich sein würde). Wenn Sie also eine Sibelius 8.6 Partitur in 8.5 oder früheren Versionen öffnen wollen, exportieren Sie die Datei mit "Datei > Exportieren> Vorige Version" und wählen "Sibelius 8.1 - 8.5". Dadurch werden die neuen Linien in Linien älterer Bauart umgewandelt und sie behalten Ihre genaue Position und Platzierung bei.


Wenn alte Partituren in Sibelius 8.6 geöffnet werden, bleiben die alten Glissandi und andere Linien genau dort, wo sie waren und werden nicht umgewandelt. Alle neu erstellten Linien werden dem neuen Stil entsprechen. Ein Nebeneffekt der neuen magnetischen Glissandi ist übrigens, dass jetzt auch die Bindebögen sehr viel flexibler in alle möglichen Richtungen bearbeitbar werden.

Das Aussehen verändern

Seit Sibelius 8.5 gibt es einen neuen Inspektor, der relevante Einstellungen und Funktionen auf schnelle Art bereitstellt und das Arbeiten erleichtert. In Sibelius 8.6 gibt es jetzt im Inspektor zusätzliche Features, die bestmögliche Kontrolle über Glissandi und Portamenti Linien bieten:

Im Abschnitt „Linien“ finden Sie jetzt folgende Einstellungen:

Slide ends: ermöglicht das Finetuning der Endposition einer Linie. (XY Koordinate, links, rechts)

Slide style: damit stellen Sie die Linienart ein: Glissando, Portamento, Welle oder Linie.

Slide text: ermöglicht das Umschalten zwischen „gliss.“ oder „port“ -Text entlang der Linie. Das erfolgt normalerweise automatisch, sobald der Abstand zu knapp wird, um noch Text anzuzeigen, kann aber bei Bedarf auch manuell erfolgen.

Soll eine Glissando-Linie frei und unabhängig von einem Notenkopf positioniert werden, ist dies weiterhin möglich: zuerst mit Esc abwählen was ggf. ausgewählt ist, dann die Linie aus dem Linienmenü hinzufügen. Da diese dann an keine Noten gebunden ist, entfallen natürlich auch die Inspektor-Funktionen, die für magnetische Glissandi sorgen.

Multiple Glissandi auf einen Streich

Mehrere Glissandi lassen sich in Sibelius 8.6 schnell und auch zugleich erzeugen. In früheren Versionen musste eine Linie manuell hinzugefügt und angepasst werden. Wenn sich dann die Noten noch verändert haben, mussten auch die Linien erneut positioniert werden. Das ist nun sehr viel einfacher: wählen Sie alle Noten aus, bei denen Linien hinzugefügt werden sollen, wählen im Inspektor den Linientyp und fertig.

Ebenso lässt sich im Inspektor der Text oberhalb der Linien zu- bzw. abschalten:

Linien selbst anpassen und gestalten

Die Enden der Linien lassen sich anfassen und neu positionieren – mit der Maus oder per Tastatureingabe im Inspektor. Sofern Änderungen an den Noten stattfinden, wird auch die relative Position der Linie zum zugehörigen Notenkopf beibehalten. Das macht z.B. Sinn, wenn man das Glissando zu einer anderen Note im Akkord andeuten will oder gar ein Notensystem-übergreifendes Glissando anzeigen will. Sobald das eingerichtet ist, bewegen sich die Linien in Relation zu den Noten, die gerade gesetzt werden. Um Linienenden wieder in ihre Standardeinstellung zu bringen geht man auf "Erscheinungsbild > Gestaltung und Position > Position zurücksetzen".

Selbst gestaltete Linien in Sibelius erstellen – ebenso easy: einfach zu "Notationen > Linien > Linien bearbeiten" gehen, die gewünschte Linie auswählen oder eine neue Linie, basierend auf der ausgewählten Linie erstellen. Im Fall von Glissandi- und Portamenti-Linien lässt sich auch der Text entlang der Linie nach Gusto gestalten:

Alle selbst erstellten Linien die auf Basis von Glissandi erstellt wurden, werden übrigens im Inspektor genauso behandelt wie die standardmäßig von Sibelius erstellten.

Zusätzliches Detail, wenn für Gitarre notiert wird

Slides – bis jetzt jedenfalls – waren immer nur in der Lage einen gleichmäßigen Slide (mit den Fingern über das Griffbrett einer bundlosen Gitarre gleiten) in der Wiedergabe zu erzeugen. Ab Sibelius 8.6  können Sie das im Inspektor auch anderweitig einstellen:

Alte Partituren in Sibelius 8.6 öffnen

Sibelius öffnet weiterhin alle Partituren ab Version 1 bis hin zum aktuellen Sibelius 8. Sie öffnen wie gehabt und vorhandene Glissandi Linien geändert oder konvertiert. Dies stellt sicher, dass es keine Änderungen an Ihrer oftmals aufwändigen Arbeit gibt. Jedoch werden alle neu hinzugefügten Glissandi in die Partitur von Sibelius 8.6 im neuen Linienstil erstellt.

Öffnen aktueller 8.6 Partituren in älteren Sibelius-Versionen

Wie gehabt, Sibelius kann Partituren in eine ältere Version konvertieren, so dass man mit anderen Anwendern Partituren austauschen kann, die noch nicht mit Sibelius 8.6 (ff.) arbeiten. Man geht dazu auf "Datei > Exportieren > Vorige Version" und wählt die Sibelius Version in die konvertiert werden soll.

Wird dieser Weg eingeschlagen, konvertiert Sibelius was möglich ist in ein äquivalentes Objekt der früheren Version. Im Falle der neuen Glissandi Linien werden diese in Glissandi alten Stils konvertiert. Linien und Positionen bleiben erhalten.

Manuscript-Unterstützung für magnetische Linien

In der in Sibelius integrierten Script-Sprache "ManuScript" haben Linien-Objekte jetzt eine neue <code>SlideStyleID</code> Variable, die den Linienstil-Status einer Note beschreibt. Diese Lese/Schreib-Variable läßt Sie Glissandi wie auch andere Linien an eine Note an- bzw. entbinden.

Ebenso lassen sich zusätzliche eigene Linienstile definieren und zuweisen, die nicht auf den verfügbaren Standard-Linienstilen basieren (weitere Information hierzu im ManuScript Language Guide).

Music XML Verbesserungen

Die neuen magnetischen Glissandi-Linien haben ihre Entwicklung aus der tiefgreifenden Verbesserung und Unterstützung von MusicXML genommen. Eine andauernde Projektarbeit, bei der AVID zuerst versucht hat, importierte Glissandi-Linien so zu verarbeiten, dass sie sich auf Anhieb angenehm an den Noten positionieren und bestenfalls minimale Nacharbeit erfordern.

Hier in Zusammenfassung die Änderungen für MusicXML in Sibelius 8.6:

  • Bessere Unterstützung für kleine Notensysteme (in Fortsetzung der Neuerungen in Sibelius 8.5)
  • Sibelius importiert nunmehr Werte für Seitenränder korrekt. In älteren Versionen waren gerade Werte für ungerade Seitenwerte zugewiesen.
  • Bindebögen gehen nicht länger verloren bei Akkorden, die über Taktlinien hinweggehen und die Ausrichtung von Bindebögen wird respektiert.

Verbesserungen an manch älteren Problembereichen

Um die Stabilität und Leistung von Sibelius auf weiterhin hohem Niveau zu halten, wird nicht nur an neuen Features und neuen Arbeitstechniken in Sibelius gearbeitet.  Es wird auch dafür Sorge getragen, dass ältere und manchmal schwer lösbare Probleme gelöst werden. Einige sind vielleicht kleine, selten auftretende Bugs und andere mögen manchmal größeres Ausmaß erreichen - jedenfalls wird in Sibelius permanent daran gearbeitet.

Hier eine Liste was sich unter der Haube sonst noch in 8.6 verbessert:

ALLGEMEIN

  • Sibelius bei Programmstart mind. 10% schneller
  • Auto-Save kann umfassender und zuverlässiger Daten retten
  • Beim Öffnen älterer Sibelius-Dateien: Pausen in Auszügen da wo sie sein sollten
  • Verbesserungen Lizenz-Engine
  • Bessere Darstellung beim Notenverschieben über Seiten
  • Kommentieren bei geöffnetem Inspektor verbessert
  • Leichtere Werteeingabe und Navigieren im Inspektor
  • Inspektor ändert vertikale Größe, wenn losgelöst

APPLICATION MANAGER

  • Application Manager 17.5 jetzt in Sibelius enthalten
  • Mit Öffnen-Taste, damit Sibelius auch im Apps-Tab öffnet
  • Öffnen -Taste erscheint nur bei aktivem UpgradePlan

WIN/MAC

  • Seltener Fehler in Zusammenspiel mit Pro Tools und HD Hardware behoben (WIN)
  • Sibelius initialisiert Audio-Engine, auch wenn von Audio-Geräten kleinere Fehler aus dem Treiber gemeldet werden
  • MP3 Export funktioniert erneut auch auf MAC OS 10.9
  • Diverse Zeicheneingabefehler behoben (MAC)
  • Sibelius hängt nicht mehr, wenn es versucht auf ein abgetrenntes Audiogerät zuzugreifen (MAC)

Sibelius Anwender mit aktuellem Upgradeplan erhalten das Update auf Sibelius 8.6 über den Application Manager oder über den Installer aus ihrem Avid Masterkonto. Wenn Sie ein älteres Sibelius besitzen und ein Upgrade machen möchten, wenden Sie sich bitte an den Sibelius-Vertrieb oder ihren Musikfachhändler.

Neu in Sibelius 8.5

Inspektor

Wie sich das Arbeiten in Sibelius noch einfacher gestalten läßt - dazu stellt Avid viele Überlegungen an und ein wichtiger Aspekt dabei ist - dass man versucht, Ihnen die vielen Funktionen, die sich in Menüs und Dialogen verstecken, in einer übersichtlichen Form zu präsentieren - in  einem sauberen und funktionsreichen Inspektor-Bedienfeld.

So können Sie jetzt ein Objekt oder mehrere Objekte in der Partitur auswählen und alle Eigenschaften und Möglichkeiten zur Bearbeitung dieses Objekts angezeigt bekommen. In Sibelius 8.5 hat Avid diese neue Vorgehensweise in einem ersten größeren Schritt neu verwirklicht, mit neuen Notenzeilengrößen und einem neuen Inspektor, der einen sauberen und modernen Anstrich bekommen hat.

Inspektorvergleich - Klicken Sie, um den neuen Inspektor mit dem alten zu vergleichen.

Den Hauptbereich Text hat Avid dahingehend verbessert, dass ein paar neue nützliche Grafiken die möglichen Parameter anzeigen, die Sie für einen ausgewählten Text ändern können. Die anderen Bereiche wurden etwas sinnvoller mit Klick-Boxen und Feature-Labels so gestaltet, dass der Inspekor jenes professionelle Aussehen bekommt, das Sie von Sibelius erwarten dürfen.

Der Inspektor verhält sich nun auch wie andere Bedienfelder. Sie können ihn über die Registerkarte "Start" aufrufen, wie zuvor, ebenso aber auch im Bereich „Ansicht > Leisten“ des Menübandes.

 sibelius8.5 ansicht leisten

Der Inspektor in der Menüleiste.

Der Inspektor wird angedockt auf der linken Seite des Hauptfensters in Sibelius angezeigt. Sie können ihn herausnehmen und auf der rechten Seite andocken, oder wenn Sie es vorziehen, ihn auch „schweben“ lassen: Nützlich etwa, wenn Sie einen zweiten Monitor einsetzen. Beim Abdocken können Sie die Größe des Inspektors ändern, indem Sie an einer der Kanten ziehen.

Sibelius befüllt den Inspektor immer nur mit Funktionen und Steuerelementen, die für das Element oder die Elemente relevant sind, die Sie ausgewählt haben. Beispielsweise wird die Skalierung % nur angezeigt, wenn Sie ein Akkorddiagramm ausgewählt haben. Der Inhalt des Inspektors wird manchmal für alle Steuerelemente zu groß sein. sodass Sie eine Scrollbar auf der rechten Seite angezeigt bekommen, damit Sie leicht finden können, was Sie benötigen. Jeder Abschnitt kann auch zusammengeklappt werden, so dass Sie Steuerelemente ausblenden können, die Sie zu diesem Zeitpunkt nicht benötigen.

Mehrfache Notenzeilen-Größen

Ein gut illustrierendes Beispiel für die neuen Funktionen und Arbeitstechniken im Inspektor ist das neue Mehrfache Notenzeilen-Größen-Feature. Wenn Sie eine Passage oder eine Systemauswahl in Ihrer Partitur treffen, sehen Sie nun dieses neue Dropdown-Menü im Inspektor:

sibelius8.5 inspector Multiple Staff Sizes feature

Der Takte-Bereich im Inspektor

  • Wählen Sie nur einen Takt in Ihrer Partitur, und das Ändern der Notenzeilengröße erweitert sich auf die Auswahl des gesamten Systems und ändert die Notenzeilengröße des gesamten Systems.
  • Wenn Sie zwei oder mehr Takte ausgewählt haben, setzt Sibelius an jedem Ende der Auswahl einen System Break und ändert die Größe der Takte in diesem System.
  • Das Ändern der Notenzeilengröße funktioniert sogar für einzelne Takte, sodass Sie zu Beginn Ihrer Partitur einen kleineren Takt setzen können - nützlich etwa für die Definition der verschiedenen Handbells, die in einem Musikstück benötigt werden [siehe aktualisiertes Manuskriptpapier (2 Systeme) der Handbells]. Sie können auch einen Taktausschnitt erstellen, der völlig unabhängig vom Rest der Partitur am Anfang erscheint:

 sibelius8.5 extra small staff

Das Beispiel zeigt, wie ein Ausschnitt der Musik jetzt mit einem zusätzlichen kleinen Notensystem gezeigt werden kann, das unabhängig von dem Notensystem oben ist (Quelle: www.avidblogs.com).

Die neue Behandlung von Notenzeilen-Größen erlaubt es Ihnen, einzelne Takte, ganze Systeme eines oder mehrerer Instrumente, große Passagen von Musik oder ganze Seiten zu ändern.

 

Gemeinsame Code-Basis in Sibelius - Sibelius | First und Avid Scorch für iOS

Die meisten Änderungen, die sich in Sibelius vollziehen, sind nicht immer gleich von außen sichtbar. Doch vielleicht ist es gut zu wissen, dass sich alle Anwendungen nun aus und von einer Programmcode-Basis heraus entwickeln. Der Sibelius-Basiscode erstreckt sich jetzt auf Sibelius | First, Avid Scorch, Sibelius Cloud Publishing und den Sibelius Lizenzserver. Für jede neue Sibelius-Version hat Avid jetzt die Möglichkeit, Änderungen und Lösungen zeitgleich  auch für alle anderen Anwendungen zu veröffentlichen. Mit Sibelius 8.5 erscheinen also gleichzeitig auch Updates für Sibelius | First, Avid Scorch und Sibelius Cloud Publishing.

  • Das Sibelius | First Update ist ohne zusätzliche Kosten für alle Sibelius | First 8 -Anwender mit einem gültigen Support-Plan oder Jahreslizenz verfügbar. Gehen Sie zu Ihrem Avid Masterkonto, um das Update herunterzuladen.
  • Avid Scorch iOS ist im iTunes App Store erhältlich. Dort finden Sie die neueste Version, die Sie herunterladen können.
  • Sibelius Cloud Publishing ist ein Service für Musikverlage, um Noten online zu verkaufen. Damit können Kunden Ihre Partituren online interaktiv abspielen und ggf. drucken. Sibelius Cloud Publishing, wird ebenfalls von der neuen Sibelius 8.5-Codebasis angetrieben. Wenn Sie Musik online veröffentlichen möchten, kontakten Sie Avid, um mehr zu erfahren.

 

Weitere Verbesserungen in Sibelius 8.5

Während der Entwicklung von Sibelius 8.5 sind einige weitere Verbesserungen und Korrekturen eingeflossen. Hier die Verbesserungen seit Sibelius 8.4:

Instrumentenwechsel von unpitched (Instrumente mit unbestimmter Tonhöhe) zu pitched Instrumenten erzeugen nun automatisch Tonarten.

sibelius8.5 InstrumentChange1

Wechsel von einem Unpitched Instrument auf ein Pitched Instrument in Sibelius vor Version 8.5.

sibelius8.5 InstrumentChange2

Wechsel von einem Unpitched Instrument auf ein Pitched Instrument in Sibelius 8.5. Tonartvorzeichen werden zusammen mit dem Instrumentenwechsel korrekt angezeigt.

  • Es ist jetzt möglich, die Taktgröße Normal auf einen kleineren Wert als Mittel in den Notensatzregeln zu ändern. Kleinere Taktgrößen verringern sich ebenso, sie fallen nicht mehr aus dieser Ordnung heraus.
  • Avid hat Darstellungsverbesserungen beim Dialog für Notensatzregeln > Systeme mit 200% DPI-Skalierung auf Windows Bildschirmen mit hoher Pixeldichte vorgenommen.
  • Wenn Sie Änderungen an der Größe der Notensysteme in den Notensatzregeln vornehmen und auf "OK" drücken (ohne in der Auswahlbox die Auswahl aufzuheben) wird die Änderung jetzt in der Partitur übernommen.
  • Entolen-Klammern und Zahlen arbeiten jetzt maßstabsgetreu auch bei kleineren Notenzeilengrößen.
  • Instrumentenwechsel von unpitched (Instrumente mit unbestimmter Tonhöhe) zu pitched Instrumenten erzeugen nun automatisch Tonarten.
  • Der MIDI-Eingang arbeitet wieder, nachdem von einem unpitched auf ein pitched-Instrument umgeschaltet wurde.
  • Durch den Vorgang "Abbrechen" bei der Dokumenteneinrichtung wird eine getroffene Auswahl auch tatsächlich abgebrochen.
  • Auf Retina-Bildschirmen sind einige Textfelder in mehreren Dialogen nicht mehr zu kurz, z. B. im Dialogfeld "Datei > Info".
  • In der Sibelius Manuskript-Plug-In-Sprache wählte "note.Deselect ()" den gesamten "NoteRest" des Elternelemtes ab, obwohl dies nur für die betreffende Note geschehen sollte.

Weitere allgemeine Verbesserungen

  • Die Sibelius Versionsnummer erscheint nun kurz auf dem Start-Bildschirm, wie schon zuvor in 7.5, so dass Sie schnell bei Programmstart die Version von Sibelius überprüfen können.
  • Das Dialogfeld "Speichern unter" auf macOS zeigt nun korrekt den aktuellen Dateinamen und den Dateipfad zum letzten Speicherort, sodass Sie nicht jedes Mal zum richtigen Speicherort navigieren müssen.
  • Sibelius hängt nicht mehr oder stürzt ab in den seltenen Fällen, wenn Sie in Symbole | Bearbeiten auf „Musik-Fonts“ klicken.
  • Die Größen und Positionen des Inspektors und der Zeitleiste werden nun zusammen mit den anderen Bedienfeldern gespeichert. Siehe "Datei > Voreinstellungen > Dateien" im Abschnitt "Fenstergrößen und -positionen“. Dies bedeutet, dass es jetzt möglich ist, die Zeitleiste standardmäßig so zu verbergen, wie Sie es mit anderen Bedienfeldern auch tun können. Das war eine langjährig gehegter Wunsch seit dem Erscheinen der Funktion in Sibelius 7.5.
  • Einige Tastenkürzel funktionierten nicht korrekt unter macOS Sierra. Dies wurde behoben.
  • Sibelius und Sibelius | First Sounds werden unter macOS Sierra nun korrekt installiert.
  • Der Application Manager Version 2.5.11 ist jetzt in den Sibelius und Sibelius | First First 8.5 Installern enthalten.

 

Neu in Sibelius 8.4

Einstellbare Notenzeilen-Größen

Sibelius 8.4 erweitert die bisher in früheren Versionen vorhandenen Notenzeilengrößen Normal und Klein 75%  um zwei weitere Einstellungen. Sie können nun unter vier Notenzeilengrößen wählen, die wiederum im Notenzeilentyp bearbeiten - Dialog eingestellt werden können. Dies sind die Standardeinstellungen, die Sie sehen werden:

  • Normal – 7mm
  • Medium – 6mm
  • Small – 5.3mm
  • Extra small – 4.5mm

sibelius8.4 einstellbare Notenzeilengröße

Die mittlere, kleine und extra kleine Notenzeilengröße werden proportional zur Größe Normal skaliert. Wird also die Notenzeilengröße Normal geändert, werden auch alle anderen Größen geändert (damit lässt sich das gesamte Notenbild global ändern). Werden hingegen die kleineren Notenzeilengrößen geändert, geschieht dies unabhängig von den anderen! Somit können Sie individuell, als auch global auf das Erscheinungsbild Ihrer Partitur einwirken.

Ändern können Sie die Notenzeilengrößen am schnellsten in der Dialogbox Instrumente hinzufügen oder entfernen.

sibelius8.4 Instrumente

Beispiel: Hinzufügen eines „ProbenKlaviers“ zu einem unbegleiteten Chorstück:

  1. Drücken Sie die I-Taste auf Ihrer Tastatur, um die Dialogbox Instrumente hinzufügen oder entfernen aufzurufen. Suchen Sie ein Klavier aus der linken Liste, wählen Sie es aus und klicken Sie es in die Partitur.
  2. Das Klavier wird auf der rechten Seite in die Liste aufgenommen werden, genau wie zuvor.
  3. Wählen Sie das Klavier auf der rechten Seite aus und Sie werden die Notenzeilengrößen im Dropdown-Feld sehen.
  4. Klicken Sie auf das Dropdown-Menü und Sie sehen die vier Größen aufgeführt. Die Standardgröße für dieses Instrument ist mit "Normal Instrument default" bezeichnet.
  5. Wählen Sie eine kleine Größe sowohl für die rechte Hand und linke Hand aus.
  6. Klicken Sie auf OK.

Das Klavier wird jetzt Ihrer Partitur mit kleiner Größe hinzugefügt.

Beachten Sie, dass Sibelius beim Hinzufügen von Instrumenten immer von der Normal-Einstellung ausgeht, so dass Sie im normalen Arbeitsablauf nicht jedes Mal erneut oder zusätzlich Notenzeilengrößen bestimmen müssen, im Normalfall also kein zusätzlicher Aufwand entsteht.

NotensatzRegeln

Das präzise Einstellen der Notenzeilen-Größen erfolgt in der Notensatzregeln-Dialogbox. Gehen Sie Sie über  Erscheinungsbild | Notensatzregeln | Notenzeilen  auf die Größen-Tabelle, so dass Sie dort jede einzelne Größe bearbeiten können.

Sibelius zeigt Ihnen Notenzeilen in der gleichen Maßeinheit, die Sie im Dokumenten-Einrichtungs-Dialog ausgewählt haben. Nach wie vor haben Sie die Wahl zwischen Millimeter, Zoll oder Punkt.

sibelius8.4 einstellbare Notensatzregeln

Stilvorlagen und Instrumentendefinitionen

Es ist auch möglich, eine Standardgröße für Ihr Instrument als Teil der Instrumenten-Definition selbst festzulegen. Dies - zusammen mit den Einstellungen, die Sie in den Notensatzregeln wählen - ist als Stilvorlage gespeichert. Das heißt, Sie können leicht einen Standardsatz von Notenzeilen-Größeneinstellungen exportieren und für eine einheitliche Optik auf all Ihre Publikationen anwenden.

Notenabstand

Wie bereits erwähnt, die mittlere, kleine und extra kleine Notenzeilen-Größen werden proportional zu der normalen Größe skaliert. Das gleiche gilt für den Notenabstand, wo die Normal-Größe ebenso als Master-Größe angesehen werden kann.

Music XML Unterstützung

Die Unterstützung für benutzerdefinierte Notenzeilengrößen erstreckt sich auch auf den MusicXML Import und Export. Das bedeutet, dass Sie mit anderen Notationsprogrammen noch mehr konsistente Ergebnisse erwarten können, so dass es noch weniger manuelle Nachbearbeitung geben sollte.

Weitere Hinweise zu benutzerdefinierten Notenzeilen-Größen

Die Zahl von bis zu vier Notenzeilengrößen ist in der Tat gezielt eingeschränkt. Die Codeänderungen, die AVID innerhalb der Sibelius Notations-Engine gemacht hat, erlauben eine beliebige Anzahl von Größen. Avid hat die Zahl absichtlich begrenzt, damit die Funktion auch zu vernünftigen Entscheidungen und gleichmäßigen Ergebnissen führen kann.

Die benutzerdefinierten Größen sind in der Tat nur der erste Schritt zu einem größeren Feature an dem wir für ein zukünftiges Sibelius-Release arbeiten. Wir werden in den nächsten Wochen mehr darüber berichten können!

Hier ist ein Beispiel für eine Partitur, die vier unabhängige Größen zeigt:

sibelius8.4 Notenzeilengröße

Weitere Korrekturen und Verbesserungen in Sibelius 8.4

Die folgenden Fehler wurden in Sibelius 8.4 behoben:

  • Sibelius konnte abstürzen, wenn der Name Ihrer Partitur auf einem Mac OS X bestimmte Wörter enthielt, wie auf Twitter von Anwender Ivan Boothe berichtet.
  • Sibelius konnte abstürzen, wenn versucht wurde Noten einzugeben, nachdem die Checkbox Einsatz virtueller Instrumente und Effekte abgewählt wurde (Play> Einstellungen> Wiedergabe-Geräte> Audio Engine Optionen); von mehreren Benutzern im Sibelius-Forum berichtet.
  • Tonartvorzeichen konnten mit einem beginnenden Wiederholungszeichen kollidieren, wie im Sibelius-Forum berichtet.

Update von Avid Scorch für iOS

sibelius8.4 Avid Scorch

Die iOS-App für die Anzeige und Wiedergabe von Sibelius-Partituren hat kürzlich zwei Updates erhalten. Zusammenfassend:

  • 64-Bit: Avid Scorch wurde als native 64-Bit-iOS-App neu entwickelt, um die Vorteile der neuesten iPad-Generation auszuschöpfen. Als solches wurde auch die Playback-Engine aufgerüstet.
  • MIDI-Out: Sie können jetzt Ihre Ergebnisse an ein externes MIDI-Gerät ausgeben, ob über das USB-Kamera-Anschluss-Set, ein Netzwerk oder über Bluetooth-Adapter.
  • Unterstützung für in Sibelius 8.4 gespeicherte Dateien – diese können Sie jetzt direkt öffnen.
  • Das Browsen und die Partituren-Vorschau sind jetzt wesentlich robuster.
  • Zahlreiche Verbesserungen in der Stabilität und Fehlerbehebungen.

Mehr über die Avid Scorch App und die neueste Version zum Download finden Sie im Apple App Store:

Avid Scorch im Apple App Store

 

Neu in Sibelius 8.3

Farbige Noten

In Sibelius 8.3 ist es nun möglich die Noten eines Akkordes unabhängig voneinader mit unterschiedlichen Farben zu versehen. Nützlich, nicht nur für Pädagogen um ihren Studenten Musik in lebendiger und ansprechende Art und Weise nahezubringen, sondern auch in zeitgenössischen Partituren oder zur Markierung einer Partitur für die Bearbeitung.

Avid hat die ManuScript Plug-in-Sprache in Sibelius (die eingebaute Skriptsprache für Aufgaben in der Sibelius-Automatisierung) ebenfalls aktualisiert, um die Vorteile der neuen Farbgebungsfunktionen nutzen zu können. Als Teil davon wurden die "Color Pitches" und "BoomWhacker" Plug-Ins, die mit Sibelius geliefert werden, um die neuen Methoden aktualisiert.

Diese Änderungen wurden ohne Veränderung der Dateiformatversion realisiert, so können Sie Dateien, die in Sibelius 8.3, 8.2 und 8.1 gespeichert wurden öffnen. Wenn Sie jedoch Partituren in Sibelius 8.2 und früher öffnen, werden die Farbattribute, die Sie Noten zugewiesen haben, entfernt.

sibelius8.3 farbige Noten

Verbessung bei der Funktion "Noten verschieben"

In Sibelius 8.2 hat Avid ein innovatives Feature veröffentlicht, um mit zwei einfachen Tastenkombinationen (Strg + Alt + links und rechts, und Cmd + Alt + links und rechts) Noten nach links und rechts in der Partitur zu bewegen. Dieses handliche kleine Funktion beschleunigt die Bearbeitung und Noteneingabe und spart wertvolle Zeit bei der Erstellung einer Partitur. Mit Sibelius 8.3, werden jetzt Pausen, die beim verschieben der Noten automatisch erstellt werden, schön aufgeräumt, so dass nicht mit eine Spur von Pausen zurückgelassen werden.

sibelius8.3 Noten verschieben überarbeitet

Verschiedene weitere Verbesserungen

  • Um die Probleme, von denen einige Benutzer beim Scrollen und Zoomen auf Macs berichtet , wenn eine Magic Mouse, das Magic Trackpad oder ein Trackpad auf einem MacBook oder MacBook Pro verwendet wurde, aufzupüren, haben wir die gesamte Funktion überarbeitet um diese Probleme zu lösen. Als Ergebnis davon sollte das Scrollen und Zoomen auf dem Mac glatter und im allgemeinen reaktionsschneller stattfinden. Gesten mit drei Fingern werden nun besser unterstützt, so dass sich z.B. Fenster leichter wechselnlassen.
  • Ein Problem, bei dem Sibelius 8.2.0 beim Beenden nach dem ersten Start auf einem sauberen System abstürzen konnte wurde behoben.
  • Beginn- und Ende-Wiederholungstaktlinie erschienen manchmal zu dick, sobald sie zusammen geschrieben wurden. Dies wurde jetzt korrigiert.
  • Einige Benutzer berichteten von einem Problem, bei dem die Noteneingabe nach dem Wechseln zwischen Partituren nicht mehr funktionierte. Dies wurde behoben.
  • Der Sibelius Lizenz-Server unterstützt nun auch Mac OS 10.11 El Capitan.
  • Bei Nutzung der Funktion "Gestaltung zurücksetzen" in der Partitur, beeinflusst dies nicht länger die Gestaltung in den Einzelstimmen. Bei Sibelius 8.2 konnte es vorkommen, dass beim Zurücksetzen der Gestaltung einer Note oder einer Passage diese auch in den Einzelstimmen zurückgesetzt wurde.

Neu in Sibelius 8.2

Die weltweit beliebteste Notationssoftware - Avid Sibelius - erhält mit dem Sibelius 8.2-Update wichtige zeitsparende Notations- und Workflow-Verbesserungen.

Umschreiben von Vorzeichen in Auszügen

Jetzt wird es möglich, Noten mit Vorzeichen in Partitur und Auszügen unterschiedlich zu handhaben:

sibelius8.2 accidentals score

sibelius8.2 accidentals part

Um die Note in einem Stimmenauszug neu zu interpretieren, wählen Sie einfach die Note aus und drücken die Eingabetaste. Note und Vorzeichen ändert ihre Farbe in Orange, und machen so die Änderung im Auszug kenntlich. Jede Änderung, die Sie in einem Auszug machen, wirkt sich nur auf diesen Auszug aus. Dies ermöglicht Ihnen unterschiedliche Vorzeichen-Schreibweisen in unterschiedlichen Auszügen die das gleiche Instrument beinhalten.

Alle Änderungen an der Note in der Partitur setzen alle Änderung, die Sie in den Auszügen an der Note gemacht haben, ausser Kraft, so dass Sie schnell alle Umschreibungen zurücksetzen können.

Taktangaben vor Wiederholungslinien

Dort, wo Anfangs-Wiederholungs-Taktstrich und Taktartbezeichnung zusammenfallen, platziert Sibelius nun korrekterweise die Taktartbezeichnung vor dem Wiederholungs-Taktstrich.

  • Wiederholungs-Taktstriche werden jetzt nach Taktartbezeichnungen platziert.
  • Sibelius fügt für ein besseres Layout zusätzlich einen kleinen Zwischenraum zwischen Wiederholungs-Taktstrich und Taktartbezeichnung ein.
  • Wenn Taktartbezeichnung und Wiederholungs-Taktstrich in der Mitte der Notenlinie auftreten, wird die der Taktartbezeichnung vorstehende Taktlinie beibehalten, ebenso wie die Wiederholungs-Taktlinie selber.

Vorher

sibelius8.2 Repeat barlines old

Neu in Sibelius 8.2:

sibelius8.2 Repeat barlines old

Wenn Sie mit einer älteren Sibelius Version arbeiten

Import aus älteren Versionen:

  • Das existierende Layout Ihrer Wiederholungs-Taktlinien und Taktartbezeichnung wird beibehalten. Ihre Partitur wird im neuen Sibelius genauso aussehen wie in älteren SIbelius Versionen.
  • Sie können Ihre Partitur durch das Löschen und Wiedereinsetzen des Wiederholungs-Taktstrichs aktualisieren.

Export zu älteren Sibelius Versionen:

  • Beim Export wird die neue Position von Wiederholungs-Taktlinien und Taktartbezeichnung beibehalten.
  • Dies bedeutet, Ihre Partitur wird auch in älteren Sibelius Versionen, die das neue Taktlinien-Feature nicht unterstützen, identisch aussehen.
  • Es ist erwähnenswert , dass Avid diese neue Verbesserung implementiert hat, ohne das Dateiformat zu ändern. Wenn Sie mit einem Sibelius 8.1 Anwender zusammenarbeiten, kann dieser also Ihre Partitur öffnen und sieht die neue und verbesserte Positionierung.

Schieben und Bewegen von Noten und Pausen

Sie können jetzt Noten und Pausen horizontal in der Partitur bewegen. Neue Tastenkombinationen machen dies sehr viel einfacher, als mit Cut & Paste manuell über Systeme hinweg zu arbeiten. (Cmd+Alt+Pfeil-Tasten auf Mac, und Ctrl+Alt+Pfeil-Tasten auf Windows.)

Sibelius 8 2 Note Slide Example

 

Neu in Sibelius 8.1

Sibelius 8.1 erfüllt einige der wichtigsten Anwenderwünsche, die auf Sibelius Ideascale geäußert wurden. Avid zeigt Engagement und hört auf die Bedürfnisse der Kunden. Das Upgrade will dazu beitragen, dass Musiker, Komponisten, Arrangeure und Notensetzer schöne, präzise und einfach zu lesende Partituren müheloser als je zuvor erstellen können. Und natürlich hat man für Sibelius 8.1 auch an mehreren Stabilitätsverbesserungen und aktuellen Betriebssystemanpassungen gearbeitet. Offiziell wird neben Windows 10 jetzt auch Mac OS X El Capitan 10.11.2 und höher unterstützt.

Intelligente Pausen – nochmals verbessertes Magnetische Layout

Das Einfügen von Pausen in Ihre Noten ist noch sehr viel besser geworden. Jedes Mal, wenn eine Pause erstellt wird, sorgt das erweiterte Magnetische Layout Werkzeug automatisch dafür, dass Pausenzeichen optimal mit der Phrasierung aller umgebenden Noten harmonieren. Pausen in mehrstimmigen Notenzeilen werden jetzt ebenfalls automatisch neu positioniert, um Kollisionen zu vermeiden.

Damit erspart man sich das vormals öfter notwendige manuelle Beseitigen von Noten & Pausen-Konglomeraten und jede Partitur wird sehr viel besser lesbar. Betrachten Sie die nachstehenden Vorher/Nachher-Beispiele! Es ist übrigens das erste Mal, dass eine Notationssoftware eingebaute Algorithmen besitzt, die Pausen-Kollisionen vermeiden hilft und die intelligente Positionierung von Pausenzeichen unterstützt.

Sibelius 8 1 intelligente Pausen Beispiele1 2

Sibelius 8 1 intelligente Pausen Beispiele3 4

Wiederholungstakte perfektioniert

Wenn Sie bisher Noten mit ersten, zweiten und dritten Wiederholungstakten geschrieben haben, werden Sie immer mal auch die etwas zu lang geratenen Linien korrigiert haben. Das ist nun nicht mehr nötig. Mit den Layout-Verbesserungen können Sie nunmehr beliebige Endungen erstellen und korrekt wiedergeben – so wie sie Sie erwarten würden.

Sibelius 8 1 Wiederholungen

Musik weitergeben - noch einfacher mit MP3-Export

Wenn Sie Ihre Musik mit Kollegen, Kunden oder Freunden teilen wollen, dann können Sie jetzt noch schneller und einfacher Ihre Kompositionen zu Gehör bringen: Sie haben nun die Möglichkeit, Ihre Partitur als MP3-Audiodatei zu exportieren, um sie etwa als E-Mail-Anhang oder über Skype zu verschicken, oder in Ihre sozialen Netzwerkkanäle zu posten. Sie haben Kontrolle über die Sample-Rate und die Bitrate. Sibelius wird sogar automatisch ID3-Tags erzeugen, die Informationen dazu zieht es sich aus dem Score Info-Dialog.

Wird Enable MP3 Surround Encoding gewählt, bekommt man ein 6-kanaliges 5.1 Format anstelle des normalen Sibelius Stereo-Formats. Die vier extra Kanäle werden über ein geringfügiges Delay auf das Stereosignal realisiert.

Sibelius 8 1 MP3 Export

Neu in Sibelius 8

Die weltweit beliebteste Notationssoftware - Avid Sibelius - erhält mit dem Sibelius 8.2-Update wichtige zeitsparende Notations- und Workflow-Verbesserungen.

Bessere Pausen

Pausen können Sie jetzt noch einfacher und intuitiver in Ihre Partitur einfügen. Sobald Sie eine Pause hinzufügen, werden die übrigen Noten von Magnetic Layout automatisch so positioniert, dass sie optimal an den vorhergehenden Phrasen ausgerichtet sind – manuelle Anpassungen sind nicht erforderlich. Erstellen Sie einfach zu lesende Partituren schneller als je zuvor.

Wiederholen leicht gemacht

Erstellen Sie präzise erste, zweite und dritte Zeitleisten, um die Genauigkeit der Wiedergabe zu gewährleisten, und ersparen Sie sich so die manuelle Korrektur. Außerdem können Sie jetzt mehrere Leisten für die Endzeit hinzufügen, die so angezeigt werden und Inhalte wiedergeben, wie Sie es möchten.

Veröffentlichen Sie Ihre Partitur

Sie möchten Ihre Komposition mit Kollegen, Kunden oder Freunden teilen? Exportieren Sie Ihre Komposition jetzt als MP3-Audiodatei. Diese liegt innerhalb der Größenbeschränkungen von E-Mail-Anhängen und kann so schnell übertragen werden.

Notenschreiben mit einem Stift auf einem Surface Pro

Wenn Sie ein Microsoft Surface Pro 3-Tablet besitzen, können Sie Noten jetzt im Handumdrehen durch Tippen mit einem Stift hinzufügen und bearbeiten. Es war noch nie so einfach, Ihre Kompositionen unterwegs zu bearbeiten. Zudem können Sie Ihre Stücke im Keyboard- und Griffbrett-Fenster auf dem Tablet spielen.

Hinzufügen von Anmerkungen und Kommentaren

Manchmal haben Sie eine tolle Idee, vergessen jedoch, sie aufzuschreiben. Später können Sie sich nicht mehr erinnern, was es war. Die neue Anmerkungsfunktion ermöglicht es Ihnen, Anmerkungen direkt in die Partitur einzutragen. Erstellen Sie beim Komponieren Erinnerungen für sich selbst, oder teilen Sie anderen Änderungen und Feedback mit.

Verwenden von Mehrfingergesten

Mit Sibelius können Sie Partituren dank einer fortschrittlichen Benutzeroberfläche schneller als je zuvor erstellen. Mit Mehrfingergesten auf Ihrem Laptop-Trackpad oder Surface Pro 3 können Sie selbst in komplexesten Partituren schnell navigieren und diese bearbeiten.

Einfacher Zugang zum weltweit meistgekauften Notations-Tool

Sibelius kann man wie bisher über eine Dauerlizenz erwerben, die nie abläuft. Zusätzlich sind jetzt auch kostengünstige Jahresabonnements verfügbar. Bei allen Abonnements, neu gekauften Software-Produkten, Upgrades und Crossgrades ist ein Avid-Upgrade-Vertrag inklusive, so dass Sie für dessen Laufzeit Zugriff auf sämtliche zukünftigen Upgrades haben.

Die neue Version stellt einen Wendepunkt in der Art und Weise dar, wie neue Features und Funktionen zur Verfügung gestellt werden. Statt wie bisher regelmäßig zu bezahlende Upgrades für jede Hauptversion anzubieten, geht Avid zu einem Modell über, bei dem alle Anwender die nun viel häufiger veröffentlichten neuen Funktionen als Teil des Avid-Upgrade-Vertrags erhalten. Dadurch können Sie mit den neuesten Tools arbeiten, sobald diese verfügbar sind, statt auf eine neue Hauptversion warten zu müssen. Mehr...

Schnelleres Einrichten als je zuvor

Der gesamte Sibelius-Aktivierungsvorgang wurde umgestaltet und vereinfacht, damit Sie die Software gleich verwenden und problemlos auf einen anderen Computer übertragen können. Sie benötigen keine Seriennummer, System-ID oder Aktivierungs-ID mehr, um Sibelius zu aktivieren, zu deaktivieren oder zu reaktivieren, wenn Sie den Computer wechseln möchten. Stattdessen melden Sie sich einfach bei Ihrem Avid-Masterkonto an. Außerdem erhalten Sie dadurch Zugang zu Support, Downloads und Ihrem Avid Marketplace-Konto.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok